Beiträge von nexiagsi16v

    Ich wollte mal kurz und in Bildern zeigen, warum mein Thermomanagment undicht war und ein paar Tipps geben.


    Erstmal ist das einiges an Arbeit auf engstem Raum. Gleich vorne weg, Ansaugkrümmer und der Ölstutzen müssen auch raus, da kommt man nicht drumrum. Ihr braucht jeweils neue Dichtungen. Beim neuen Thermomanagment (HEPU TM1410, ~330€) waren neue Dichtung dabei, auch für die Kühlwasserschläuche. Hat mal einer mitgedacht.

    Für die Ölablassschraube hab ich mir auch einen neuen Dichtring mitbestellt. Zum Glück, denn mein Sortimentskasten, hätte keinen passenden gehabt.

    Ich hab auch etwas mitgedacht und gleich einen neuen Ölstutzen gekauft und zwar aus Alu (VEMO V20-60-0092-1 Ölfiltermodul, ~330€). Neue Dichtung war dabei. Wobei ich sagen muss, mein Originaler aus Kunststoff war noch in Ordnung. Sah jetzt nicht so aus, als wenn dort der eine Kanal bald wegbrechen wird, wie das bei dem Teil gerne mal passiert.

    Da man am Stutzen zur Kühlmittelpumpe das Kühlwasser ablassen muss, hab ich mir mit Pappe einen Ablauf drunter geklemmt, damit das Wasser in eine Wanne fließt und nicht quer übers Lenkgetriebe usw.... Wir schießen Menschen auf dem Mond, aber an der Stelle machen wir einen Rückschritt. Eine Ablassschraube wäre wünschenswert.

    Wer glaubt die Batterie nicht abklemmen zu müssen, der irrt, wie ich. Man muss wirklich das dicke Kabel vom Generator abschrauben, damit man den Ölstutzen raus bekommt. Also Massekabel an der Batterie ab. Das hab ich erst kurz davor gemacht und dann den Kofferraum offen gelassen. Als der Stutzen drin war, das Kabel am Generator dran und die Batterie wieder angeklemmt.

    Ohne Hebebühne braucht man fast nicht anfangen. Vieles geht nur von unten. Alle Unterbodenverkleidungen müssen bis zu Mitte ab.


    Das Thermomangment hat auf den Ölstutzen getropft. Bei mir nur ganz dezent und über ein Jahr. Man hat nur eine weiße Stelle gesehen...auch nicht groß. Hier ein Bild von der groben Einbaulage und der Stelle, wo es drauf tropft.


    T1.jpg


    Ich habe das TMM mal zerlegt und man sieht recht deutlich, dass der Wellendichtring das Problem war. Wobei der Dichtring vollkommen in Ordnung und weich ist. Der Hersteller des TMM war ITW. Die Verstellung arbeitet noch einwandfrei. Reparabel ist es nicht, weil diesen speziellen Dichtring, bekommt man nicht einzeln. Das Zwischengehäuse hat außen nochmal einen Dichtrung, den man sicherlich ersetzen kann. Das Gehäuse hat auf dem Bild einen langen Riss, der vom Zerlegen mit dem Gummihammer stammt.


    T2.jpg  T3.jpg T4.jpg


    Grundsätzlich kein Hexenwerk, aber wie gesagt, verdammt eng. Einiges an Werkzeug sollte man haben, damit man sich was passendes zurechtstecken kann. Zum Kühlwasserbefüllen braucht es eine Unterdrucksystem. Hab meines bei Ebay gekauft (Kühlsystem Tester 28-teilig, ~80€) und es hat sehr gut funktioniert. Mußte nur die Muttern bei den Auf-Zu-Stellern erstmal fest machen. Kompressor brauchste halt auch, der 7-8 Bar schafft. Nur damit bekommt man die 0,8 Bar Unterdruck zustande. Ich hab den Druck beim Kompressor erstmal langsam gesteigert, weil ich nicht wußte, wieviel man da braucht. In dem Set ist auch eine Handpumpe dabei, womit man schnell das System auf Druckdichtheit prüfen kann, bevor man es mit Kühlwasser befüllt. Ob das ganze jetzt was für die Werkstatt ist, weiß ich nicht, aber für den Hobbyschrauber mehr als ausreichend.


    T5.jpg


    Öl hab ich 5,5 Liter eingefüllt und er war damit sofort bei Max.


    Das ist kein "How to do", sondern mal nur eine grobe Bebilderung des Schadensbildes und auf was man sich einläßt. Ich bekomme auch kein Geld von den Teileherstellern usw. Ich hab sie nur aufgeführt, damit man weiß, was ich genommen habe. Vor allem wegen dem Alu-Ölfilterstutzen, den so nicht viele Hersteller anbieten.

    Ich habe 2 Arbeitstage gebraucht. Bin jetzt nicht der ungeübteste Schrauber, aber mein erster BMW. Da verbringt man schon mal einige Minunten um raus zu bekommen, wie man einen Stecker ab bekommt oder einen Kühlwasserschlauch wieder drauf. Dazu immer noch die verplämperte Zeit, die man mit "geht schon, muss nicht ab" vergeudet. Keine Ahnung was BMW für den Wechsel des TMM veranschlagt, ich brauche länger. :thumbsup: Aber in unter einem Tag, werde ich es wahrscheinlich nicht hin bekommen.


    Tschau Norman

    Ist ja echt eine Menge, aber alles in der gleichen Region.


    2D5600 – Lambdasonde nach Katalysator, Signal: Unterbrechung

    361600 – NOx-Sensor nach SCR-Katalysator, Signal: Kurzschluss

    Die sind in meinen Augen die Fehler, denen man nachgehen sollte. Massepunkt ist nie verkehrt zu schauen. Ansonsten geh mal den Kabelstrang dieser Sensoren rückwärts. Evtl. treffen die an einem Stecker zusammen. Den würde ich mir dann mal anschauen. Im Grunde müßte man einen Blick in den Schaltplan werfen, dann sieht man schon sehr genau, ob sie gemeinsame Treffpunkte haben.

    Zum Thema HA-Diff hab ich letzten ein YT-Video gesehen, wo eine Werkstatt ein dutzend G20/21 Diffs liegen hatte, die alle defekt waren. Sie haben viel im Internet gesucht, um die passenden Lager zu bekommen. Von BMW gibt es da nichts einzeln, sondern nur das ganze Diff.

    Einige Diffs die sie da hatten, waren extrem ausgeschlagen. Die bekommt man dann auch nicht mehr repariert, weil es die Teile der Kraftübertragung auch nicht als Einzelteile gibt.

    Hi,


    bei meinem 320i ist das Thermomangement undicht. Wenn ich das tausche, werde ich gleich das Ölfiltergehäuse mitmachen. Letzteres ist noch nicht undicht. Beide Teile hab ich aus dem Zubehör. Beim Ölfiltergehäuse hab ich die Variante aus Alu gekauft. Die ist deutlich teurer, aber ich erhoffe mir hier eine lebenslange Haltbarkeit. Das Thermomanagement gibt es nur aus Kunststoff.

    Wenn das Thermomanagement undicht ist, tropft es auf das Ölfiltergehäuse. Da sieht man dann weiße Flecken.

    Meiner ist aus allen Garantien raus, daher kann ich nix zum Thema sagen. Nur dürften hier dann wieder BMW-Teile verbaut werden und ob die eine Weiterentwicklung/Verbesserung erfahren haben, weiß ich nicht.

    Im Grunde kann man sich das ausrechnen. Belagstärke hinten dürften neu 17mm sein. Also hast du 12mm auf 51.000km verbraucht. Macht also 1mm pro ~4.000 km.

    Wäre aber auch der Meinung, das die vorderen Beläge früher abgenutzt sein sollten als die Hinteren. Die haben zwar neu 3mm mehr Belag, aber der Unterschied bei dir ist schon groß.

    Guck mal zur Sicherheit auch nach dem Belag auf der Innenseite. Ich geh davon aus, dass du auf Fahrer und Beifahrerseite geschaut hast? Im schlechtesten Fall ist ein Sattel fest.

    Bei wieviel Rest-mm löst eigentlich der Sensor aus?

    Jup, das hab ich auch gleich gemerkt, die sind schon recht schwer. Selber hab ich nicht nach dem Gewicht geschaut, mir ging es um die Optik und es sollte nicht zu teuer werden.

    Vom Fahren und Bremsen her völlig unauffällig.

    Vorher, jetzt Winterräder, waren originale BMW 775 orbit grey in 7,5x17 mit 225er Reifen verbaut.


    Ich hab sie mir im Tunerladen vor Ort gekauft, inkl. Reifen, RDK-Sensoren und anlernen. Bis auf die Felgenschlösser, war alles sofort lieferbar. Bei den Schlössern ist das Problem, Kegelbund von VW und BMW-Gewinde. Da gibt es wohl nur wenige oder nur einen Hersteller. Leider liefert der nicht. Ich mach da jetzt aber keinen Stress, der Mann hat aktuell gut zutun.