Beiträge von sepplmail

    Vielleicht hätte ich dazu schreiben sollen, dass ich mich auf die Anmerkung von Toscha42 beziehe das Auto beim Ölwechsel in Waage haben zu wollen und ich mit meiner Vorgehensweise eher ne gute Stunde brauche inkl. Vorbereitung, auslaufen lassen und aufräumen.

    Je nach Auto bocke ich entweder an der Wagenheberaufnahme oder unter dem Vorderachsträger auf. Dann Hartholzklötze unterlegen falls doch mal der Wagenheber kollabieren würde. Ölfilter wechseln und den neuen lose mit Deckel auflegen. Unters Auto kriechen, Wanne drunter, Schraube auf. Raus kriechen, Holz entfernen, Auto ablassen. Warten… Wagenheber hoch, Holz drunter, Schraube rein, Holz raus, Wagenheber raus, Ölfilter einschrauben, Öl einfüllen.


    Es geht, aber es geht nicht in 30 Minuten. Vor allem bei nem neuen Auto, wo man noch nicht genau weiß wie man den Wagenheber am besten platziert um den Weg zur Schraube nicht zu verbauen. Komfortabel ist auch was anderes. Aber ich mach’s gern. Versteh aber jeden, der kein Bock auf so n Affentanz hat.

    Wenn ich es richtig im Kopf habe, dann werden die Felgen bei BMW lackiert, an der Front glanzgedreht und dann nochmal mit Klarlack lackiert.

    Ich gehe stark davon aus, dass diese Felgen mal vermackt waren, man die Front nochmal glanzgedreht hat aber nicht mehr mit Klarlack versiegelt hat.

    An der Kante zum glanzgedrehten Bereich löst sich jetzt der Lack von der Felge.

    Schau dir mal die glanzgedrehte Front ganz genau an - ist diese bei der intakten Felge genauso beschaffen wie bei den anderen Felgen oder sind die drei Felgen blankes Alu und die intakte Felge lackiertes Alu?

    und dass die Versiegelung auch dabei hilft die Microkratzer der Waschstraße abzufangen.

    Das tut sie.

    Aber etwas anders, als man vielleicht denken mag.

    Du hast rund 50mü Klarlack auf dem Auto. Dazu addierst du jetzt noch 2mü im besten Fall für die Keramik.

    Ohne Keramik hast du die Waschanlagenkratzer im Lack, mit Versiegelung hast du sie in der Keramik. Um sie loszuwerden musst du in beiden Fällen polieren. Lass uns mal 5mü wegnehmen beim polieren um wieder Kratzerfrei zu sein.

    Ohne Keramik hast du dann wieder ein kratzerfreies Auto mit 45mü Klarlack, beim versiegelten Auto bleiben dir 47mü.

    Also im Endeffekt macht es keinen unterschied, weil auch die Keramik verkratzt.

    Erstmal: Ja, auch ein Neufahrzeug gehört sich vor einer Keramikversiegelung auf jeden Fall poliert. Das nicht zu machen ist wie 2 Wochen im Sommer nicht duschen aber ordentlich AXE Deo verwenden...


    Zweitens: Eine Sonax Profiline CC One ist ne Keramikversiegelung mit einfacher Anwendung für ambitionierte Amateure, auch weil das Fahrzeug schnell wieder den Umgebungseinflüssen ausgesetzt werden kann. Die Standzeit selbst bewirbt Sonax mit gerade einmal 15 Monaten. Der Großteil der Kosten fließt in die Arbeitszeit. Das Chemie-Produkt "Keramikversiegelung" macht dabei nur einen Bruchteil aus. Die Sonax reicht für 2 normalgroße Fahrzeuge und kostet 80 Euro. Also Wareneinsatz rund 40 Euro pro Fahrzeug. Sowas als Profi anzubieten ist irgendwie... am falschen Ende gespart, v.a. weil es von Sonax auch eine CC Pro und Evo mit wesentlich längeren Standzeiten zu geringen Mehrkosten gibt.


    Drittens: Keramikversiegelungen sind anfällig für hoch-alkalische Reiniger, welche gerade im Sommer gerne im Vorsprüher bei Waschstraßen verwendet werden, weil damit eines der Hauptprobleme im Sommer sehr gut gelöst werden kann: Insektenverunreinigungen. Eigentlich bräuchte es das bei einem versiegelten Fahrzeug nicht, weil die Insektenreste deutlich einfacher abgehen, aber der Reiniger muss auch auf den Fahrzeugen funktionieren, die da in der Mehrzahl durchfahren und das sind keine Liebhaberfahrzeuge mit Keramik sondern solche mit Insektenfriedhof an der unversiegelten Front. Ob da so ne Keramikversiegelung für den ambitionierten Amateur lange Freude bereitet wage ich zu bezweifeln.


    Viertens: Die Oberfläche einer Keramikversiegelung setzt sich über die Zeit zu und verliert damit ihre hydrophobe Wirkung, obwohl das Grundprodukt sich noch auf dem Lack befindet. Man bekommt eine zugesetzte Keramik mit sauren Reinigern wieder frei, aber die sind in der Waschanlagenchemie nicht in ausreichender Form vorhanden, weil meist eher unerwünscht bzw. auch (zum Teil zu unrecht) verschrien. Also selbst wenn die Versiegelung an sich hält, dann wird sich die bei regelmäßiger "Unterhaltswäsche" in der Waschanlage zusetzen, nicht zuletzt aufgrund von Wachsrückständen der Vorgänger-Fahrzeuge in den Bürsten.

    Zur Getriebeölspülung, manche meinen man sollte keine Spülung bei so einer km Anzahl machen, da es zu spät ist und am Ende man mehr probleme hat als Vorteile, stimmt das so ganz? Weil bmw meint ja es sei ,,longtime” on das ganze so stimmt, bezweifle ich

    Entweder so weiterfahren und auf das beste hoffen (ist nichtmal unwahrscheinlich, dass das noch sehr lange ohne Probleme gut geht) oder gleich die Mechatronik mit überholen lassen. Nur spülen ist rausgeschmissenes Geld bei der Laufleistung, wenn du mich fragst - insbesondere, wenn er schon nicht mehr ganz so schön schaltet, wie ein Neuwagen das täte.

    Du hast in der Mechatronik bei der Laufleistung ohne vorherigen Ölwechsel jede Menge Abrieb drin, welcher auch mit einer Spülung dort verbleibt - im blödesten Fall löst sich was und bleibt an anderer Stelle zurück, wo es dann problematisch ist.

    Ein Stück weit kann jemand mit entsprechendem Wissen den Zustand der Automatik (bzw. den Verschleiß mancher mechanischer Komponenten wie Magnetventile und Kupplungen) anhand der Adaptionswerte ableiten.

    Bist du in einem M4 Coupé und Cabrio mit und ohne Sitzbelüftung gesessen oder in „normalen“ 4er Modellen? Bei den normalen 4er Modellen ändert sich die Sitzgeometrie in Verbindung mit Sitzbelüftung. Das steht so auch explizit in der Preisliste - im Gegensatz zum M4, wo dies nicht erwähnt wird.

    Ich empfehle aber die Sitzbelüftung mal zu testen - mir hat sie im normalen 4er nicht gefallen, weil im Gegensatz zu höher positionierten Modellen die Sitzbelüftung relativ laut war (Laufgeräusche der Lüfter - nicht der Luftstrom selbst) und bei höherer Drehzahl unangenehme Vibrationen dazu kamen.

    Ich kenn mich mittlerweile nicht mehr wirklich aus, weil 3 Leute in einem Thread verschiedenen Geräusche thematisieren.


    Ein einmaliges "Dug" welches beim erstmaligen überschreiten von 10 km/h auftritt sollte erklärbar sein, weil es wahrscheinlich mit irgendeiner Geschwindigkeitsschwelle zusammenhängt. Welche? Keine Ahnung, aber evtl. fällt Piwi87 was dazu ein. Hättet ihr jetzt 15 km/h gesagt, dann wäre mein erster Gedanke die automatische Zentralverriegelung gewesen.


    Wenn man wie auf einem der Videos zu sehen immer dann ein quietschen der Lenkung hat, wenn man schnell und ruckartig einschlägt, dann dürfte das Stand der Technik sein. Hatte meiner auch, sollte die Servopumpe sein.