Welcher Stromtarif für Auto + Wohnung?

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    • Welcher Stromtarif für Auto + Wohnung?

      Guten Abend,

      ich habe eine Frage an euch. Ich ziehe Anfang August mit meiner Freundin in unsere erste gemeinsame Wohnung. Laut BMW soll mein 330e am 10.07. kommen.

      Zu meinem Glück ist unser Vermieter sehr freundlich und arbeitet bereits eine Lösung zum Aufladen in der Garage aus. Er will ein bereits dort liegendes Kabel an unseren Wohnungsstromzähler anschließen und dann entweder eine Steckdose oder Wallbox installieren.

      Ich stelle mir nun die Frage, wie ich das mit dem Stromtarife am besten regeln soll. Was glaubt ihr, wie viel ein 330e so im Jahr an Strom zieht, wenn man ihn ca. 4 Mal pro Woche voll lädt?

      Ich habe mal folgendermaßen gerechnet:

      12 kWh * 4 = 48 kWh pro Woche
      48 * 52 Wochen pro Jahr = 2496 kWh

      Dazu kommt dann ein geschätzter Verbrauch für die Wohnung von 1500 kWh pro Jahr zu zweit. Das würde dann insgesamt 3996 kWh pro Jahr ergeben.

      Wie würdet ihr den Stromverbrauch berechnen? Ich will natürlich nicht zu viel bezahlen. Würdet ihr erstmal niedriger einsteigen und dann auf die erste Jahresabrechnung warten?

      Und welchen Stromtarif könnt ihr mir empfehlen bzw. Mit welchem Tarif/Anbieter habt ihr die besten Erfahrungen gemacht? Ich will natürlich die Kosten bei einer so großen Menge an Strom gering halten, damit sich der 330e auch lohnt.

      Da meine Freundin und ich uns alles teile wollen, weiß ich außerdem nicht, wie man sowas am besten ausrechnen kann? Natürlich will ich mein Auto selbst zahlen und nicht sie damit belasten.

      Ein Zwischenzähler wird es wohl aus Kostengründen seitens des Vermieters nicht geben. So hätte man wenigstens den Verbrauch des Autos berechnen können. Bei einer Steckdose könnte man einen digitalen Zwischenzähler rein stecken, aber was tun, wenn sich der Vermieter doch für eine Wallbox entscheiden sollte?

      Danke für eure Tipps und einen schönen Abend!

    • Eins vorweg: ICh persönlich bin eher so, dass ich monatlich lieber ein bissel zuviel zahle und am Ende bei er Abrechnung was zurück bekomme. Daher würde ICH nicht niedriger ansetzen als nötig - die Überraschung könnte groß werden bei der Nachzahlung.

      Frag doch mal bei dem ein oder anderen Energieversorger bei euch an. Die können zum einen ganz gut abschätzen, was für die Wohnung der beste monatliche Abschlag ist (dazu kann event. der Vermieter auch was bzgl. Vormieter sagen) und haben vielleicht auch schon Erfahrungen mit der Elektromobilität bzw. spezielle Tarife.

      Aber der ein oder andere hier hat ja schon seinen 330e und kann wohl auch was dazu sagen.

    • Johnny schrieb:

      Da meine Freundin und ich uns alles teile wollen, weiß ich außerdem nicht, wie man sowas am besten ausrechnen kann? Natürlich will ich mein Auto selbst zahlen und nicht sie damit belasten.
      Wenn ihr alles teilt, müsst ihr doch nicht mehr ausrechnen, oder :) ? Normalerweise arbeitet man in solchen Situation mit Schätzwerten, weil bei allen anderen Herangehensweisen die Kosten (Stromzähler, Zeit etc.) bei weitem den Nutzen übersteigen. Du hast ja eine Verbrauchsschätzung von 2500 kWh, multiplizier das doch einfach mit dem kWh Preis und überweis ihr das jährlich im Nachhinein als Einmalbetrag und gut ist?

      Bzgl. Wallbox: ich kenn jetzt deine Wohnsituation nicht, würde allerdings mit dem Vermieter besprechen ob die Stromversorgung (Haushaltssteckdose?) dort wo das Auto steht nicht an eine individuelle (und nicht wohngemeinschaftliche) Leitung angeschlossen ist, weil sonst droht Ärger.
    • schon mal bei verivox geschaut, da gibts doch massig Angebote und Richtwerte.

      nur als Idee, wenn dein Vermieter kooperativ ist: wäre es vielleicht möglich paar Solarzellen auf die Garage zu pflastern und das ganze mit einem Speicher versehen?!
      ich persönlich finde immer, dass das eigentlich die sinnvollste Lösung für ein e-Auto wäre.

    • ez-lif schrieb:

      schon mal bei verivox geschaut, da gibts doch massig Angebote und Richtwerte.

      nur als Idee, wenn dein Vermieter kooperativ ist: wäre es vielleicht möglich paar Solarzellen auf die Garage zu pflastern und das ganze mit einem Speicher versehen?!
      ich persönlich finde immer, dass das eigentlich die sinnvollste Lösung für ein e-Auto wäre.
      Finde die Kombi aus Solarstrom und E-/Hybridauto auch reizvoll.

      Jedoch bräuchte man da schon um die 5kwp/40m² Plus entsprechendem Speicher, Installation etc.
      Kenne die Preise nicht im Detail aber schätze da ist man dick fünfstellig unterwegs, könnte dafür also auch das Autoleben lang Strom kaufen...

      Bei einem Eigentumsobjekt ist das eine andere Geschichte aber bei einer Mietsache würde ich sowas nicht riskieren.
    • bumbum schrieb:

      ez-lif schrieb:

      schon mal bei verivox geschaut, da gibts doch massig Angebote und Richtwerte.

      nur als Idee, wenn dein Vermieter kooperativ ist: wäre es vielleicht möglich paar Solarzellen auf die Garage zu pflastern und das ganze mit einem Speicher versehen?!
      ich persönlich finde immer, dass das eigentlich die sinnvollste Lösung für ein e-Auto wäre.
      Finde die Kombi aus Solarstrom und E-/Hybridauto auch reizvoll.
      Jedoch bräuchte man da schon um die 5kwp/40m² Plus entsprechendem Speicher, Installation etc.
      Kenne die Preise nicht im Detail aber schätze da ist man dick fünfstellig unterwegs, könnte dafür also auch das Autoleben lang Strom kaufen...

      Bei einem Eigentumsobjekt ist das eine andere Geschichte aber bei einer Mietsache würde ich sowas nicht riskieren.
      Da hast du Recht - ich hatte mich mal vor Monaten informiert, so eine Anlage auf eine "Standard" - Zapf-Garage kostet so um 10-12.000 €; Vorteil ist natürlich, dass man den Strom auch noch anderweitig - also nicht rein für das KfZ abgreifen kann.
      Das lohnt aber auch wirklich nur, wenn man (ideale) Südlage bei der Garage hat.

      Wobei, wenn man die aktuellen Informationen/Diskussionen so anschaut, dann wird die E-Mobilität wohl ohnehin nicht lange leben - dann gibt es wieder eine Abwrackprämie für die "schmutzigen Batterieschleudern" :P - geht doch jetzt wieder mehr Richtung Wasserstoff...
    • karl.napp schrieb:

      Du kannst dich ja bei:

      charging.bmwgroup.com/web/360electric-de

      anmelden (kostenlos) und die Garage als Ladepunkt anlegen. Danach wird jeder Ladevorgang an dieser Stelle mit Datum, Ladebeginn und geladener Energie aufgezeichnet. Das Ergebnis kannst du als Excel oder PDF ausgeben lassen. Ladeverluste (ca. 10-15%) sind darin nicht enthalten.
      Ja mega! Das ist cool. Danke für den Tipp!
    • BMWinteressent schrieb:

      Johnny schrieb:

      Da meine Freundin und ich uns alles teile wollen, weiß ich außerdem nicht, wie man sowas am besten ausrechnen kann? Natürlich will ich mein Auto selbst zahlen und nicht sie damit belasten.
      Wenn ihr alles teilt, müsst ihr doch nicht mehr ausrechnen, oder :) ? Normalerweise arbeitet man in solchen Situation mit Schätzwerten, weil bei allen anderen Herangehensweisen die Kosten (Stromzähler, Zeit etc.) bei weitem den Nutzen übersteigen. Du hast ja eine Verbrauchsschätzung von 2500 kWh, multiplizier das doch einfach mit dem kWh Preis und überweis ihr das jährlich im Nachhinein als Einmalbetrag und gut ist?
      Bzgl. Wallbox: ich kenn jetzt deine Wohnsituation nicht, würde allerdings mit dem Vermieter besprechen ob die Stromversorgung (Haushaltssteckdose?) dort wo das Auto steht nicht an eine individuelle (und nicht wohngemeinschaftliche) Leitung angeschlossen ist, weil sonst droht Ärger.
      Das ist natürlich eine Idee. Ich werde ihr das mal vorschlagen.
    • ez-lif schrieb:

      schon mal bei verivox geschaut, da gibts doch massig Angebote und Richtwerte.

      nur als Idee, wenn dein Vermieter kooperativ ist: wäre es vielleicht möglich paar Solarzellen auf die Garage zu pflastern und das ganze mit einem Speicher versehen?!
      ich persönlich finde immer, dass das eigentlich die sinnvollste Lösung für ein e-Auto wäre.
      Das wäre natürlich das beste, aber das kann ich kaum erwarten. Das macht wahrscheinlich auch erst dann Sinn, wenn alle anderen 5 Stellplätze mit einer Wallbox versehen werden - also wenn mehrere sich ein e-Auto kaufen. Aber das ist ja immer so ne Sache. Bevor man sich eins kauft, muss man laden können, aber unser Vermieter will auch erst was bauen, wenn es jemanden gibt, der es nutzt - so wie jetzt halt bei mir. Aber vielleicht ist die Steckdose ja mal ein Anfang. Ich werde die Idee auf jeden Fall mal im Kopf behalten und ihm mal in einigen Monaten vorschlagen. Ich will jetzt nicht vor Einzug gleich so viel verlangen und in einigen Monaten kann man auch offener miteinander reden, ohne das gleich alles wie eine Forderung klingt.