Beiträge von nexiagsi16v

    Ein echtes vollständiges Vakuum gibt es nicht. Daher wird alles kleiner als Umgebungsdruck als Vakuum bezeichnet. Das ist in der Technik so verankert, in der Wissenschaft wahrscheinlich nicht.


    Bei dieser Wasserbefüllung saugt man die Luft ab bis -0,6 bis -0,8 bar erreicht sind. Und ja, das ist ein Vakuum. Ist der Wert erreicht, verschließt man das System, so kann nix raus oder rein und der Druck im System bleibt bei -0,8 bar. Dann öffnet man einen anderen Hahn, wo der Unterdruck/Vakuum das Kühlwasser in das System förmlich saugt. Das passiert so lange, bis im System wieder Umgebungsdruck entstanden ist. Das System ist dann voll befüllt.

    Vorteil, man hat einen Großteil der Luft raus gehabt, der beim Befüllen Luftblasen bilden kann. Das Wasser kann also keine Luftkammern umschließen, weil keine Luft da ist.


    Aber bitte jetzt nicht auf dem Begriff Vakuum herumreiten. Wenn man ehrlich ist, dann dürfte es das Wort nach strengster Auslegung nicht geben, weil es kein Vakuum gibt.


    Hier mal ein Bild, wie das System angeschlossen wird.


    https://www.g20-forum.de/attachment/45844-t5-jpg/


    Links oben kommt der Kompressorschlauch dran. Also zu deinem verlinkten Teil, brauchst du noch einen Kompressor. Funktionsweise ist einfach. Der Kompressor macht Druck, so um die 6-10 bar. Die Luft pfeift einfach von oben nach unten durch die Anschlüsse. Dabei saugt es aber aus dem Abgang Richtung Kühlsystem die Luft mit raus und somit aus dem System. Der Unterdruck/Vakuum entsteht.

    Die haben da die halbe Achse erneuert, nach nur 9.000km??? Ich weiß nicht. Die wußten scheinbar nicht woran es lag und haben alles gemacht. Aufjedenfall hin mit dem Auto und Kling, Klank, Klong abstellen lassen.


    Beim Bremsen ist alles wiede okay?

    Der haut 6 Dosen aufeinmal davon rein. Wie gesagt, du hebst den Sprit auf ein höheres Level und hier ist die Konzentration sehr hoch. Am Ende ist es gerademal um den Injektor etwas sauberer. Der Rest sieht genau so aus wie vorher. Jetzt brechen wir das aber auf eine normale Dosierung runter und haben einen noch kleineren Effekt.

    Da lohnt es sich mehr, hochwertigeren Diesel zu tanken, als 6 dieser Dosen rein zu hauen.


    Aber endlich mal ein Video, das die Wirkung zeigt mit vorher und nachher Effekt. Das Mittel hat in einer hohen Dosierung eine Wirkung, aber so wirklich überzeugt mich das nicht, das es auch in der Normaldosierung eine ähnliche Wirkung entfaltet.


    Was man daraus ableiteten könnte, gebt eine Dose auf nur 10 Liter Sprit oder weniger und fahrt damit 50-100 km, um überhaupt einen Effekt zu haben. Ob das jetzt beim Direkteinspritzer Benzinter auch so reibungslos funktioniert, muss man sehen.

    Die heutigen Kraftstoffe sind deutlich minderwertiger als die Vergaserkraftstoffe vor vielen Monden.

    Woran macht man fest, das ein Kraftstoff minderwertiger ist, als der von vor 40 Jahren? Er moderene Kraftstoff ist aufjendenfall Leistungsfähiger. Wenn ich mein Motorrad nach dem Winter und 6 Monate Standzeit starte, keine Probleme. Fährt wie immer. Früher bei den Vergasern...Kammern nicht leer gemacht vorm Einmotten, alles verklebt.


    Wie gesagt, ich hab meine Erfahrungen nur von Benziner. Diesel und Motorlauf ist halt Landmaschinentypisch. Das die Verkokungen haben usw. ist klar. Diesel die vor 10 oder mehr Jahren gebaut wurden, liefen auch noch lange, wenn sie schlecht liefen. Heutige Diesel sind komplex und auch hochgezüchtet was Leistung angeht.

    Also man kann die Mittel reinhauen, aber reinigen sie wirklich? Wie gesagt, soll mir einer einen Test zeigen, wo eine verkusteter Motor/Injektor danach deutlich besser aussieht und nicht nur für eine Tankfüllung läuft.


    Und wie ich oben schon geschrieben habe, Injektoren arbeiten mit über 20bar Druck. Wo soll sich was ablagern da, was von dem Strahl nicht beseitigt wird? Was den Brennraum angeht, ein Motor dreht im Leerlauf 10x pro Sekunde! Der Kraftstoff wird dazu nur kurz im Verdichtungstakt eingespritzt. Wo soll da die Reaktionszeit herkommen? Das Additiv kann hier höchsten die Brenngeschwindigkeit oder Temperatur beeienflussen. Aber die Abweichung müßte dann schon deutlich von der Norm sein, das sich Ablagerungen usw. lösen, die nicht wärend des normalen Betriebes gelöst werden.

    Und was das restliche Kraftstoffsystem angeht, die Materialien sind viel deutlich beständiger als die von vor 30 Jahren. Die aktuellen lösen sich auf über die Jahre nicht auf. Die werden auch gebrechlicher, aber sondern nix mehr ab.

    Viel ist, es könnte und wäre möglich usw.... aber keiner hat mir bis jetzt eine Leitung gezeigt, bzw. ich hab sie auch noch nie gehabt, wo sich Ablagerungen gebildet haben.


    Das ganze ist wie bei LPG mit dem Flashlupe. Das Zeug soll die Ventilsitze vorm weichwerden schützen. Nonsens. Entweder der Motor ist gasfest oder nicht. Wir hatten Fahrzeuge in der Werkstatt, wo das Mittel verbaut war. Am Ende war das Ventilspiel nicht mehr okay und nicht einstellbar bzw. nur für viel Arbeit und Geld. Dieses Additiv ist auch so ein Mittel dessen Wirksamkeit gleich Null ist.


    Bilden hochwertigere Kraftstoffe die Grundlage für weniger Verbrennungsrüstände usw., ich denke ja. Dann kann man sich aber zu 100% noch weitere Additve sparen.


    Meine letzten Worte zum Thema, weil es am Ende eine Glaubensfrage ist und da gibt es kein echtes richtig oder falsch, weil keiner einen Beweis liefern kann. Wobei ich der Meinung bin, was Geld kostet, sollte eindeutig seinen Nutzen beweisen.

    Schwer zu beweisen, das etwas nicht wirkt. Es gibt ja auch Tests mit dem Zeug, wo Autos aufeinmal runder laufen und besser anspringen. Ja, die testen das mit dem Zeug im Tank. Da hebt man halt das Super Beziner auf das Level von V-Power. 2 Tankfüllungen später, ist alles wie vorher.


    Selbst die Hersteller zeigen immer nur Teile, die mit ihren Mitteln gefahren wurden. Die sollen mal eine Düse oder Ventil mit Ablagerungen zeigen, dann wieder einbauen, eine Tankfüllung mit ihrem Additiv bewegen und dann die Düse/Ventil wieder untersuchen. Hab ich bisher noch nie gesehen.


    Aber mal grundsätzlich die Frage, hast du Ablagerungen? Wer in unseren Breiten tankt, bekommt keinen Dreck in den Tank. Die Qualität an der Zapfsäule ist sehr hoch. Auch sind die verwendeten Materialien im autos Kraftstoffbeständig. Wo früher Gummileitungen waren, sind sie jetzt aus Kunststoff.

    Ich nutze maximal ein Öldadditiv bei Motoren, wo ich schon beim Blick durch den Einfüllstutzen sehe, das hier Ablagerungen sind. Warmer Motor, Dose rein und 15 Minunten laufen lassen und dann das Öl raus. Einige fahren damit 1 Woche rum, aber die Mittel verdünnen das Öl und daher leidet die Schmierwirkung bei höheren Drehzahlen.

    Ja, rein kippen kann man das, nur es macht halt keinen Sinn. Bei deinem Wasserhahnbeispiel hat man keinen Druck und der Essig geht da konzentriert lang. Wir reden hier beim Direkteinspritzer von 20Bar oder mehr im Injektor. So schnell kann das Additiv, das ja dort auch sehr verdünnt ankommt, nicht mit irgendwas reagieren.

    Das wäre für BMW mehr als peinlich, wenn der Kunde hier zur Kasse gebeten wird.

    Kann immer sein, das der Scheibenhersteller hier Mist abgeliefert hat. Das fällt erst beim Kunden auf. Wenn jetzt mehr Kunden mit sowas kommen, dann werden die in München aktiv und anhand der Produktionsdaten sehen sie dann schnell, wer betroffen sein könnte. Wenn es blöd läuft, könnte es aber ein Problem in Serie sein. Evtl. kennt BMW das Thema auch schon? Dann haben sie oft schon ein Lösung. Ich glaube nicht das sie beim Thema Bremse mit "Stand der Technik" kommen.


    Kenne sowas aus dem Kawa-Forum. Da gibt es eine Reiseenduro, die hat ab dem Modellwechsel stellenweise mit verzogenen Scheiben nach 5.000km an der VA zu kämpfen. Gab dann neue Scheiben von Kawa mit dem gleichen Problem. Ich weiß nicht mehr was die Ursache ist, evtl. Konstruktionsfehler oder so. Bin der Meinung, mit Scheiben aus dem Zubehör hab es dann keine Probleme mehr. Aber hey, da sind es nur 2 Scheiben und nix besonderes. Bei dir geht das ja gleich ins Geld.

    Aber wo soll das Zeug noch was reinigen?

    Ging bei den Additiven immer um die Injektoren und den Ventilschaft/-sitz. Am letzteren kommt das Zeug ja nicht mehr vorbei. Und bei den Injektoren, wieviel Druck haben wir da jetzt? Wenn da Verschmutzung ist die sich nicht löst, hilf auch das Additiv nix.

    Klingt erstmal nach Bremsscheibe, aber 9.000 km? Sind die aus Buntmetall? Wenn du aus dem Urlaub bist, würde ich gleich mal einen Termin in der Werkstatt machen. Ich empfehle dir den Typen gleich mal auf den Beifahrersitzt zu packen, damit der das sieht wie alles wackelt. Die 5 Minunten muss der sich nehmen und ich würde drauf bestehen.

    Im Grunde wird das Garantie werden. Aber verfärbt sind die Scheiben nicht?