M340i (G20, EZ 2020) – Motorschaden bei 100.000 km durch defekten Turbolader, Kulanz nur 40 % der Teilekosten

  • Natürlich bin ich dankbar, dass BMW sich überhaupt schon mit einer Kulanz beteiligt. Trotzdem ist es für mich als Kunde einfach enttäuschend, dass ich wirklich jeden Service bei BMW gemacht, sämtliche Intervalle eingehalten bzw. teilweise sogar frühzeitig durchgeführt habe und mich aus meiner Sicht immer korrekt und sehr gewissenhaft um das Fahrzeug gekümmert habe. Und am Ende sitze ich trotzdem auf einem fünfstelligen Schaden – da fehlt mir ehrlich gesagt etwas die Nachvollziehbarkeit.

    Bei den aktuellen wirtschaftlichen Lage wird es mit Kulanzthemen meiner Meinung nach immer schwer sein Momentan. Du hast schon nachgefragt und nachgehakt, also erstmal abwarten, was vom Petuelring kommt. Meine Erwartungshaltung würde ich aber hier deutlich absenken, leider wahr und bitter.


    Kümmere Dich parallel um einen Plan B. Alternative Betriebe habe ich in meinem vorherigen Post mal aufgelistet. Toni in Bergkirchen kenne ich persönlich und ich sehe immer wieder, mit welcher Genauigkeit die Junx an die Instandsetzung und auch an die Upgrades gehen. Wird hoffentlich bei den anderen beiden auch so sein. Per Telefon wird es bestimmt eine Glaskugelei, aber bevor man gleich mit neuen Motoren um sich wirft, hätte ich eine etwas dezidiertere Schadensbestimmung erwartet. Und wenn es nur darum geht, mit einem Endoskop mal in die Brennräume zu gucken, oder von unten bis zu den Pleuellagern zu gucken.


    Aber gleich den ganzen Block? :/

  • Bei den aktuellen wirtschaftlichen Lage wird es mit Kulanzthemen meiner Meinung nach immer schwer sein Momentan. Du hast schon nachgefragt und nachgehakt, also erstmal abwarten, was vom Petuelring kommt. Meine Erwartungshaltung würde ich aber hier deutlich absenken, leider wahr und bitter.


    Kümmere Dich parallel um einen Plan B. Alternative Betriebe habe ich in meinem vorherigen Post mal aufgelistet. Toni in Bergkirchen kenne ich persönlich und ich sehe immer wieder, mit welcher Genauigkeit die Junx an die Instandsetzung und auch an die Upgrades gehen. Wird hoffentlich bei den anderen beiden auch so sein. Per Telefon wird es bestimmt eine Glaskugelei, aber bevor man gleich mit neuen Motoren um sich wirft, hätte ich eine etwas dezidiertere Schadensbestimmung erwartet. Und wenn es nur darum geht, mit einem Endoskop mal in die Brennräume zu gucken, oder von unten bis zu den Pleuellagern zu gucken.


    Aber gleich den ganzen Block? :/


    Ja, ich werde jetzt auf jeden Fall erstmal die Antwort von BMW abwarten und parallel einen Plan B aufstellen. Danke dir auch für die genannten Betriebe und den Tipp mit Toni in Bergkirchen!


    Am Ende ist mir vor allem wichtig, eine saubere und fachlich vernünftige Lösung zu finden. Ein kompletter Block wäre natürlich die optimale und wahrscheinlich auch die sorgenfreieste Lösung. Wenn sich bei einer genauen Schadensanalyse aber herausstellt, dass gezielt einzelne Komponenten getauscht oder instandgesetzt werden können, werde ich das definitiv in Erwägung ziehen.


    Jetzt heißt es erstmal abwarten, was von BMW kommt. Ich hoffe natürlich weiterhin, dass sie noch positiv nachlegen. 😊

  • Also was man auf jeden Fall daraus lernen kann ist, dass es vollkommen egal ist, ob die Karre die 100k im Hilti-Modus gelaufen ist, solange sie schön nach Plan beim Service war.


    Vermutlich wird Leasing deshalb immer "attraktiver" für einige.

  • Bitte spar dir solche Aussagen

    Warum sollte ich mir Aussagen sparen, wovon immer wieder Leute mit wirklichen Fachwissen abraten ?
    Ich habe ihm meine Meinung gesagt und auch deutlich gemacht, dass es hier keine Öldiskussion werden soll, sondern er sich wenn es um Öl geht, im Oilclub umsuchen sollte oder sich mit namhaften Motoreninstandsetzern unterhalten sollte, die im Übrigen keine 0w Öle empfehlen.
    Meine Meinung steht so wie deine auch. Aber verteidige bitte nicht unnütz 0w Öle oder prahle mit Halbwissen. Wenn du auf 0w setzt, ist das ok aber versuche nicht andere Aussagen klein zu halten um deine Meinung über andere Meinungen zu stellen.
    Der TE kann am Ende selber entscheiden, was er mit den Infos anstellt, bzw. sich in geeigneteren Foren was Öl etc angeht, informieren.
    Und dir persönlich rate ich einmal, dir mehrere Ölanalysen verschiedener Viskositätsklassen in den Motoren anzuschauen. Aber wenn man ein paar Testrunden auf der Nordschleife mit einem Alltagsauto über xxx.xxx km vergleicht, das sagt ja auch schon alles. Nach ner Session auf der Norschleife kommt übrigens auch das Öl direkt raus (jedenfalls wenn man es richtig machen möchte).. Außerdem ist solch ein schaden meist ein schleichender Prozess. Das gleichzustellen mit ein paar Norschleifen Runden ist auch einfach nur unterirdisch. Oder werden die Motoren nach der Tortur direkt geöffnet und durchgemessen ? Bitte stelle deine Aussagen in einen richtigen Kontext.
    An einer Diskussion mit leuten die Krampfhaft Longlifeintervalle, Wasseröle etc verteidigen, bin ich nicht interessiert. Deshalb tu bitte nicht so als wäre deine Meinung am meisten Wert

    Meine Vermutung, was mit dem Turbolader passiert ist, steht btw. auch im korrekten Kontext. Ggf solltest du dir erst einmal anschauen, warum ein Turbolader in den allermeisten Fällen überhaupt Flöten geht. Und genau das habe ich beschrieben. Ein zu langer Intervall mit einem dünnen Öl, zeitgleich Hochsommer und sportliche Fahrweise können hier definitiv mit reinspielen

    Deiner Aussage nach passen die 0W Öle also weil sie ein paar Runden auf der Norschleife gehalten haben. Respekt. Top Aussage. Aber anderen den Mund verbieten wollen und dann sowas bringen. In dem Sinne, dir gehört gerne das letzte Wort, ich respektiere deine Meinung aber deine Zusammenhänge sind kompletter nonsense, von daher alles gut meinerseits.

  • Nur kurze nach Frage ohne gleich durch beleidigt zu werden?


    Wieso hast du so eine Abneigung gegen 0wxx?

    Fahrzeug Historie:

    BMW E46 320i:/ BMW E90 318i LCI:/ BMW E88 120d:/ BMW 120d F21:/ BMW F32 420d:/ BMW F20 LCI 120d:/

    Aktuell: BMW G21 LCI 318i und Mini Cooper F56

  • Stephan0404 warum beleidigt zu werden ? Ich habe den User auch nicht beleidigt. Es geht um die Art und Weise wie er seine Meinung kundtut. Er wollte mir indirekt den Mund verbieten, stellt seine Meinung über die Meinung anderer und sagt, ein Kontext wurde nicht hergestellt. Zeitgleich haut er dann allerdings Aussagen raus, mit kompletten nonsense Zusammenhängen, bzw. vergleichen. Der haut tatsächlich raus, die 0w Öle müssen ja funktionieren, weil sie ein paar Runden Norschleife durchgehalten haben. Ok, das ist gleichzustellen mit einem Alltagsauto, wo das Öl zehntausende km drin ist ? Zudem, nur weil der Motor nicht auf der Norschleife flöten geht, heißt es nicht, es funktioniert. Werden die Motoren nach diesen Testfahrten geöffnet und durchgemessen ? Nein. Motorschäden sind meist ein schleichender Prozess.
    Hau gerne deine Meinung raus aber stelle sie nicht über andere oder versuche auch noch indirekt den Mund zu verbieten und zeitgleich dann aber sowas raushauen. Fässt man sich an den Kopf.
    Vielleicht jetzt besser verständlich.

    Abneigung gegen 0w habe ich, weil die Umweltpolitik hier die Finger mit im Spiel hat. Ich behaupte mal, ohne den Umweltwahn, würde heute kein BMW offiziel auf 0w Öl laufen. Zudem zeigen mir Ölanalysen, dass diese von Haus aus eh schon dünnen Öle, nach den langen Intervallen tot sind.
    Ein 0w Öl kann mit Sicherheit funktionieren, dann aber rechtzeitig wechseln und es muss an den Fahrstil angepasst sein. Bspw. viel Stadtverkehr etc. Hinzu kommt noch, dass allgemein die Tendenz der wirklichen Fachleute größtenteils immer zu eher dickeren Ölen geht, das sieht man auch immer wieder wenn man namhafte Motoreninstandsetzer verfolgt. Also im Prinzip Abneigung weil ohne den Umweltwahn kein BMW heutzutage auf 0w laufen würde, weniger Leistungsreserven unter Betriebstemperatur, vor allem bei ausgereizten Intervallen (Der TE ist 100% über 20.000km Ölintervall gefahren, er sagte, er hat es immer nur ein wenig vorgezogen), eigenes "Wissen" durch langjährige Aktivität im Oilclub und vor allem auch aufgeschnappte "Reviews", die immer wiederkehren, von namhaften Motoreninstandsetzern in bspw. youtubevlogs usw. Wo auch Schadensbilder gezeigt, erklärt und teilweise Ursachen aufgedeckt werden!!

    Und nun sollt auch ok sein, ansonsten wird der Thread hier zugemüllt. Schließlich gehts hier um einen ärgerlichen Motorschaden der unter den Fakten, einem B58 nicht würdig ist.
    Ich habe meine Meinung kund getan, was ich in Zukunft machen würde und zudem einen sinnvollen Kontext hergestellt. Auch meine Schadensvermutung hat seine Daseinsberechtigung unter den Gegebenheiten.
    Man kann gerne eine andere Meinung kund tun und diese dann auch mit Fakten untermauern. Aber Mund verbieten und zeitgleich selber den eigentlichen Kontextlosen Inhalt, mit nonsense Aussagen raushauen, führt in den Abgrund und ist nicht Sinn der Sache.

  • Ich würde vorschlagen, dass das Thema Öl in der Kneipe oder im entsprechenden Thread fortgesetzt werden sollte.


    Zum Thema Kulanz:


    Natürlich bin ich dankbar, dass BMW sich überhaupt schon mit einer Kulanz beteiligt. Trotzdem ist es für mich als Kunde einfach enttäuschend, dass ich wirklich jeden Service bei BMW gemacht, sämtliche Intervalle eingehalten bzw. teilweise sogar frühzeitig durchgeführt habe und mich aus meiner Sicht immer korrekt und sehr gewissenhaft um das Fahrzeug gekümmert habe

    Das ist in deinem Fall ein wenig die Krux. Grad weil der B58 (ich nenne hier sogar alle B-Motoren) ein sehr solider Motor ist, ist hier mit entsprechend wenig Kulanz vom Hersteller zu rechnen.

    Je mehr Fälle auftreten, desto höher die Kostenübernahme bei Kulanzregelung. Ist doof, aber ist so!


    […]

    so wie ich das verstanden habe hat BMW bisher nicht viel mehr gemacht als den Turbolader zu checken und einmal den Ölfilter rauszuholen. Wurden die Hauptlager und Pleullager geprüft, sprich, ist die Ölwanne abgenommen worden? Wurden die Nockenwellen und deren Lager geprüft?

    Hier kommt das 2. Problem Lohnkosten, dass schon genannt wurde.

    Obwohl man schon weis, dass ein (kapitaler?) Motorschaden vorliegt, müsste der Kunde hier locker nochmal 1000€ oder mehr bereitlegen, um überhaupt zu checken wie weit/in welchem Ausmaß der Motorschaden fortgeschritten ist. Mal eben den Ventildeckel abnehmen oder beim Allrad die Ölwanne demontieren ist nicht.


    Wenn bei uns ein Motorschaden auf den Hof kommt, wird geprüft ob sich mit dem Drehmomentschlüssel die Kurbelwelle drehen lässt. Wenn nicht, muss erst entschieden werden, wer den Geldbeutel aufmacht, um weiter zu suchen.


    Jeder Motoreninstandsetzer, der das seit >20 Jahre macht, schlägt die Hände übern Kopf zusammen. Ist doof, aber ist (leider) so

  • Stephan0404 ich finde es nicht so überraschend dass ein Lader bei 100t kaputt ist. Das kann auch früher schon passieren. Das Problem heutzutage ist dass die Lader so tief in die Motoren integriert sind dass sie direkt den Motor mitnehmen (fast immer). Bevor das gemacht wurde, waren Lader bekannt dafür alle 100 bis 150 mal durch zu sein. Sehr teuer verglichen mit einem Ölwechsel ja aber kein Motorschaden. Habe ich selbst gehabt bei einem Auto in den 90ern. Turbo durch, neu, fertig. Heute höre ich fast nur noch Motorschaden weil Turbo.