Dieselpartikelsensor & oder doch andere Sensoren defekt?

  • Ich werde nachher hinfahren... Über Folgeschäden, meine ich, hab ich bei der Grundsätzlichen Prüfung nichts unterschrieben. Nur für die Durchführung, dass der Sensor getauscht wird.


    Ich habe bisher keine Bilder bekommen, lediglich einen Anruf.

    Aber Unterschrieben habe ich nachdem, die meinten, wie müssen das Warm machen, hab ich nicht...


    Ich werde nachher hinfahren und schauen was geht... Auto anschauen, Bilder anschauen... Und verhandeln.


    Wenn das Problem aber vorher schon war, hätte vorher der erweiterte Kulanzantrag gestellt werden müssen, sodass das Modul auch getauscht wird bevor Folgeschäden entstehen.

    So mein Verständnis.

    Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist und ich dann erst Bescheid gebe, Danke für nichts.

    Dann hilft eben auch nicht die technische Unterstützung aus München, wenn eh alles schon verschweißt wurde...


    Dann hätte sich wahrscheinlich auch nicht die Real Garant Quer gestellt. Die sagen ja nun, die haben den Folgeschaden verursacht.


    Laut Aussage und anhand der Arbeitswerte darf alles mögliche ausgeschnitten werden, wie z.B. ne Lambdasonde und dann ein neues Gewinde gesetzt werden. Beim Nox- & Dieselpartikelsensor eben nicht. Das Ergebnis: Tauschen komplettes Bauteil.

  • Laut Aussage und anhand der Arbeitswerte darf alles mögliche ausgeschnitten werden, wie z.B. ne Lambdasonde und dann ein neues Gewinde gesetzt werden. Beim Nox- & Dieselpartikelsensor eben nicht. Das Ergebnis: Tauschen komplettes Bauteil.

    Na aber die Möglichkeit den Sensor auszubohren besteht weiterhin und beim Bekannten in der Werkstatt wird es genauso so gemacht. Also es gibt mehrere Möglichkeiten das Problem zu lösen.


    Zum Grundsätzlichen (laut KI): die Werkstatt hat eine vertragliche Nebenpflicht zur Beratung und Aufklärung (§631 BGB). Sollte also die Werkstatt ohne Absprache Teile verbauen oder Methoden anwenden, die den Herstellervorgaben widersprechen, ist das ein Sachmangel.

    Die Werkstatt sollte sich die Abweichung von Herstellervorgaben auf dem Auftrag von dem Kunden bestätigen lassen. Besonders bei Garantie- oder Kulanzreparaturen muss dich die Werkstatt zwingend warnen, dass die Arbeiten zum Verlust der Folgeansprüche führen kann.

  • Ich hab nun natürlich nicht mehr jedes Wort im Kopf..

    Aber mir wollte der Typ eben nochmal am Telefon sagen, nen Gasbrenner währe gängiges Mittel.

    Ja, vllt bei nem 10/20 Jahre alten Auto. Aber nicht nach 5 Jahren in meinen Augen.

    Oder vllt. wenn wirklich alles nicht mehr geht.


    Und ja, ich habe wohl das Folgekosten Thema unterschrieben.


    ADHS, ist manchmal Fluch und Segen zu gleich. ^^


    Aber ein Gasbrenner in den Vorgaben von BMW?! Kann ich mir bei bestem Willen nicht vorstellen.


    Und haben die mit Sicherheit auch nicht bei BMW in München per E-Mail vorgeschlagen. Ich hoffe ich bekomme Einsicht in diesen E-Mail Verlauf...


    um 15 Uhr kann ich hinfahren und der Wagen kommt nochmal auf die Bühne.



    Das ding ist ja am Ende: Ich muss das DPF-Kat-Modul nicht bei denen tauschen lassen. Sondern dann evtl. nur die Sensoren auf Kulanz. Das ist alles genehmigt.


    BMW beteiligt sich nun auch an den Folgekosten mit 60%.. Aber ich sehe eben nicht 1500-2000€ für das Bauteil bei mir, sodass die sich mal eben richtig einen Schluck aus der Flasche nehmen.


    Aber ob ich nachher mit Teilenummern die Teile selber schnell bekomme, sei auch mal dahin gestellt. Dann fahre ich wiederum besser direkt bei BMW und gehe danach zur KFZ-Schiedsstelle.

    Gruß,

    Christian


    G21 M340d, 03/21

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  • Naja eine Schraube die fest ist zu erwärmen ist eigentlich schon ein gängiges Mittel in der Mechanik, egal wie alt das Fahrzeug ist... ist die Schraube fest, dann ist sie fest, egal ob bei nem E30 oder G20.. das ist sogar eigentlich ein recht frühes Mittel, gibt ja wenig Optionen außer Aufbohren wenn reine Kraft nicht mehr hilft oder nur dazu führen würde, das man den Kopf abreißt.


    Trotzdem sieht man hier mal wieder die Qualität.. eigentlich darf nach 100k km so ein Sensor nicht so festbacken, das man den gar nicht mehr rausbekommt..


    Bin gespannt was rauskommt, aber da du das Folgekosten Thema unterschrieben hast, wirst du hier wohl die Kosten tragen müssen, außer es stellt sich raus, das die Werkstatt hier grob fahrlässig gearbeitet hat (vermute ich mal nicht).


    Aufbohren ist vermutlich auch keine Option, weil das mit dem neuen Sensor dann nicht mehr richtig passt ?


  • Er hat mir auch gesagt, es gibt für alles mögliche die Chance es auszubohren oder rauszuschneiden. eben wie bei der Lambdasonde,.. Da gibt es eben auch die Arbeitswerte... Aber bei den beiden Sensoren nicht. Wird sich BMW auch was bei gedacht haben.


    Sei es technisch, oder sehr wahrscheinlich eher auf Basis Geld zu verdienen. Es ist nun das Problem in nem 30cm Stück Rohr und nicht in der Einheit für 3-4.000€


    Ich denke auch nicht unbedingt, dass es grob fahrlässig war. Aber scheinbar wurde der Gasbrenner eingesetzt, bevor Support aus München dazu geholt wurde.

    Und danach kam nichts mehr als Antwort für 24 std.


    Also Mein Ablauf ist:

    Dienstag Auto hingebracht. Kulanz/Garantie-Freigabe abgewartet.

    Mittwoch Morgen Start Ausbau, nicht geklappt. Dann warm/heiss machen/ dann Nachfrage bei techn. Support bei BMW München.

    Donnerstag nichts geht, wir müssen das Teil komplett tauschen, nachdem ich angerufen habe und nicht die bei mir.

    Und dann endlich ne Antwort Donneratag 17 uhr: joa ich kann mich auf 1500-2000€ vorbereiten.


    ruhige Einigung ist am Ende das Beste. Aber als Ich eben das Vorgehen angezweifelt habe und die Betriebshaftpflicht ins Spiel gebracht habe, wurde der Ton ziemlich schnell anders vom Service-Typen.

  • Nicht eher die Umgebung der Schraube? Intuitiv erschiene mir das logischer. :/

    Eigentlich nicht nein, du erwärmst die Schraube, damit diese sich ausdehnt und dann zusammen zieht und dadurch hoffentlich z.B. den Rost oder was auch immer zwischen Gewinde und Schraube hängt, so löst, das man sie wieder bewegen kann. Bei Rost sieht man das recht eindrucksvoll, da kommt das ganze dann zerbröselt schon da raus.

  • Sei es technisch, oder sehr wahrscheinlich eher auf Basis Geld zu verdienen. Es ist nun das Problem in nem 30cm Stück Rohr und nicht in der Einheit für 3-4.000€

    Hier hat BMW das halt auch schlau gemacht, das man nur das komplette Teil tauschen kann, sobald hier was dran ist..

  • Mit den neuen Infos wird das ganze eher negativ für dich, weil du informiert warst und auch bewilligt hast.


    Als ausgebildeter Mechaniker muss er auch nicht sofort Support von München holen und kann eben nach gängigen Praktiken arbeiten, solange der Kunde in Kenntnis gesetzt wird.


    Mit 60% Kulanz kommt dir BMW entgegen und daher versuche auf nette Weise es zu klären, sonst muss du noch die ganze bisher gemachte Arbeit bezahlen und darfst in eine andere Werkstatt mit defekten Sensor