Alles anzeigenMoin zusammen,
ich habe zu dem Thema Rad/-Reifenkombinationen auch mal noch eine Frage. Mir gefallen schon immer die Wheelforce HE.1-FF. Ich würde sie irgendwann gerne auf meinem G20 LCI fahren, allerdings kommt für mich eine Tieferlegung auch nicht in Frage. Wenn ich mir nun das Gutachten dazu anschaue, stehen dort folgende Auflagen:
KA101
Die Radabdeckund an Achse 1 ist durch Ausstellen der Frontschürze und des Kotflügels oder durch Anbau vor dauerhaft befestigten Karosserieteilen im Bereich 30° vor der Radmitte bis 50° hinter der Radmitte herzustellen. Die gesamte Breite der Rad-/Reifenkombination muss, unter Beachtung des maximal möglichen Betriebsmaßes des Reitens (1,04-taches der Nennbreite des Reitens), im oben genannten Bereich abgedeckt sein
KA201
Die Radabdeckuna an Achse 2 ist durch Ausstellen der Heckschürze und des Kotflügels oder durch Anbau vor dauerhaft befestigten Karosserieteilen im Bereich 30° vor der Radmitte bis 50° hinter der Radmitte herzustellen. Die gesamte Breite der Rad-/Reifenkombination muss, unter Beachtung des maximal möglichen Betriebsmaßes des Reifens (1.04-faches der Nennbreite des Reitens), im oben genannten Bereien abgedeckt sein
Da ich hier schon jemanden gesehen habe, der sie fährt und auch Wheelforce schon Bilder hochgeladen hat, auf denen ich keine „dauerhaft befestigten Karosserieteile“ sehen konnte und ich mir auch nicht vorstellen kann, dass die Front- und Heckschürze ausgestellt worden sind, hier meine Frage: wie funktioniert das Ganze bei der Abnahme? Fällt die Auflage flach, sobald durch eine Tieferlegung der vorgegebene Winkel im Radhaus abgedeckt ist oder wie funktioniert das Ganze?
Und meint ihr man könnte die Dimensionen überhaupt ohne Tieferlegung fahren und würde es eingetragen bekommen?
Vielen Dank im Vorraus!
Das sind übliche Formulierungen in Gutachten, wenn das Rad drunter ist und nicht ansteht, muss Du auch nichts "dauerhaft befestigen". Bei all den hier genannten Versionen mit 10 oder 10,5 hinten, sind die 30 und 50 Grad gerade so drunter, die Prüfer werden das in aller Regel nicht beanstanden, aber, die ganz genauen gibts halt immer...
Zum zweiten Teil Deiner Frage: eigentlich müsste die Eintragung, nach dem bla bla in den Gutachten, leichter einzutragen sein, als mit kurzen Federn, denn das Gutachten wird in aller Regel mit Serienstand des Autos geprüft und abgenommen, in der Praxis steht aber in den meisten Gutachten auch ein Punkt, der auf die Verwendung von anderen Federn/ Bauteilen eingeht und diese als "gesondert zu betrachten" einstuft, aber eben nicht als "geht nicht". In so fern werden die Prüforganisationen bei Vorführung von Rad/ Reifenkombination in Verbindung mit Federn eher eine Abnahme nach §21 machen.
Deshalb mein Tip: mach gleich alles, Rad/Reifen, Federn, Distanzscheiben was auch immer, dann hast Du nur einen Termin und zahlst nur einmal.