U11 (X1) und G21 haben beide auf dieselbe Weise reagiert auf tiefstehende Sonne. Nicht ungewöhnlich, wie ich finde. Es ist ja auch wieder in Ordnung, sobald ein Schatten davor ist oder so.
Frontkollisionswarnung eingeschränkt oder ausgefallen
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Bei der aktuellen Witterung mit viel Pollen entsteht auf der Scheibe gerne ein Schmierfilm. Der bricht das Sonnenlicht anders.
Das menschliche Auge nimmt das nicht so störend war, die Kamera aber sieht das deutlich milchiger. Daher kommt das derzeit häufiger vor als zu anderen Jahreszeiten.
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Hallo zusammen,
und Danke für die ganzen Antworten, die hier bereits zu finden sind.
Ich werde das trotzdem nochmal beim Händler ansprechen, da das Fahrzeug noch Werksgarantie hat. Aber es scheint nicht ungewöhnlich zu sein. Was mich natürlich als jemanden, der den Kram eh kritisch sieht zu der eingangs schon gestellten Frage führt, wozu brauche ich das , wenn es gerade in den Situationen, wo es ggf sinnvoll ist, Regen, Gegenlicht, ausfällt.
Hier hat BMW ganz offensichtlich auch hier ein für mich nicht ausreichend funktionales Assistenzsystem (wie auch die meisten anderen im Auto verbauten, dazu gibt es interessante andere Threads) verbaut und läßt sich das bezahlen.
Wenn überhaupt, dann wäre eine radarbasierte Lösung die richtige.
Und mich persönlich nervt es. daß ich mit irgendwelchen orangen Warnleuchten rumfahren muß. Oder noch besser, wenn das System sich entscheidet, eine Warnmeldung auszugeben, pingelt es wieder und ich soll mit eine ganze Displayseite Warntext durchlesen und muß das am Ende noch bestätigen, da mir sonst das normale Display nicht angezeigt wird. Da schaue ich dann 10 Sekunden lang nicht auf die Straße ... und das ohne Frontkollisionswarnung
=> Im Endeffekt für mich wieder ein System, was im Zweifel eher schadet.
Viele Grüße
Christian
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Hier hat BMW ganz offensichtlich auch hier ein für mich nicht ausreichend funktionales Assistenzsystem (wie auch die meisten anderen im Auto verbauten, dazu gibt es interessante andere Threads) verbaut und läßt sich das bezahlen.
Ist nicht so als hätte BMW hier eine großartige Wahl - wie alle anderen Hersteller auch sind sie seit einigen Jahren dazu verpflichtet, und das ganze mit einer Kamera oben in der Mite der Scheibe zu machen ist Stand der Technik.
Eine schnelle Suche (und auch ein fehlender Rückruf für ein gesetzlich vorgeschriebenes Feature) zeigt jetzt nicht unbedingt, dass die Teile immer bei jedem ausfallen - bei mir im F40 gab es nie Probleme, ich bin aber auch sehr gewissenhaft im Scheibenreinigen (alle paar Monate mal Glaco und jedes Autowaschen nochmal komplett separat nur die WSS mit Scheibenreiniger + Baumwolltuch putzen).
Das einzige Assistenzsystem das bei mir "regelmäßiger" gesponnen hat war der Abstandstempomat im Winter bei Schneefall - vor allem auf der Autobahn ist der Schnee vom Kennzeichen nach unten "gewachsen" und hat dann irgendwann den Radar verdeckt... Der heizt zwar, aber halt nur direkt auf der Fläche.
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stimmt insoweit. Und da der europäische Gesetzgeber die Systeme pushen will, werden die Standards für eine Typgenehmigung sehr niedrig angesetzt. Dagegen müssten die OEM's eigentlich vorgehen. Oder Verbraucherschützer.
Ich habe es irgendwo nachgelesen zum Beispiel für die Verkehrszeichenerkennung. Es müssen zur Freigabe auf einem GENORMTEN Kurs 80% aller dort vorhandenen Zeichen erkannt werden.
Was ist das denn für eine mit Verlaub SCh.. Vorschrift. Wenn ich es schon nicht schaffe auf einem GENORMTEN Kurs 99,999999 % zu erwischen, wo ich jedes einzelne Schild und seine Position kenne ..... oh Mann.
Und sowas darf man dann verkaufen ... zwangsweise
Stellt Euch mal vor man hätte damals bei der Einführung der ABS Systeme gesagt ... muß in 80% aller Fälle in denen es wirken soll, wirken auf einer vorgegebenen genormten Teststrecke und bei Glätte und Nässe übrigens nicht, da reicht ne orange Warnlampe .....
Die Ingenieure hätten sich damals vermutlich tot gelacht .... (und die Behörden vermutlich auch)
Was für eine Welt ...
Viele Grüße
Christian
PS Die besten Autos sind alle schon gebaut worden
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BMW macht das schon wesentlich überzeugender als andere wie z.B. VAG... Beim Golf 7 habe ich regelmäßig eine Schleudertraumaprobe bekommen wg. falscher Vollbremsungen. Dann lieber freiwillig abschalten, um so was zu verhindern.
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lieber gar nicht drin haben wenn es eh nicht vernünftig funktioniert
oder wenigstens dauerhaft deaktivieren können, wobei ich dann immer noch ein großes Problem damit habe, daß ich den Kram ja bezahlt habe. Und da fängt es bei mir schon an, ich möchte kein GEld für irgendwas ausgeben, was ICH nicht möchte und wenn es dann noch nicht mal gut funktioniert schon gleich zweimal nicht
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Wir drehen uns im Kreis.
In einem System, wo es vorgeschrieben ist, kann man sich auch einfach damit abfinden.
Ich liebe den E46 auch nicht alibimäßig, sondern aus Leidenschaft. Einige sagen, die Betonung läge dabei auf Leid.
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Und da der europäische Gesetzgeber die Systeme pushen will, werden die Standards für eine Typgenehmigung sehr niedrig angesetzt. Dagegen müssten die OEM's eigentlich vorgehen
Der "europäische Gesetzgeber" will nicht irgendwelche Systeme pushen, aus irgendeinem komischen Grund will der Gesetzgeber einfach 0 Verkehrstote und macht Systeme, die Unfälle effektiv verhindern, zur Vorschrift. Weiß auch nicht wie die auf so einen Schmarrn kommen, wollen die etwa das alle Ärzte arbeitslos sind?!
Ich habe es irgendwo nachgelesen zum Beispiel für die Verkehrszeichenerkennung. Es müssen zur Freigabe auf einem GENORMTEN Kurs 80% aller dort vorhandenen Zeichen erkannt werden.
Was ist das denn für eine mit Verlaub SCh.. Vorschrift. Wenn ich es schon nicht schaffe auf einem GENORMTEN Kurs 99,999999 % zu erwischen, wo ich jedes einzelne Schild und seine Position kenne ..... oh Mann.
Netterweise sind EU-Gesetze nix geheimes sondern öffentlich im Internet abrufbar und man muss es nicht "irgendwo nachlesen", sondern kann direkt zur Quelle gehen:
EUR-Lex - 02021R1958-20230921 - EN - EUR-Lex
ZitatAlles anzeigenThe requirement for reliable determination of the applicable speed
limit is fulfilled if the distance-based performance requirement is met
in real-world driving.
True positive distance (‘TP_D’): the correct speed limit shall be
determined for at least 90 % of the total distance and for at least
80 % of the distance driven on each of the three road types (urban
roads and streets, non-urban roads, and motorways/expressways/dual
carriageways) at least for applicable speed limits referred to in point
3.4.2.5.1. and where no special variable conditions referred to in
point 3.4.2.3.2 applyNix mit genormten Teststrecken, Real-World Driving. Über die Anforderung kann man natürlich trotzdem diskutieren (sie geht auf gefahrene Distanz, nicht auf Schilderanzahl).
BMW kommt erfahrungsgemäß (5,5 Jahre F40 + jetzt 0,5 Jahre G21) auf geschätzt 95%+ Erkennungsrate. Für etwas, das anders wie ABS auf vielen externen Faktoren basiert (Sonnenstand, Schildposition, Druckqualität, Verdeckung etc.) gar nicht so übel.
Die Ingenieure hätten sich damals vermutlich tot gelacht .... (und die Behörden vermutlich auch)
Ich bin einer der Ingenieure die aktuell Autos entwickeln und glaub mir, es gibt unabhängig von der EU-Regelung sehr viele Einbauvorschriften und Tests der Hersteller die man respektieren muss, und jeder den ich bisher getroffen habe will da idealerweise 100% erkennen und sich nicht nur "durchmogeln". Allein was in der kleinen Abdeckung unter der Kamera an Forschung drinsteckt damit die Sonnenstrahlen bestmöglichst gefiltert werden... Wie sinnvoll die ganzen Regeln sind sei dahingestellt (ich habe das nervige Warnbimmeln beim zu schnell fahren selbst rauscodiert), aber es steckt wirklich ein Haufen Aufwand dahinter das alles umzusetzen, und die Zahl der Verkehrstoten und -unfälle spricht eine deutliche Sprache dass es auch funktioniert.
Und da fängt es bei mir schon an, ich möchte kein GEld für irgendwas ausgeben, was ICH nicht möchte und wenn es dann noch nicht mal gut funktioniert schon gleich zweimal nicht
Das haben die Leute schon bei der Einführung von Airbags gesagt. Oder bei Sicherheitsgurten. Oder der 0,5‰-Grenze.
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Der "europäische Gesetzgeber" will nicht irgendwelche Systeme pushen, aus irgendeinem komischen Grund will der Gesetzgeber einfach 0 Verkehrstote und macht Systeme, die Unfälle effektiv verhindern, zur Vorschrift.
Das Problem dabei ist, das teilweise Sachen eingeführt werden die zum Einen zu wenig an die Nutzer kommuniziert wurden und zum Anderen nicht immer ausgereift sind.
Mein Aha Moment war 2019 auf einer Probefahrt wo ich abrupt die Spur wechseln musste weil der LKW rechts neben mir auf meine Spur gewechselt hat. Natürlich blinkt man in dem Moment nicht. Das Auto hat um die Spur zu halten direkt in den LKW gelenkt.
Außerdem schaut der Gesetzgeber immer nur nach vorne. Aber warum schalten viele LKW Fahren den Abstandtempomaten ab? Weil einem ständig Leute mit nahezu 0 Abstand vor die Nase fahren. Genau dafür müsste es eine gesetzlich Vorgabe geben. Wenn der Spurwechsel nach rechts ohne einen gewissen Mindestabstand blockiert wäre würde die LKW auch die Systeme verwenden.