Beiträge von sepplmail

    wie soll denn durch die vernietete Bremsscheibe dies Clickern verusacht werden? peil ich nicht :rolleyes:

    Ich weiß nicht, warum Du meinen Beitrag als verwirrend abstempelst, obwohl ich sehr klar beschrieben habe, was ich vermute.

    Aufgrund der Beschreibung und des vorläufigen, temporären Lösungsansatzes der Werkstatt gehe ich davon aus, dass es sich um folgendes Problem handelt:

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    Wie dieses Geräusch, das man durchaus als „tackern“ beschreiben kann, entsteht, habe ich am Ende meines Beitrags klar geschildert.

    Ist ein uraltes Thema, nicht nur beim G2x. Viele Lösungsansätze helfen nur Temporär (siehe deine Reibscheiben). Bin jetzt nicht auf dem allerletzten Stand, aber ich meine es hieß andere Bremsscheiben (keine von BMW) könnten helfen. Auf jeden Fall ist auf penibelste Sauberkeit bei der Montage zu achten. Kommt von kleinen Bewegungen zwischen Bremsscheibe und Radnabe. Womöglich weil die Auflagefläche der Radnabe sehr gering ist. Dadurch reicht die Flächenpressung nicht aus und es kommt zu einer Art Slip-Stick Effekt in diesem Bereich.

    Weiß nicht ob OS7 oder OS8/8.5 - die unterscheiden sich beide in dem Bereich. Such mal bei Amazon nach "Detailing Swab" - da findest du die Dinger in allen möglichen Formen und Ausführungen. Vielleicht ist ja was passendes dabei.

    Ansonsten würde ich es auslassen. Die Kunst ist es (zumindest bei OS8/8.5) den Rahmen des HUD nach Möglichkeit gar nicht erst zu berühren oder falls unerlässlich: Maximal sanft zu reinigen. Das Ding zieht Flusen ohne Ende und ist sehr schnell verkratzt.

    Danke für das Update! Sicher nicht das, was man bei einem Neufahrzeug erleben möchte aber immerhin lebst du jetzt nicht mehr mit der Ungewissheit, warum das Fahrzeug einen derartigen Leistungsverlust hat.

    Konntest du schon einen Unterschied im Verbrauch feststellen? Das war ja doch sehr hoch, fast so als hätte es an einer Stelle des Motors erhöhte Reibung gegeben.

    Geht nicht ums versiegeln nach dem Kneten. Die Knete trägt fest sitzende Verschmutzungen vom Lack ab, ist aber (im Gegensatz zu einem Mikrofaserhandschuh) sehr hart und selbst nicht in der Lage die Verschmutzungen nach innen zu transportieren (erst wenn du sie wieder faltest). Du reibst also die Verschmutzung mit der Knete direkt über den Lack und verursachst damit mehr oder weniger Kratzer. Je nach Knete kann diese auch selbst leicht abrasiv wirken und Kratzer verursachen.

    Es empfiehlt sich also eine Politur im Anschluss um diese feinen Kratzer wieder aus dem Lack zu entfernen.

    Eine Versiegelung ist ein anderer, weiterer Schritt nach der Politur.


    Inwiefern bist du mit der Sonax CSV nicht (mehr) zufrieden.

    Die Seitenwange besteht aus drei Teilen, das zum Mittelteil, einem Streifen oben und einem Seitenteil.

    Hatte ich grad nicht mehr im Kopf, stimmt.

    Wie pflegt man diese Mischung von Materialien am besten?

    Unpopular Opinion: Gar nicht

    Im Gegensatz zu eibacher erklär ich aber auch, warum: Leder Vernasca ist ein geprägtes und gedecktes/pigmentiertes Leder.

    Geprägt heißt, dass unter Einfluss von Temperatur und Druck mit einer Matrize eine künstliche Narbung auf das natürliche Leder aufgebracht wird. Damit kann man auch natürliche Leder mit beschädigter Oberfläche (beispielsweise Narben durch Weidezäune etc.) problemlos verwenden, weil die ursprüngliche Narbung danach nicht mehr existiert.

    Gedeckt/Pigmentiert heißt, dass auf die künstliche Narbe ein oberflächlicher Farbauftrag erfolgt - und das bei einem Leder wie Vernasca nicht zu dünn. Zum einen die gewünschte Lederfarbe und zum anderen ein transparenter Top Coat. Ähnlich wie der Lackaufbau auf dem Metall - vergleichbar mit Basislack und Klarlack. Wenn du da jetzt Lederpflege anwendest wird die vom (hoffentlich noch intakten) Top Coat zurückgehalten, spätestens aber von der Farbschicht. Selbst wenn die weg wäre: Durch die Prägung verschwinden die Poren der natürlichen Tierhaut - die Aufnahmefähigkeit des Leders ist selbst ohne Farbauftrag schon dahin.

    Das was man bei Vernasca bekommt hat nichts mit einem hochwertigen (Semi-)Anilinleder zu tun, wie man es von hochwertigen Möbelledern kennt oder teilweise auch von RollsRoyce, Bentley oder Aston Martin und bestimmt auch weiteren Vertretern in dieser Kategorie. Diese (Semi-)Anilinleder sind deutlich weniger bearbeitet (beispielsweise erfolgt keine Narbenkorrektur und der oberflächliche Farbauftrag ist deutlich geringer, weil die Leder durchgefärbt/gegerbt sind) und behalten dadurch einen Großteil ihrer natürlichen Eigenschaften wie Atmungsaktivität. Ein ganz einfacher Test: Man gibt an einer nicht sichtbaren Stelle einen Tropfen Wasser auf das Leder. Bleibt der Tropfen auf dem Leder stehen, dann ist das Leder an der Oberfläche komplett geschlossen. Bei (Semi-)Anilinledern zieht der Tropfen mehr oder weniger schnell in das Leder ein. Kann dabei aber auch Flecken hinterlassen. Allein schon deshalb sind (Semi-)Anilinleder im Automobilbereich kritisch, weil schnell mal Regentropfen drauf kommen können.

    Also: Lederpflege kann man sich (meiner persönlichen Meinung nach) zumindest bei Vernasca sparen.

    Was sich aber empfiehlt ist eine regelmäßige, sanfte Reinigung mit einem milden Lederreiniger (bekannte, hochwertige Anbieter sind Colourlock (gehört seit Ende 2023 zu Koch Chemie) oder Ledermax) um Verschmutzungen zu entfernen, welche die Reibung erhöhen und damit zur Schädigung des schützenden Top Coats beitragen können. Ferner ist es gut anschließend eine Lederversiegelung anzuwenden, um den Top Coat in seiner schützenden Funktion zu unterstützen.