Neu bei BMW - Paar Fragen zur Kaufberatung

  • Bei alleiniger Nutzung ist der einzige, aber in meinen Augen nicht ganz unwesentliche Vorteil, dass die Rastungen zum Einstellen granularer sind als bei der manuellen Verstellung.

    Ich selbst habe mir zwei verschiedene Einstellungen gespeichert, eine etwas entspanntere für lange Autobahnetappen, eine etwas aufrechtere für engagiertes Pilotieren im Winkelwerk.

  • Ich würde das Ganze etwas von deinen persönlichen Anforderungen abhängig machen.


    Worauf legst du denn besonders viel Wert – Komfort, Langstreckentauglichkeit oder Sportlichkeit? Wie alt bist du ungefähr und wie sieht es mit deinem Rücken aus? Hast du schon eine längere Probefahrt gemacht, und wenn ja, wie lange?


    Bei der elektrischen Sitzverstellung geht es mir weniger um die Memory-Funktion. Der eigentliche Vorteil ist, dass sich der Sitz deutlich feiner einstellen lässt. Manchmal entscheiden schon wenige Millimeter darüber, ob man wirklich optimal sitzt oder nach längerer Fahrt Beschwerden bekommt.


    Auch die Polsterung spielt eine große Rolle. Ein optisch schönerer Sitz mit Ziernähten und anderen Details bringt dir im Nachhinein wenig, wenn er dir zu hart oder zu weich ist. Selbst die Lordosenstütze kann sich je nach Polsterung ganz unterschiedlich anfühlen.


    Beim Fahrwerk würde ich auf jeden Fall zum adaptiven Fahrwerk greifen. Beim 330i sehe ich das noch nicht ganz so kritisch wie beim M340i. Letzterer ist aufgrund des schwereren Sechszylinders an der Vorderachse fahrwerksseitig ohnehin schon eine größere Herausforderung. Ohne adaptives Fahrwerk würde ich ihn persönlich nicht nehmen.


    Andererseits ist es ja ein Leasingfahrzeug, das du nach ein paar Jahren ohnehin wieder abgibst. Es muss also kein Auto für die Ewigkeit sein. Deshalb würde ich auch überlegen, welche Ausstattungen dir während der Leasingdauer tatsächlich wichtig sind und worauf du gegebenenfalls verzichten kannst.


    Ich würde jedenfalls sowohl die Sitze als auch das Fahrwerk möglichst auf einer längeren Probefahrt testen. Was sich auf den ersten Kilometern gut anfühlt, muss nach einer Stunde nicht unbedingt noch genauso angenehm sein.