Extreme Verkokung bei 148tkm – BMW 320d G21 (10/2019) / Absoluter Wahnsinn bei über 70€ Neupreis!

  • Hallo zusammen,

    bin heute erschrocken als ich die Ansaugbrücke demontiert habe ... BMW 320d G21 10/2019 148.000 km
    Der Motor steht wegen dieser Fehlkonstruktion kurz vor dem Kollaps!
    Die Kanäle und Drallklappen sind komplett mit einer zentimeterdicken Ruß- und Ölschicht zugesetzt (siehe Bild).
    Das ist doch ein absoluter Wahnsinn für ein sogenanntes Premium-Fahrzeug!
    Ich weiß nicht, ob ich hier allein mit dem Problem bin, aber dass ein "Standard"-320d mit so einem massiven Problem zu kämpfen hat, ist für mich wirklich erschreckend und völlig unverständlich.

    20260919_113709kl.jpgFragen an die Runde:

    • Ist dieses extreme Ausmaß bei der Laufleistung beim B47-Motor mittlerweile trauriger Standard?
    • Hat jemand bei diesem Baujahr und ähnlicher Laufleistung schon erfolgreich Kulanzanträge bei BMW durchbekommen?
    • Was sind eure Empfehlungen für die Rettung? Komplett per Walnussstrahlen reinigen lassen oder direkt alles tauschen?

    Freue mich auf eure Meinungen und Leidensgenossen.

  • Ansaugbrücke tauschen und Einlässe am Kopf strahlen lassen.


    Sieht schon extremer aus als erwartbar, das Fahrprofil ist dafür sicher mitentscheidend.

    Meine persönliche Empfehlung wäre nur noch HVO zu tanken, nach der Reparatur.

    AGR Ventil würde ich im Zuge ebenfalls reinigen oder gar ersetzen. AGR Kühler als mögliche Schwachstelle ebenso.

  • Ganz klar Ansaugbrücke tauschen. Rest reinigen/strahlen und wie bereits empfohlen HVO100 tanken.


    Mein letzter hat nur Premiumsprit bekommen und ich hab ihn mit ca. 360.000 km verkauft ohne dass ich den Ansaugtrakt reinigen musste.


    Grüße

  • Hallo zusammen,

    bin heute erschrocken als ich die Ansaugbrücke demontiert habe ... BMW 320d G21 10/2019 148.000 km
    Der Motor steht wegen dieser Fehlkonstruktion kurz vor dem Kollaps!
    Die Kanäle und Drallklappen sind komplett mit einer zentimeterdicken Ruß- und Ölschicht zugesetzt (siehe Bild).

    Es gibt 2 Ursachen dafür..

    Eine nennt sich EU, die Andere Fahrer.

    Einfluss hat die Kraftstoffqualität, viel Kurzstrecke, viel zu lange Ölwechselintervalle und eben die Abgasvorschriften der EU.

    Ohne Kurzstrecke usw. sieht die ASB nicht mal nach 400000km so aus.

  • Das ist extrem. Bei der Laufleistung wird der Wagen kaum Kurzstrecke bzw. viel Stadtverkehr gesehen haben. Daher darf das so nicht aussehen. Sowas bildet sich aus Ruß und Ölnebel bzw. Kondenswasser.

    Die Ansaugbrücke für 24h in einen geschlossenen Behälter mit Waschbenzin oder Diesel legen, dürfte schon einiges lösen. Hin und wieder bissel schwenken. Nur die Brühe muss man dann auch wieder los werden und 10 bis 20 Liter werden da nötig sein, wegen der Größe des Teil/Behälters. Den Diesel könnte man maximal noch in einen Lanz kippen. ;)


    AGR und Diesel ist aber auch ein Mist. Jetzt nur höchstwertigen Diesel tanken zu müssen, könnte helfen, aber keine Pflicht sein. Vorallem weil es ja nicht so vorgegeben ist. Aber ich würde bei dem Bild, einen Defekt/Problem am Motor nicht ausschließen. Evtl. könnte schon ein Ölcatchtank helfen? Bin am überlegen, sowas bei meinem Benziner zu verbauen. An 2 Einlassventilen hab ich Ablagerungen, die anderen sind sauber. Es fehlt halt die Saugrohreinspritzung an der Stelle, die die Ventile sauber halten haben. Jetzt kann sich der Ölnebel dort ablagern. Leider gefallen mit die Lösungen die ich gefunden, bis jetzt nicht so gut. Die muss ich mir noch schönschauen...

    G21, 11/2020, 2.0i 184PS, Sport Line, schwarz