Beiträge von dns

    Ich habe mit meinem F32 420d immer normalen Diesel getankt, meistens JET, war die billigste und auf dem Weg. Dann bin ich irgendwann zum Shell Smart Deal gewechselt, und habe dann Shell V-Power Diesel getankt. Ich möchte jetzt nicht unbedingt behaupten, dass er damit spritziger oder schneller war, aber der Unterschied im Winter war gewaltig: Kein Nageln, lief fast wie ein Benziner vom Kaltstart an.


    Mit dem M440i tanke ich immer V-Power Racing oder wie der 100 Oktan Stoff heißt. Der ist auf jeden Fall einen Ticken "besser" als 98er und billiger. Als ich die Leistung frisch gemacht hatte, bin ich ein halbes Jahr ARAL 102 gefahren, bin jetzt aber wieder zurück auf Shell 100 und lasse neu mappen. Wenn die Map fertig ist, mache ich vielleicht mal Vergleichslogs 100 gegen 102, ob man da was sehen kann.

    der ganze Stress mit Anwalt und allem wegen 1000€ in Relation zur Lebenszeit die man damit verschwendet..

    Das ist doch der Gag bei der Sache: Nicht Lebenszeit verschwenden und mit BMW und Händlern und Werkstätten rumärgern, sondern dem Fachmann übergeben, und der kümmert sich. Am Ende kommt was raus oder nicht. Aber man verschwendet keine Zeit.

    Heute habe ich ein interessantes Statement von Marcel Meyer bekommen, der mittlerweile nicht mehr nur Diesel macht, sondern auch viel Erfahrung bei B48/B58 gesammelt hat:

    Zitat

    [...internes AGR durch Ventilüberschneidung...] Das ist bei BMW aber so wenig ausgeprägt, dass man da einfach auch nichts dran ändern sollte.

    Keine Auffälligkeiten bei den Autos. Hat BMW so schon gut gelöst.

    Ein großer Motor-Instandsetzer aus NRW - eigentlich DIE Adresse, wenn es um BMW-Motoren geht - hat auf meine Anfrage nun bahnbrechende Interna herausgerückt, was das Thema Verkokung und B58 angeht:

    Zitat

    vielen Dank für Ihre Nachricht und die detaillierte Beschreibung. Nach unserer Erfahrung handelt es sich bei der Verkokung im Ansaugtrakt des B58 in den meisten Fällen um Kohlenstoffablagerungen, die sich über die Zeit bilden.

    Diese Ablagerungen können die Luftzufuhr beeinträchtigen und dadurch die Leistung spürbar reduzieren. Auch bei Fahrzeugen mit guter Kraftstoffqualität und regelmäßigem Ölwechsel tritt dieses Problem auf – es ist konstruktionsbedingt und nicht vollständig vermeidbar.

    Das stellt nun alles auf den Kopf! Eine so schonungslose Aufdeckung der bisher kaum bekannten Umstände hätte ich nicht erwartet! Wie wird BMW reagieren?

    :D ;( :D ;(

    Immerhin weiß der technische Betriebsleiter, wie man Copilot anwirft...

    Wie sollen wir arme Schweizer denn das Teil freiblasen ? Meine Burbles sind nämlich auch nicht mehr da.

    Nach Deutschland fahren. Ihr verstopft sowieso immer die linke Spur auf der A96. Dann wäre wenigstens mal ein flotter Schweizer dabei!

    Wir Deutschen fahren immer nach Prag zum billig einkaufen, Ihr nach München. :D

    Forenfolklore tirfft es am Besten :)


    Ansonsten das übliche Geunke und Gemutmaße, die argumentfreie Totalnegierung - wie in all den anderen Foren :D

    Der Gag bei dieser Methode ist eben, dass nichts im DPF oder Kat landen soll.


    Beigemischter molekularer Wasserstoff (H2) wird durch Druck/Temperatur ionisiert zu Protonen (H+). Die sind sehr reaktionsfreudig, analog zu einer Säure, und sollen die ganzen Ablagerungen, die vermeintlich mindestens größtenteils aus Kohlenstoff bestehen, im Endeffekt zu CO2 umwandeln, also rückstandsfrei "verbrennen". Diese chemischen Reaktionen sind Funktionen der Zeit, dementsprechend korreliert der Zeitbedarf mit der Menge der Ablagerungen. Ich könnte mir vorstellen, dass das bei Ablagerungen wie oben im Foto funktionieren kann - allerdings besteht da meiner Meinung nach auch kein wirklicher Handlungsbedarf. Bei einer gnadenlos zugerotzten Diesel-Ansaugbrücke dürfte das ein Weilchen dauern. Da ist es bestimmt einfacher und effizienter, den Kram auszubauen und zu reinigen.