Oha, das ist aber ein teures Vergnügen für zwei Radwechsel im Jahr... Knapp 300 Euro mit Akku und Ladegerät... Das muss man dann aber auch für 18 Volt so wollen... 20 Volt ist inzwischen eher Standard... Und preiswerter und gut geht für unter 100 Euro und trotzdem zuverlässig...
Das stimmt so nicht.
Ob 18V oder 20V ist am Ende nur Marketing.
Die Nennspannung einer Lithium Zelle liegt bei 3,6V. Es werden 5 Zellen in Reihe geschaltet um die 18V zu erreichen.
Die 20V sieht man vermehrt auf billigen Geräten, weil man damit den uninformierten Verbraucher ansprechen will, der intuitiv meint 20V seien besser als 18. Der einzige Unterschied ist, dass diese Anbieter die Ladeschlussspannung einer Lithium Zelle zu Grunde legen und da sind wir halt bei 4,2V und das mit 5 multipliziert sind halt dann über 20V.
Am Ende kommt es aber darauf an welche Zellen verbaut sind. Hochwertige Zellen haben bessere Hochstromfähigkeiten und die Spannung bricht bei Leistungsabfrage nicht ein. Und dann ist da noch das Thema mit mehrreihigen Akkus. Ein einreihiger Akku mit 5S1P (5 Zellen in Reihe, 1 Reihe parallel) ist mit gleichen Zellen weniger leistungsfähig als ein zweireihiger Akku mit 5S2P Konfiguration, obwohl er die gleiche Spannung hat. Aber der Strom verteilt sich auf beide Reihen und die Spannung bricht dadurch weniger schnell ein. Aus diesem Grund gibt es auch 3P Konfigurationen für Anwendungen mit hohem Leistungsbedarf.
Ich würd auch sagen bei nem Akkuschrauber, kauft ruhig was mittelpreisiges wie Parkside oder Workzone. Ob ne Schraube nun nach 5 oder 8 Sekunden im Holzbalken ist, ist für Hobby relativ egal.
Aber beim Schlagschrauber gehts nicht darum wie lange er braucht ne Schraube zu lösen sondern ob er es überhaupt schafft? Gibt nix nervigeres als das Rad in der Luft zu haben, 4 Schrauben draußen und die 5. ist zu fest. Also wieder mindestens 2 Schrauben rein, Auto runter, feste Schraube mit anderem Werkzeug lösen und Auto wieder hoch…