Beiträge von master_p

    Ähm....du hast das "Gesetz für faire Verbraucherverträge" gelesen?

    Ich muss mich leider beruflich damit auseinandersetzen, also ja.

    Laufzeit =! Mindestlaufzeit. Kleiner, aber entscheidender Unterschied.

    Da hast Du Recht, das war unsauber von mir formuliert. Aber exakt das hat BMW gemacht. Die Laufzeit war bei 36 Monaten und BMW hat dies verkürzt auf 24 Monate. Man hätte (rechtlich absolut einwandfrei) den Vertrag so ändern können, dass der Vertrag eine 24-monatige Mindestlaufzeit hat und danach weitere 12 Monate verlängert wird mit einer monatlichen Kündigungsfrist. Gar kein Problem, hat BMW aber bewusst nicht so gemacht.

    "BMW hat hier gezielt ein ein neues Gesetz genutzt um ihre Kunden zu belügen - denn bei der Umstellung von 3 auf 2 Jahre hat BMW exakt diese Argumentation gebracht."

    Quelle?

    Quelle: Vertrau mir, Bruda!

    Es gibt dazu natürlich keine offizielle Stellungnahme von BMW. Es gibt lediglich den Zusammenhang, dass mit Einführung des neuen Gesetzes BMW die Änderung durchgeführt hat. Außerdem steht der § 56 im Telekommunikationsgesetz, von daher wäre es imho sowieso erstmal zu klären, ob ein Fahrzeughersteller mit "Telematik-Diensten" da überhaupt zuzählt. Davon abgesehen spricht das Gesetz eben, wie Du ja schon selbst schreibst, von einer "anfänglichen Laufzeit" eines Vertrags und in keinster weise davon, dass ein Vertrag nur über 24 Monate geschlossen werden darf. Siehe oben, BMW hätte locker den 36-Monatsvertrag einfach auf 24-Monat ändern können, um danach in eine monatliche Kündigung überzugehen.

    "Das kann man schon daran sehen, dass bei Audi die Laufzeit in den "Tech"-Paketen 48 Monate dauert."

    Quelle? Ich hab dazu auf die Schnelle nichts gefunden.

    Schau mal hier auf der Seite (https://www.audi.de/de/service…ices/functions-on-demand/) das Kleingedruckte Nr. 16 an. Zugegebenermaßen hab ich das mit den 48 Monaten nicht (mehr) gefunden, dafür aber 36 Monate. Was ja lt. Deiner Interpretation auch nicht erlaubt wäre (Fett-Markierung durch mich).

    Zitat

    16 Rechtshinweise zu Audi connect Navigation & Infotainment (plus): Die Audi connect-Dienste müssen nach 3 Jahren kostenpflichtig verlängert werden. [...] Auch bei einer unbefristeten Buchung des MMI-Navigationssystems beträgt die maximale Laufzeit der Audi connect-Dienste 24 Monate ab Buchung mit einmaliger kostenfreier Verlängerung um weitere 12 Monate. Informationen zu einer anschließenden Verlängerung der Audi connect-Dienste erhalten Sie unter http://www.audi.com/connect und bei Ihrem Audi Partner.


    Heieiei....den Dieselskandal bei Audi schon vergessen? ;)

    Ich werde (oder bin) nicht zu Audi wechseln. Ich will auch gar nicht sagen, dass andere Hersteller in irgendeiner Art und Weise ihre Kunden ggü. ihrem Shareholder-Value bevorzugen würden. Ich vergleiche lediglich meine BMW-Erfahrung über die Jahre. Und die ist: Jedes Modelljahr wird teurer und teurer bei gleichzeitig tlw. erheblich abgewerteter Ausstattung oder Qualitätsreduktion. Dazu werden ehemals inkludierte Dienstleistungen (wie die Connected Dienste oder Garantien) verkürzt, verteuert, kostenpflichtig oder gleich ganz abgeschafft. Außerdem entfernen sich für mich(!) mindestens mal die AG-Modelle immer weiter von der "Freude am Fahren" und es macht schlichtweg nur noch einen optischen Unterschied, ob ich BMW oder Audi oder Mercedes fahre. Ein E46 oder auch ein E9x fahren im Unterschied zu ihren zeitgenössischen Mitbewerbern A4 und C-Klasse erheblich sportlicher, ganz klar differenziert. Ein G2x fährt sich im Alltag auch nicht anders als ein aktueller A4 oder C-Klasse T-Modell - auch hier: subjektive Eindrücke, die jeder anders bewertet. Alles (unter anderem) Punkte die bei mir persönlich dazu führten, sich umzuschauen und bei anderen Anbieter 95% eines BMWs zu 60% des Preises zu bekommen.

    Kurzfassung: Weil in Deutschland Abo-Verträge rechtlich maximal 24 Monate laufen dürfen.

    Das ist absoluter Quatsch den BMW schon bei Einführung der neuen EU-Verordnung damals genutzt hat um davon abzulenken, dass sie die Dienste (für den Erstkäufer) teurer gemacht haben. Natürlich gibt es in Deutschland weiterhin die Möglichkeit Aboverträge mit einer Laufzeit von >24 Monaten anzubieten. Wie sonst würden Stromanbieter oder Netflix oder auch die Telekommunikationsunternehmen sowas anbieten können? BMW hat hier gezielt ein ein neues Gesetz genutzt um ihre Kunden zu belügen - denn bei der Umstellung von 3 auf 2 Jahre hat BMW exakt diese Argumentation gebracht. Ja, vermutlich hätte man die Bedingungen anpassen müssen, aber nicht so wie BMW es gemacht hat. Das kann man schon daran sehen, dass bei Audi die Laufzeit in den "Tech"-Paketen 48 Monate dauert. Ein weiterer Grund für mich BMW zukünftig zu meiden.

    tatsächlich finde ich die Lenkung [...] im E90 LCI [...] besser gelungen als beim G21

    Das wundert mich nicht, weil der E90 zum Glück noch eine hydraulisches Lenkung hat. Gerade die ersten elektrischen Lenkungen (wie z.B. im Z4 E85/86) waren... schwierig. Kein Wunder, dass im Z4M dann noch eine hydraulische Lenkung integriert wurde.

    Serien FW bedeutet keine Sportlenkung

    Jein. Die Aktive Sportlenkung ist (aktuell) Teil des M-Pakets. Möchte man diese also haben, kommt man um das M Sportfahrwerk nicht herum. Von daher gilt meine These sowieso nur für Non-M-Paket Modelle. Aber ich finde, dass BMW sich noch nie wirklich mit Ruhm bekleckert hat, was die Serien- und M-Sportfahrwerke angeht. Meistens waren die viel zu hart, vermutlich um Sportlichkeit zu vermitteln. Ein gutes Nachrüstfahrwerk ist für ambitionierte Non-M Fahrer sicherlich eine der besseren Investitionen.

    Meine Meinung: Gar nichts von beidem


    Sportfahrwerk ist einfach nur viel zu hart gedämpft und das adaptive Sportfahrwerk bietet viel zu wenig Unterschied zwischen Comfort und Sport, als das sich der Aufpreis lohnen würde. Würde ich persönlich einen G2x kaufen, würde ich das Standardfahrwerk nehmen und mit ein KW v3 einbauen und damit den Wagen auch gleich vom Bus zu einem normalen Auto machen. Kostet in Summe vielleicht ein bisschen mehr, aber dafür dann auch ein wirklich hervorragendes Fahrwerk.

    Da ich vielleicht als Zweitwagen was mit Stecker kaufe und zuhause nur max 14KW laden könnte frage ich mich wie man zurechtkommt wenn man öffentlich laden muss.

    Also ich kann zu Hause gar nicht laden und laden ausschließlich öffentlich. Mit meinem BYD Seal AWS ist das nur wirklich sehr selten ein Problem. Man muss halt ganz nah an den Spruch "steht er, lädt er" halten. Also überall, wo man parkt, sollte man möglichst auch laden - egal wie schnell. Auf Langstrecke ist das natürlich immer noch ein echter Nachteil ggü. einem Verbrenner. Für mein Fahrprofil ist (aktuell) eine WLTP-Reichweite von mind. 500km der Sweetspot. Damit komme ich locker (auch im Winter) über eine Woche ohne Laden.

    Da ich vielleicht als Zweitwagen was mit Stecker kaufe und zuhause nur max 14KW laden könnte

    Das reicht auf jeden Fall aus, dass der Wagen jeden Morgen zu 100% geladen ist - wenn man nicht gerade um 2:00 Uhr Morgen kommt und um 8:00 Uhr wieder los muss. Da musst Du vermutlich überhaupt nicht öffentlich laden.

    Bei vielen nicht

    Eben doch. Viele aktuelle AKBs schließen Rennveranstaltungen nicht pauschal aus. Wo die Kasko-Bedingungen ganz oft sehr krass verschärft wurden und da kein "aber gilt als Straße nach StVO" mehr gilt, sondern pauschal alles ausgeschlossen wird - inkl. einiger Fahrertrainings - sind in den Haftpflicht-Bedingungen doch sehr oft solche Besuche abgedeckt; natürlich keine Rennen.

    Wobei ich bis heute das Welt Ding und den Hype darum nicht verstanden habe, den F90 habe ich in der Welt abgeholt und ehrlich gesagt war ich froh als ich endlich raus war und im Auto saß

    Bei mir damals war die Abholung in der BMW Welt knapp 50% günstiger, als die Abholung beim Händler - damals war's ein M240i F22 aus Leipzig. Ich brauche natürlich auch keinen, der mich an die Hand nimmt, um mir das Auto zu erklären. Aber ein Tag in der BMW Welt ggf. inkl. Werksführung kann man durchaus schonmal machen und das Essen ist sehr gut ;) Da ich aus dem Norden komme hat die Abholung in der BMW Welt auch den Vorteil, dass man die Hälfte der Einfahrzeit schon hinter sich hat, wenn man zu Hause ankommt :D

    Niemals (wieder) würde ich meinen BMW beim Händler abholen - vor allem nicht, wenn die BMW Welt quasi in Rufreichweite ist. Wenn am Ende die Abholung in der BMW Welt nochmal günstiger ist, dann würde ich da nichtmal zweimal drübernachdenken. Und die 30km zum Händler mit Sommerreifen schafft man schon. Wenn's an dem Tag dann doch schneit oder Ähnliches, würde ich einen Abschlepper mit Kran rufen auf dem BMW Welt Parkplatz. Das kostet ja jetzt auch nicht die Welt - schon gar nicht für 30km.