Beiträge von master_p

    Die Carbon-Schalen sind super-ätzend, wenn man (häufig) einsteigt. Aber ich man drin, gibt es (für mich) kaum besser Seriensitze. Wie schon geschrieben wurde, muss es jeweils individuell passen. Aber man fühlt sich in den Dinger wirklich sehr sicher und rutscht wenig hin und her. Ich habe dadurch ein viel besseres Gefühl für das Auto, weil man sich in scharf gefahrenen Kurven nicht "am Lenkrad festhalten" muss, sondern man kann sehr bewusst lenken. Mir gefällt das. Für einen Daily gefahrenen würde ich die aber definitiv nicht nehmen, dafür bin ich zu ungelenk beim ein- und aussteigen. Aber für Dein beschriebenes Einsatzgebiete dürfte das super sein - sofern sie denn von der Statur her passen.

    Grundsätzlich kann ein BMW mit guten Winterreifen auch locker im Winter sicher gefahren werden. Ich hatte ein M240i Coupé (Heckantrieb) und bin nur einmal einen sehr steilen Berg nicht hinaufgekommen, als es vor 3-4 Jahren mal so heftig geschneit hat. Da sind aber auch andere dran gescheitert.


    Wenn Du den Wagen als Liebhaberfahrzeug fahren willst, dann würde ich persönlich ihn nicht im Winter nutzen wollen. Mit dem gesparten Geld für Steuer und Versicherung kann man sich sicherlich 2x im Jahr einen Mietwagen holen. Dann sparste Dir die ausführliche Wäsche hinterher, vor allem wenn Salz auf den Straßen liegt.

    Grundsätzlich sage ich: Go Go Go zu Handschalter.

    So sollten eigentlich alle Ihren Job machen, Lösungs- und Kundenorientiert.

    Finde ich nicht. Im Ermessensspielraum abwägen? Ja klar. Aber grundsätzlich Kundenorientiert kann Menschenleben gefährden. Für einen Sachverständigen zur Abnahme von Bauteilen hat die Sicherheit imho das höchste Gut zu sein. Wenn etwas nicht passt, gibt es keine Diskussionen, dann muss es weg. Aber natürlich sollte der Prüfer den Kunden beraten, wie er es straßenzulassungskonform hinbekommt und nicht nur sagen "Geht nicht und jetzt schleich Di'".

    Ja die Rechtslenker Sonnenblende hat die Aufkleber nicht drauf - siehe auch die Posts oben. Aber ;) der ist zulassungsrelevant. Wenn ein TÜV Prüfer sauber arbeitet, wird er das Fehlen bemängeln.


    Siehe StVZO § 35a Sitze, Sicherheitsgurte, Rückhaltesysteme, Rückhalteeinrichtungen für Kinder, Rollstuhlnutzer und Rollstühle (https://www.gesetze-im-internet.de/stvzo_2012/__35a.html) - Fett-Markierungen durch mich

    Zitat

    (8) Auf Beifahrerplätzen, vor denen ein betriebsbereiter Airbag eingebaut ist, dürfen nach hinten gerichtete Rückhalteeinrichtungen für Kinder nicht angebracht sein. Diese Beifahrerplätze müssen mit einem Warnhinweis vor der Verwendung einer nach hinten gerichteten Rückhalteeinrichtung für Kinder auf diesem Platz versehen sein. Der Warnhinweis in Form eines Piktogramms kann auch einen erläuternden Text enthalten. Er muss dauerhaft angebracht und so angeordnet sein, dass er für eine Person, die eine nach hinten gerichtete Rückhalteeinrichtung für Kinder einbauen will, deutlich sichtbar ist. Anlage XXVIII zeigt ein Beispiel für ein Piktogramm. Falls der Warnhinweis bei geschlossener Tür nicht sichtbar ist, soll ein dauerhafter Hinweis auf das Vorhandensein eines Beifahrerairbags vom Beifahrerplatz aus gut zu sehen sein.

    Ich habe noch nie gehört, dass das relevant war, wollte die Info aber nicht auslassen. Wenn Du es ersetzt (oder mit Alkohol entfernst, machen ja auch einige), hast Du eine reale Chance durch den TÜV zu fallen. Ob Du die (vermutlich doch eher geringe) Wahrscheinlichkeit in Kauf nimmst, ist am Ende Deine Entscheidung. Spätestens bei einem Verkauf würde ich aber Zurückrüsten, denn ansonsten verkaufst Du (wissentlich) ein Fahrzeug ohne gültige Straßenzulassung - egal was der letzte TÜV-Bericht sagt.

    In der Regel schon. Viele haben aber dieselben Reifen einmal mit Sternmarkierung und einmal ohne. Bei solchen Seiten wie reifen.de etc. ist's dann schwierig zu erkennen, welches der richtige Reifen ist. Da muss man sehr genau hinschauen - und viele Online-Shops haben die herstellerspezifischen Reifen gar nicht im Angebot.


    Aber ganz ehrlich: Das wäre für mich nicht Prio 1. Die Reifen sind nicht grundlegend anders, wenn sie dieselbe Bezeichnung haben. Das sind vielleicht Nuancen, die jemand auf der Rennstrecke herausfährt, aber im Alltag auf der Straße wohl eher nicht. Schon gar nicht würde ich einen erheblichen Mehrpreis für die Sternreifen ausgeben. Außer man hat noch BMW Garantie, dann sollte man vielleicht drauf achten, damit BMW zumindest an der Stelle keine Ausrede hat. Aber das kann am Ende ja auch jeder machen, wie er möchte.

    Für einen M340i ist meine Meinung: Michelin Pilot Sport als Sommerreifen mit BMW-Zulassung. Das ist für sportliche Autos mit hoher Vmax (für mich) immer die beste Wahl. Für Winterreifen dasselbe, nur mit Continental - da habe ich beides gute Erfahrungen mit gemacht.