Pro und kontra bei Veränderungen an Leasingfahrzeugen.

  • Ich würde von Änderungen, die Schäden verursachen können, die Finger lassen. Aber ist nur meine persönliche Meinung.


    An unserem MINI hab ich sogar (auf Anraten im MINI-F56-Forum) mir vom Verkäufer schriftlich (per Mail) geben alssen, dass ich die Streifen auf die Motorhaube kleben dürfte (könnten beim Abmachen nach 3 Jahren Farbunterschiede bewirken). Hab es nicht machen lassen, aber das ist ein anderes Thema.


    Klar: Ein Händler darf das streng genommen nicht bestätigen bzw. normal müsste es die BMW Bank. Aber er vertritt die Bank ja in dem Moment und daher war mir das genügend.


    Insofern zumindest schriftlich geben lassen, denn diese pauschale Aussage des händlers ist bei der Rückgabe u.U. nicht mehr viel wert.

  • Ich hab bei meinem auto mit dem Händler geredet und zwecks scheibentönung gefragt da hieß es "es ist ihr auto für die nächsten 42 monate sie können damit machen was sie wollen


    Oh je 8o , selten so eine falsche Aussage gehört / gelesen.


    Ich weiß nicht, mit wem Du da gesprochen hast ("Händler" kann von Empfang, Verkäufer, Service bis zum Geschäftsführer alles sein), aber diese Aussage ist absolut Nichts wert. Du bist definitiv kein Eigentümer, mietest das Objekt nur auf Zeit. So lange Nichts passiert und Du das Auto ordnungsgemäß zurück gibst, alles gut. Sollte etwas passieren, dann :cursing:


    Ich kann Dir nur raten, Dir jede Veränderung schriftlich genehmigen zu lassen.
    Je nachdem, welche Leasinggesellschaft Du gewählt hast, geht das absolut problemlos.


    Habe mir grundsätzlich alles kurz bestätigen lassen und noch nie Probleme.
    In einem Fall wurde eine Maßnahme sogar als Aufwertung bewertet...

    BMW 316i E30 - BMW 318i touring E36 - BMW 320i E46 - BMW 330i touring E91 - aktuell: MINI F56.

  • gesprochen hab ich mit dem mann mit bei dem mein Vater den Leasingvertrag unterschrieben hat (mein Vater least das aut für mich)
    Laut ihm kann ich ändern was ich will solang der serienzustand wieder herstellbar ist. Habe letzte woche auch direkt aftermarket 20 zoll felgen bestellt und werde diese am freitag direkt montieren und am ender der laufzeit wieder wechseln. Frontlippe wird dann vermutlich nicht möglich sein zwecks den Bohrungen.

  • Also Felgen/Räder tauschen ist ja gar kein Problem ... auch z.B. die Niere gegen eine andere Farbe zu tauschen usw. ... die "Rückrüstung" ist ja nen "Klacks" wie man so schön sagt.


    Aber eine z.B. zu dunkle Scheibentönung kann der Händer euch bei Rückgabe in Rechnung stellen oder verlangen das diese Rückstandslos entfernt wird.Ich würde mir das mit der Tönung z.B. schriftlich geben lassen dass es erlaubt ist damit Du bei der Rückgabe was in der Hand hast.


    Nur weil der Verkäufer sowas "sagt" ist das noch lange nicht rechtsverbindlich. Wenn er Dir das schriftlich bestätigt kannst Du es machen, sonst läuft Du gefähr bei der Rückgabe in Probleme zu laufen.

  • Ich habe bei meinem Leasing 140i in Absprache mit dem VK eine Third Party Frontspoilerlippe verbaut (einzige Bedingung war, dass das Fahrzeug damit auch abgegeben wird) und Zierspangen und Spiegel foliert.
    Im Moment steht der Wagen im Gebrauchtwagenzentrum zum Verkauf, die Frontspoilerlippe ist noch dran und auch die Folierung der Zierspangen haben sie nicht abgemacht. Scheint also je nach Händler gar kein Problem zu sein, sogar mit Zubehörteilen + Teilefolierung das Auto weiterzuverkaufen.

  • wenn es gut gemacht ist und den wagen aufwertet ist das doch für alle beteiligten ok.


    es gibt aber fahrzeugklassen wo sowas verpönt ist. ein 1er, 2er oder 3er zielt ja auch auf ein junges publikum ab. vor allem wenn es ein m paket oder ähnliches hat.


    bei einer s klasse oder einem 7er wird das alles sicherlich schwieriger. da will der kunde i. d. r sowas gar nicht.


    wenn ich einen schönen g20 gebraucht suchen würde und da würde einer stehen mit eibach federn und spacer... wäre ich froh. kein TÜV besorgen, teile kaufen und montieren usw...

  • Das passt nicht 100% ins Thema.


    Ein Freund arbeitete Jahrelang bei VW im Verkauf. Da haben wir immer mal Autos gehabt die vom Werk für Probefahrten zur Verfügung gestellt wurden. Nach ein bisschen Besichtigungsfahrt um den "Ring" mussten wir regelmäßig den Reifenhändler aufsuchen bevor das Auto zurück ging. Der Kollege ist dann leider zu den Nutzfahrzeugen gewechselt.


    Solche Autos werden dann als Werksdienstwagen verkauft. Oder was denken wir wo die Fahrzeuge hinkommen die von den Herstellern zu Fahrtrainings gestellt werden?


    Dazu kann ich aber sagen das Fahrzeuge die nur für Renntrainings eingesetzt werden nicht in den Verkauf gehen.

  • Mein G20 ist auch (privat) geleast und bisher hab ich alles rückrüstbar verbaut. Aber ich sehe es wie viele andere hier, wenn es sauber ist und den Wagen aufwertet mache ich mir keine Sorgen. Und das sieht mein Händler genauso. Daher hab ich die Spiegel auch lackieren lassen. Die verbleiben dann am Auto.


    Vor dem G20 hatte ich einen F33 (Finanzierung) und davor einen E88 118d Cabrio, der war auch privat geleast. An dem hatte ich eine schwarze Abrisskante hinten verklebt gehabt, die blieb drauf weil "aufwertend". Der billige LED-Leuchtstreifen im Innenraum :whistling: allerdings, der musste raus.


    Also, wenn mein G20 nen Heckspoiler kriegt lasse ich den auch drauf. Da mache ich mir keinen Kopf :thumbup:
    Wie das dann mit dem schwarzen Dach ist, das werden wir sehen. Is ja nur Folie.