Messungen – Fälle 6 bis 8
Fall Nr. 6 von "Name folgt":
Messbasis / absolute Stärke:
- 🔵 Dominante Ordnung: eindeutig P1
- 🔵 T3: nur minimal vorhanden
- 📊 Messbasis: Wasserfalldiagramm ohne absolute m/s²-Werte
- 🔴 Subjektive Bewertung: wahrnehmbar und störend
Besonderheiten:
- Die neue Messung zeigt den relevanten Bereich von 0–50 Hz deutlich genauer.
- P1 ist bei ca. 45–46 Hz klar als dominanter, heller Frequenzanteil sichtbar.
- T3 liegt zwar im gleichen Bereich bei ca. 48–49 Hz, ist aber nur schwach beziehungsweise minimal ausgeprägt.
- T1 ist bei ca. 16 Hz erkennbar, spielt hier jedoch keine dominante Rolle.
Details / Einordnung:
- Die Messung zeigt ein auffälliges Vibrationsverhalten mit klarem Schwerpunkt im P1-Bereich.
- Der P1-Anteil tritt über den Messverlauf deutlich hervor und ist als stärkster Frequenzanteil zu bewerten.
- T3 ist zwar markiert und messbar, erscheint im Vergleich zu P1 jedoch nur als sehr schwacher Nebenanteil.
- Eine relevante Überlagerung von P1 und T3 ist in dieser Messung nicht als Hauptproblem erkennbar.
- T1 bleibt ebenfalls deutlich schwächer als P1.
- Damit ist das auffällige Vibrationsverhalten in diesem Fall hauptsächlich dem P1-Anteil zuzuordnen.
Fazit:
- 🔴 Das Fahrzeug zeigt ein klar von P1 dominiertes Vibrationsverhalten.
- T3 ist nur minimal vorhanden und nicht als Hauptursache zu bewerten.
- Der Schwerpunkt des Problems liegt eindeutig im P1-Bereich.
- Die Schwingung ist wahrnehmbar und wird als störend empfunden.
Fall Nr. 7 von zRxbin:
Messbasis / absolute Stärke:
- 🔵 Dominante Ordnung: P1
- 🔵 T3: erkennbar, aber deutlich schwächer
- 📊 Messbasis: Wasserfalldiagramm ohne absolute m/s²-Werte
- 🟠 Subjektive Bewertung: Vibration vorhanden, endgültige Bewertung offen
Besonderheiten:
- Das Fahrzeug hat eine Achsübersetzung von 2,471 statt 2,813.
- Dadurch liegen die Frequenzen von P1 und T3 weiter auseinander.
- Die Überlagerung von P1 und T3 könnte dadurch weniger stark ausfallen als bei Fahrzeugen mit 2,813er Achsübersetzung.
Details / Einordnung:
- Diese Messung zeigt ein auffälliges Vibrationsverhalten mit Schwerpunkt im P1-Bereich.
- T1 blieb nur gering ausgeprägt.
- P1 trat am deutlichsten hervor und ist damit als dominanter Schwingungsanteil zu bewerten.
- T3 war ebenfalls erkennbar, jedoch nur gering ausgeprägt und läuft eher als schwächerer Nebenanteil mit.
Fazit:
- 🟠 Das Fahrzeug zeigt ein von P1 dominiertes Vibrationsverhalten.
- Die Hauptursache der wahrnehmbaren Vibration scheint hier im P1-Bereich zu liegen.
- T3 ist zwar vorhanden, wirkt jedoch deutlich schwächer.
- Die endgültige Bewertung bleibt offen, da keine absoluten NVH-Werte vorliegen.
Fall Nr. 8 von Shelster:
Messbasis / absolute Stärke:
- 🔵 Dominante Auffälligkeit: akustischer Bereich ca. 120–165 Hz
- 🔵 40–50 Hz: nur kurze Einzelereignisse, vermutlich Fahrbahneinflüsse
- 📊 Messbasis: Wasserfalldiagramm ohne absolute m/s²-Werte, Messung am Lenkrad
- 🔴 Subjektive Bewertung: pulsierendes bassiges Brummen bei ca. 130 km/h im Schubbetrieb, wahrnehmbar und störend
Einordnung:
- Kein klar dominantes P1/T3-Vibrationsmuster erkennbar.
- Das auffällige Signal liegt eher breit im Bereich 120–165 Hz.
- Da das Geräusch bei leichtem Gasgeben sofort leiser wird, spricht der Fall eher für ein lastabhängiges akustisches Brumm-/Resonanzthema.
Fazit:
- 🟠 Kein klassischer P1/T3-Fall.
- Hauptauffälligkeit ist ein akustisches Brummen im Schubbetrieb.
- Weitere Eingrenzung am besten mit Wiederholungsmessung bei ca. 130 km/h und zusätzlicher Mikrofonmessung.