BMW Hifi Upgrade

  • Da ist definitiv ein Unterschied, wie hast du es gemessen?

    Bei 3/4 der Lautstärke habe ich nicht gemessen, kann aber die Tage machen. Ich stelle den Pegel in der Regel so ein, dass ca. bei der Hälfte sich meine laute Abhörlautstärke befindet, um nicht den vollen Regelbereich der dynamischen Loudness mitzunehmen. Nachteil: Wegen der notwendigen hohen Eingangsverstärkung sind die Blinker etwas lauter.

    Den Signal aus dem RAM nutze ich aktuell ohnehin nur fürs Radiohören. Den Rest direkt über Bluetooth Streaming an den DSP.

    Jeder Eingangsquelle ist ein eigenes Setup zugewiesen, sind aber auf die gleich FG Kurve und Charakteristik abgestimmt. Wenn man über CarPlay ein Musikstück abspielt und die Ausgabe von CarPlay auf Bluetooth wechselt, hat man guten A-B Vergleich. Tonal passt es super, außer dem Bass Bereich aus dem RAM: aufgrund der Filter/EQ/Phase des Signals ist der Bass sehr matschig, Bluetooth Stream ist im Vergleich dazu eine Offenbarung, tief und trocken, und das unabhängig von der Abhörlautstärke.

    Den matschigen Bass bekommst du leider nur schwer raus. Besser wird der nur, wenn du auf ALEV_4 codierst. Das wollte ich jedoch nicht, weil ich die Einstellungen für BW nicht haben wollte, da diese eh ohne Funktion sind. Deswegen empfand ich ALEV_2_4 als optimaler Mittelweg.


    Wenn’s noch ne bessere Möglichkeit gibt, wie man ein möglichst lineares Signal aus dem RAM bekommt - ich bin ganz Ohr ;)

  • Ich habe derzeit den besten Weg gefunden, ich verzichte fast komplett auf den RAM Signal und beschicke DSP mit linearem Signal über Bluetooth, geht alternativ auch über USB und Toslink😎.


    Wie bereits geschrieben, nutze ich den RAM Signal nur zum DAB Radio hören, da spielt der Klang nicht die Hauptrolle. Natürlich werden die Blinker Töne, PDC und Telefon reingemischt, außer ASD, da auscodiert. Sobald das Handy sich mit CarPlay verbindet wird über die eingestellte Automation die Tonausgabe auf Bluetooth umgeleitet und die Bluetooth Lautstärke auf 100% eingestellt.

    Die Lautsprecher Lautstärke kann natürlich nicht mehr über den Lautsärkeregler des Autoradios eingestellt werden, da RAM umgangen wird. Dafür habe ich einen ATF Conductor Pro Remote Control installiert, funktioniert gut und schaut ganz nett aus:

    IMG_8953.jpg

    G20 M340i | HI-FI + MATCH UP 8 DSP + ETON Ultimate

  • Ich habe derzeit den besten Weg gefunden, ich verzichte fast komplett auf den RAM Signal und beschicke DSP mit linearem Signal über Bluetooth, geht alternativ auch über USB und Toslink😎.


    Wie bereits geschrieben, nutze ich den RAM Signal nur zum DAB Radio hören, da spielt der Klang nicht die Hauptrolle. Natürlich werden die Blinker Töne, PDC und Telefon reingemischt, außer ASD, da auscodiert. Sobald das Handy sich mit CarPlay verbindet wird über die eingestellte Automation die Tonausgabe auf Bluetooth umgeleitet und die Bluetooth Lautstärke auf 100% eingestellt.

    Die Lautsprecher Lautstärke kann natürlich nicht mehr über den Lautsärkeregler des Autoradios eingestellt werden, da RAM umgangen wird. Dafür habe ich einen ATF Conductor Pro Remote Control installiert, funktioniert gut und schaut ganz nett aus:

    IMG_8953.jpg

    Bin komplett bei dir - lossless Audio direkt über den DSP klingt um Welten besser als das, was vermurkst aus dem RAM kommt. Aber das ist mir beim täglichen Pendeln mit Stau, Navigation etc. Zu unpraktikabel, aufgrund der fehlenden Audio Signale vom Auto. Leider.

  • Was nutzt Du für ein DSP?

    Beim Match up von ATF können die Navi Signale, Blinker Töne etc. dazugemischt werden, sprich wenn direct stream läuft, werden die Töne vom RAM (Blinker, Navi, Radio) drauf gelegt und überlagern den Stream, beides wird gleichzeitig ausgegeben, wie beim Serienstand vom G20 auch. Das einzige was nicht so wie beim Serienstand ist, die Lautstärkeabsenkung bei Navi Durchsagen. Ist aber kein Thema in der Praxis, man dreh kurz am Conductor die Stream Lautstärke runter.

    G20 M340i | HI-FI + MATCH UP 8 DSP + ETON Ultimate

  • lossless Audio direkt über den DSP klingt um Welten besser

    Jetzt muss ich mal fragen mit welchem Codec da dann gearbeitet wird. So "richtig" lossless geht ja mit Bluetooth noch nicht. Kann der DSP dann LDAC oder arbeitet der mit den aptX-Standards von Snapdragon?

    G21 /// 330i xDrive

    Baujahr 03/2020

    Tansanitblau Metallic II

  • Über USB mit 192 kHz lossless kein Thema, über SPDIF „nur“ bis 96 kHz. Drahtlos aac oder Aptx HD. Ist nicht verlustfrei, für die Umgebung im Fahrzeug während der Fahrt mehr als nur ausreichend und immer noch besser als der vermurkste High-Level Signal aus dem RAM und zusätzliche D/A und A/D Wandlung. Obwohl ich sagen muss, dass die Match up A/D Wandler sehr guten Job machen.

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  • Über USB mit 192 kHz lossless kein Thema, über SPDIF „nur“ bis 96 kHz.

    Über Kabel klar, das ist aktuell immer noch der beste Weg.


    Ich denke auch, dass die aktuell gängigen Standards für BT ausreichend sind für das was man im Auto macht.

    Am Ende schade, dass man bei den teuren Autos kaum noch "ausreichende" Anlagen bekommt und an allen möglichen Ecken selbst Hand anlegen muss

    G21 /// 330i xDrive

    Baujahr 03/2020

    Tansanitblau Metallic II

  • Da ist definitiv ein Unterschied, wie hast du es gemessen?

    Bei 3/4 der Lautstärke habe ich nicht gemessen, kann aber die Tage machen. Ich stelle den Pegel in der Regel so ein, dass ca. bei der Hälfte sich meine laute Abhörlautstärke befindet, um nicht den vollen Regelbereich der dynamischen Loudness mitzunehmen. Nachteil: Wegen der notwendigen hohen Eingangsverstärkung sind die Blinker etwas lauter.

    Den Signal aus dem RAM nutze ich aktuell ohnehin nur fürs Radiohören. Den Rest direkt über Bluetooth Streaming an den DSP.

    Jeder Eingangsquelle ist ein eigenes Setup zugewiesen, sind aber auf die gleich FG Kurve und Charakteristik abgestimmt. Wenn man über CarPlay ein Musikstück abspielt und die Ausgabe von CarPlay auf Bluetooth wechselt, hat man guten A-B Vergleich. Tonal passt es super, außer dem Bass Bereich aus dem RAM: aufgrund der Filter/EQ/Phase des Signals ist der Bass sehr matschig, Bluetooth Stream ist im Vergleich dazu eine Offenbarung, tief und trocken, und das unabhängig von der Abhörlautstärke.

    Der Bass ist meiner Meinung nach matschig, weil das RAM eine „Delle“ zwischen 100 und 200 Hz hat. Ich habe da versucht bis zum abbinden des Subwoofers bei 200 Hz mehr rauszuholen - und mir die Kickbässe zurück zu holen. Das geht auch. Miss einfach den Subwoofer ein über den DSP mit dem gewünschten TP Filter (bei mir 200 Hz) und dann noch einmal selbiges Setup über die Headunit. Da wirst du sehen, dass ab 100 Hz nicht mehr viel durchkommt. Ich hab versucht das Signal zwischen 100 Hz und 200 Hz gezielt zu verstärken um diesen Tiefpassfilter aus dem RAM auszugleichen. Damit kickt der Bass auch wieder und wird knackiger.

  • Der Bass ist meiner Meinung nach matschig, weil das RAM eine „Delle“ zwischen 100 und 200 Hz hat. Ich habe da versucht bis zum abbinden des Subwoofers bei 200 Hz mehr rauszuholen - und mir die Kickbässe zurück zu holen. Das geht auch. Miss einfach den Subwoofer ein über den DSP mit dem gewünschten TP Filter (bei mir 200 Hz) und dann noch einmal selbiges Setup über die Headunit. Da wirst du sehen, dass ab 100 Hz nicht mehr viel durchkommt. Ich hab versucht das Signal zwischen 100 Hz und 200 Hz gezielt zu verstärken um diesen Tiefpassfilter aus dem RAM auszugleichen. Damit kickt der Bass auch wieder und wird knackiger.

    Das ist das weitere Problem, zusätzlich zur lautstärkeabhängigen Loudness. Theoretisch müssten gar keine neuen TP/HP Filter im DSP gesetzt werden, da das Signal aus dem RAM bereits gefiltert kommt: Untersitzsubwoofer sind ca. bei 110-120 Hz TP, Fronts ca. mit 130-140 HP, so meine Messung des RAM Rohsignals.


    Wenn man sich doch für eine Filterung im DSP entscheidet, sollten diese Frequenztrennbereiche auch angestrebt werden, um einen weiteren Frequensbereichsverlust des RAM Signals zu vermeiden.


    Falls man DSP direkt über Bluetooth etc. beschickt, sind die Frequenzweichenfilter ohnehin Pflicht. Dann machen auch mehrere Setups (Voreinstellungen im DSP) auch Sinn: eins mit Filterung, EQ und LZK für RAM und eins für AUX (Bluetooth, USB usw. die ein lineares Signal liefern).


    Den RAM Signal habe ich zurechtgerückt, die Bilder der Messungen in meinem früheren Post sind ohne EQ, zwecks besserer Vergleichbarkeit. Nach Korrektur ist das Signal recht gerade.

    Aber: da das Signal aus dem RAM gefiltert und mit einer EQ Kurve kommt, ist der zeitliche Verlauf (Phase) des Signals nicht gerade. Jede weitere Korrektur (HP/TP, EQ) im DSP verändern die Phase noch weiter. Dadurch verändert sich die Impulsantwort, ggf. führt zu Auslöschungen im Übernahmebereich SUB/Fronts. Wie man die Phase des RAM Signals gezielt zurechtrückt, weiß ich leider nicht, vielleicht weiß es jemand von euch.

    Hier ging es bis dahin um die elektrische Phase des Signals, die Lautsprecher haben aber auch ihren eigenen Phasegang, der frequenzabhängig ist. Beides in Einklang zu bringen ist wahrscheinlich die hohe Kunst, die weder ich, noch die 99% der „professionellen“ Fachhändler/Einmesser beherrschen.

    Deswegen ist es auch einfacher und besser, einen externen Signal über USB/Toslink/BT zu nehmen, wo es elektrisch kaum Frequenzgang- und Phasenschwankungen gibt.

    G20 M340i | HI-FI + MATCH UP 8 DSP + ETON Ultimate