Heute; DiTuPa stage 1 auf meine 2019 G21 330dxdrive!

  • Verstanden danke. Zusätzlicher Adblue Verbrauch ist mir auch nicht wichtig. Weiß nicht mal sicher wie oft ich in meine 40k km Adblue getankt habe; 3 mal Vollgetankt glaube ich. Wäre das mit Optimierung doppelt ist das auch kein Thema.


    Was mich im Moment mehr beschäftigt ist Thema Verbrenningstemperatur und ob/wieweit OEM AGR Strategie dort möglichst sogar einen positiven Effekt hat aufs Temperaturmanagement. Also Trade-off Versottung vs Thermischen Belastung, für Langlebigkeit bei meinem Fahrverhalten (primär zügige AB Langstrecken, wenig Kurzstrecken). Scheint alles ziemlich verknüpft und komplex. Schönes Grübelthema 😜.

    G20 330d (O2) RWD; M Fahrwerk/Bremsen/Differenzial.

  • ColtSteele habe das drin gelassen was drin war, hatte allerdings sowieso ein adblue additiv drin. Wollte allerdings demnächst dann nochmal auf Serie mit AGR off flashen damit er noch etwas adblue durchjagt, dann ein bisschen nachtanken und leicht überdosieren. Das sollte dann reichen
    Dr.T genau, ein klassischer defekt ist es nicht. Habe ich nur so geschrieben. Es ist nichts kaputt.
    Was meinst du mit positiven Effekt aufs Temperaturmanagement ? Meinst du, dass das AGR on, also im Serienzustand, einen positiven Effekt aufs Temp-Management hat, den es somit mit AGR off nun nicht mehr gibt ?
    Mit AGR off braucht er definitiv länger um auf Öltemperatur zu kommen. Die Kaltstartphase verlängert sich und somit auch die potentiell größte Verschleißzeit. Da weiß ich nicht, ob das gut ist wenn es so lange dauert. Bei normaler Fahrt allerdings finde ich, das die Abgastemperatur etwas niedriger ist als mit AGR on. Teilweise kommen mir die anderen Temps wie Motor usw. bei normaler Fahrt etwas kühler vor.

  • Genau, das Wort defekt hat mich verwirrt - Emoji nicht verstanden.


    Die längere Warmlaufphase mit AGR off ist mir bewusst – ist etwas doof, aber würde ich ggf. im Kauf nehmen (mussen).


    Mir ging es aber um einen anderen Punkt. Theoretisch führt weniger/kein AGR zu höheren Verbrennungsspitzen-Temperaturen im Zylinder, weil:

    • weniger inertes Gas im Brennraum ist (geringere Wärmekapazität)
    • mehr Sauerstoff vorhanden ist
    • die Verbrennung schneller und „härter“ abläuft

    Das betrifft also nicht die gemessenen Abgastemperaturen im Alltag, sondern die lokalen Peak-Temperaturen während der Verbrennung, die für Bauteile wie Kolben und Ventile relevant sind. Wie relevant genau im Praxis bei meinem Use-case und ob/wie die DITUPA optimierung darauf angepasst ist, davon habe ich zu wenig Ahnung - deshalb meine Verunsicherung.


    Dass sich EGT oder Kühlmitteltemperaturen im normalen Fahrbetrieb sogar niedriger anfühlen können, passt dazu – das widerspricht dem nicht.


    Fahre momentan übrigens schon mit dem normalen Stage 2, statt 1+. LLK ist bestellt, hatte keine Geduld mehr zu warten auf die Variante mit OEM Schlauchanschlüsse.

    G20 330d (O2) RWD; M Fahrwerk/Bremsen/Differenzial.

  • Wenn dein Fahrprofil sowieso überwiegend AB ist, ist AGR off ggf. gar nicht unbedingt relevant für dich. Versottung, ok. Bei AB einfach alle 150-200tkm reinigen. Bis auf die Versottung hat man doch eigentlich keinen Nachteil mit dem AGR off. Und wenn man hier rechtzeitig wartet, sollte eigentlich alles ok sein. Sagt mir zumindest meine Laienhafte Meinung. Auf der AB verhält sich der B57 nämlich was das AGR und DPF Verhalten angeht sowieso super. Man kann hier locker 800km DPF Intervalle fahren. Da bin ich auf der Landstraße schon bei 6-650km Intervallen. Für mich bedeutet AGR off also auch schon, etwas DPF+Turbo schonen, weil weniger häufig regeneriert wird, somit ggf. auch weniger Sprit sowie Rußeintrag im Motoröl.

    Was die Temperaturpeaks betrifft, das hört sich nicht gut an, bzw. lässt zumindest Spielraum zum Grübeln offen. Allerdings denke ich hier, das Marcel dies selbstverständlich weiß und -falls überhaupt möglich-, hier gegengesteuert hat.