Beiträge von Christoph

    Achja und die knackende+quietschende Lenkung, hatte ich mich bei der BMW Kundenbetreuung beschwert, war bei 2 verschiedenen NL und bei der letzten NL, nach Beschwerde, haben es sich 2 Werkstattleiter angesehen. Das Problem wurde geschlossen mit "es ist im Rahmen und nichts auffälliges".

    Konntest du das in den NLs demonstrieren bzw. reproduzieren, oder ist es nur sporadisch aufgetreten?

    BMW ist somit nicht mehr Premium für mich, denn solche Lenkgeräusche habe ich bis dato bei keinem einzigen Fahrzeug erleben dürfen, egal welche Preisklasse

    Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, was da los ist. Bei den letzten Problemen wurde ich im Autohaus immer zuerst gefragt, wie lange ich das Auto denn noch fahren wolle. Wenn ich dann antworte, dass ich mit 10 bis 20 Jahren rechne, heißt es jedes Mal nur, so lange werde das Auto nicht halten.


    Gerade wenn es um so grundlegende Bauteile geht, die das Fahrverhalten – und damit eigentlich auch die „Freude am Fahren“ – spürbar negativ beeinflussen, ist das bei Fahrzeugen in einer Preisklasse von rund 100.000 € schon ziemlich hart. Da hilft einem am Ende auch ein stabilerer Wiederverkaufswert nichts, wenn man das Auto nicht einmal mit gutem Gewissen weiterverkaufen kann und sich irgendwann ernsthaft die Frage stellt, ob es künftig überhaupt noch einmal ein BMW werden soll.


    Besonders frustrierend ist für mich dabei der Eindruck, dass man solche Probleme am liebsten einfach über die Garantiezeit hinweg aussitzen möchte – und danach ist es dann ohnehin das Problem des Kunden. Gerade in einer Phase, in der es wirtschaftlich ohnehin nicht mehr so gut aussieht und der Gewinn von 18,6 Mrd. € im Jahr 2022 auf 12,2 Mrd. € im Jahr 2023 und 7,7 Mrd. € im Jahr 2024 gesunken ist, sollte man sich aus meiner Sicht umso mehr um bestehende Kunden kümmern.


    Ich möchte mich wirklich nicht ständig beschweren, aber genau deshalb fällt es mir schwer zu akzeptieren, dass man sich bei einer „Premium“-Marke offenbar nicht einmal mehr selbstverständlich auf Premium-Qualität verlassen kann.

    Das Problem äußert sich als Vibration im Lenkrad während der Fahrt 80-170km/h.

    Jemand weitere Ideen oder gleiche Sorgen?

    Für die Analyse ist zunächst vor allem wichtig, bei welcher Geschwindigkeit die Vibrationen auftreten und mit welcher Frequenz sie sich zeigen. Daraus lässt sich dann ableiten, ob die Ursache eher bei den Rädern, im Antriebsstrang oder am Motor zu suchen ist.


    Kommst du aus der Region Ulm?


    Ich frage mich, warum Sie diese Information benötigen?

    Weil es wichtig ist, dass diese Parameter – vor allem das Achsübersetzungsverhältnis – im NVH-Tool auch tatsächlich korrekt hinterlegt sind und nicht nur ungefähr.


    In deinem Wasserfalldiagramm sieht man außerdem nur die Gesamtschwingungen, also nicht getrennt nach X-, Y- und Z-Richtung.


    T2 und T3 bedeuten ja, dass die Vibration sowohl bei jeder zweiten als auch bei jeder dritten Radumdrehung angeregt wird. Wenn die Ursache tatsächlich im Antriebsstrang läge, also direkt im Differenzial oder in der Kardanwelle, dann müsste die Anregung genau bei jeder 3,231. Radumdrehung auftreten.


    Möglicherweise gibt es in deinem Hybridantrieb aber auch eine Komponente, die sich zwei- und/oder dreimal pro Radumdrehung dreht. Dann müsste man das in den rechten Feldern entsprechend eintragen.

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    Ist die grün/gelb/rote Kennzeichnung in deinem Protokoll die gemessene Amplitudenstärke des jeweiligen Sensors?


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    Es gibt auch akustische Kameras. Damit kann man im Stand schnell „sehen“, wo es vibriert oder klappert:


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    Oder eben auch NVH Messung mit einem Scope:


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    Vielleicht ist die Ursache auch bekannt, aber die Lösung wäre sehr bzw. zu aufwändig.

    Gibt es mittlerweile weitere Tipps um das Problem zu lösen?

    Ich habe ein Rückenkissen drin. Damit kann ich die Sitzlehne etwas weiter nach hinten stellen und sitze trotzdem aufrecht – ohne an der Kopfstütze anzustoßen. Es schafft genau die paar Zentimeter mehr Abstand zwischen Kopf und Kopfstütze: Man bleibt weiterhin schön nah dran, stößt aber bei normaler Haltung nicht ständig an. Ich hatte am Anfang auch die Position der Kopfstütze verflucht.


    Der Seitenhalt ist durch das Kissen minimal geringer, aber absolut noch im Rahmen. Außerdem ist die Lordosenstütze damit endlich angenehm und fühlt sich nicht mehr wie ein Hartgummiball an. Optisch sieht das Kissen auch gut aus – und es gibt es in vielen Farben. Es gibt auch ein passendes Sitzpolster dazu, das ist meiner Meinung nach allerdings überflüssig – ich sehe keinen Grund, das extra mitzubestellen.


    Kostet nur 17 € und hat mir echt geholfen:


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    Verstoßen die gegen die Garantiebedingungen.

    Nein, ist abgedeckt.

    Du reklamierst ja nicht daß Teil 1.2 oder 3 kaputt ist sondern du reklamierst einen Fehler. Jetzt ist es die Aufgabe der Werkstatt den Fehler zu beseitigen. Ob mit 1 2 3 oder sonstwas ist Dir egal.

    Mal abwarten, in 2 Wochen habe ich einen Termin und starte den letzten Versuch, dass das endlich ordentlich über PSG geregelt wird ... ansonsten muss das dann halt rechtlich geregelt werden.