Beiträge von Berofunk

    Ich kann momentan dazu nur folgendes sagen. Wenn ich bei meinem Gerät in den Supply- Modus gehe, leuchtet ausschließlich die Stufe 8 auf.

    Verstehe. Das Gerät agiert also anders als in der BA beschrieben. Nicht gut.


    Hast du einen Batteriewächter angeschlossen, der dir mal über mehrere Tage anzeigen kann, wie sich die Spannung verhält? Bei einer intakten, vollgeladenen Batterie dauert es im Ruhezustand ja einige Tage, bis die Spannung unterhalb der in der BA genannten 12,7 V absackt. Dann müsste ja eigentlich nachgeladen werden.

    Ich habe das noch nie ausprobiert, daher kann ich auch nur versuchen, die Angaben in der BA korrekt zu interpretieren. Es gibt allerdings Widersprüche und das verwirrt.


    In der BA meines CTEK PRO25S ist es übrigens genauso eigenartig beschrieben, fast wie copy/paste, und auch nicht eindeutig.


    Ich bin davon ausgegangen, dass unsere CTEK Ladegeräte so weit automatisiert sind, als dass man sie einfach nur anschließt und den Rest erledigt der Prozessablauf. Meldet das Gerät "voll", ist die Batterie voll geladen und es kann wieder problemlos gefahren werden. Lasse ich das Ladegerät angeschlossen, wird 10 Tage lang weiterhin mit 13,6 V sanft geladen, quasi Erhaltungsladung.

    Lasse ich das Gerät dann immer noch dran, wird zur Pulse-Ladung gewechselt. Das wird wohl die sanftere Erhaltungsladung sein, mit der die Batterie dann auch mal eine ganze Saison am Ladegerät verbleiben darf. Das kostet weniger Strom und vielleicht ist es für eine Batterie auch nicht gesund, wenn sie monatelang die erhöhten 13,6 V sieht (bei 0 °C immerhin 14,2 V). Aber alles nur Spekulation...


    Das CTEK PRO25S zeigt die Schritte 6, 7 und 8 übrigens nicht einmal einzeln an, sondern sie werden lediglich über eine einzige LED (Voll geladen) angezeigt. Da weiß man also noch weniger, was gerade abläuft.


    Deshalb bin ich gespannt, was der CTEK Support antwortet. Als ich damals Kontakt hatte, gab es leider nur recht dürftige Antworten und auf meine technischen Fragen wurde gar nicht eingegangen. Ich habe es dann auch aufgegeben, da ich das Ladegerät lediglich zum schnellen Laden unserer Autobatterien gekauft habe und das hat es bisher tadellos erledigt. Ich lasse das Ladegerät nach der VOLL-Meldung noch 2-3 Stunden mit Erhaltungsladung weiterladen und klemme dann ab.

    Stufe 8 ist supply. Und gleichzeitig der Modus, indem man das Ladegerät angeblich monatelang angeschlossen lassen kann.

    Nein. Du hast den Screenshot doch selbst gepostet.

    Der MODUS(!) "Supply" besteht ausschließlich aus SCHRITT 7 (Float) = Dauerladen mit "sanften" 13,6 V. Im MODUS "Supply" wird aber niemals in SCHRITT 8 (Pulse) gewechselt.


    Bitte auf das Wording achten. Ich nutze bewusst die Begriffe aus der BA, damit es eindeutig ist.

    Du kannst immer nur den MODUS wählen, aber nicht konkret einen der 8 SCHRITTE.


    Die BA ist leider an einigen Stellen etwas unglücklich in der Formulierung. Evtl. Übersetzungsprobleme? Ist die englische BA genauso unglücklich formuliert?

    Was ist genau gemeint mit "Bei Spannungsabfall wird der Ladezyklus neu gestartet"? Welcher Ladezyklus? Der komplette ab Schritt 1?

    In der englischen BA steht "Charge cycle restarts if voltage drops". Ist damit gemeint, dass der Ladezyklus neu startet, falls die Spannung deutlich zusammenbricht? (quasi unnormal)

    Eigentlich kann die Spannung ja nicht zusammenbrechen, weil permanent mit 13,6 V geladen wird (Schritt 7). Daher unverständlich geschrieben.


    Berichte bitte mal, was der Support dir dazu mitteilt. :thumbup:

    Die Stufe 8 lässt sich sehr wohl über den Mode-Schalter ansteuern.

    Bist du sicher?

    Über den MODE-Taster kannst du lediglich eines der vier Ladeprogramme wählen (Normal, AGM, Recond oder Supply).

    Alle vier Programme durchlaufen die entsprechenden (bis zu acht) Schritte dann allerdings eigenständig, immer beginnend mit Schritt 1. Nur "Supply" startet direkt bei Schritt 7 und bleibt dann dort.

    Schritt 8 (Pulse) kann nicht direkt angewählt werden.


    Für eine normale, intakte AGM-Starterbatterie ist daher ausschließlich das AGM-Programm brauchbar. Dieses würde dann eben nach 10 Tagen Verweilzeit in Schritt 7 (Batterie voll) zu Schritt 8 wechseln (Pulse-Laden).

    Dogcatcher

    Du kannst den Schlüssel gefahrlos öffnen, die leere Knopfzelle entnehmen und eine frische CR 2032 Knopfzelle einsetzen.

    Mit dem Fahrzeug passiert gar nichts. Es muss nichts neu angelernt werden. Einfach austauschen und fertig.


    Man liest immer mal wieder, dass nicht alle CR 2032 Knopfzellen zuverlässig erkannt werden oder funktionieren.

    Vor einigen Monaten habe ich zwei frische Varta CR 2032 in beide Schlüssel eingesetzt und beide funktionieren bis heute problemlos. Siehe Beitrag #100.

    Wegen der Kälte wird beim genannten Ladegerät mit höherer Spannung geladen. Dazu hat es diesen Temperaturfühler.

    Das kann ich zumindest bestätigen.


    Im Sommer bei 20 °C messe ich während des Ladevorgangs über das CTEK PRO25S direkt an der Batterie 14,4 V, genau so wie es auch in der BA geschrieben steht.

    Wenn das Ladegerät nach x Stunden in die Erhaltungsladung wechselt, stehen an der Batterie noch 13,6 V an.

    Leider erkennt man nicht, ob die Batterie dann bei 80 % ihrer Kapazität ist (dank BMW Lademanagement) oder doch bei 100 %, weil das Ladegerät halt "schiebt" und die Batterie noch "dankbar" annimmt. Ist das Lademanagement denn aktiv und regelt bei eingeschlafenem Fahrzeug?


    Jetzt im Winter bei 0 °C messe ich während des Ladevorgangs erhöhte 14,85 V an der Batterie und anschließend bei der Erhaltungsladung sind es 14,2 V.

    Eine Erhöhung der Ladespannung um ca. 0,5 V, wenn man um den Gefrierpunkt herum lädt.


    Wenn es interessiert, hier einige Messreihen:

    Screenshot_2026.01.09_14_04_30.png


    Bin mal gespannt, wie schnell die Spannung in die Knie geht, wenn hier jetzt für Samstag und Sonntag -10 °C angekündigt sind.

    Denkt ihr mit aufladen ist es getan oder brauche ich eine neue Batterie? Bin heute ca. 35 km am Stück gefahren und die Anzeige „Batterie stark entladen“ erscheint weiterhin.

    Hi Steffen,

    ich habe meine 2,5 Jahre alte Batterie am Wochenende 5 Stunden lang mit einem starken CTEK PRO25S aufladen müssen, bis das Ladegerät sie als "voll" angezeigt hat und in die Erhaltungsladung gewechselt ist.

    Die Batterie hatte vor dem Laden noch 12,48 V und nach 5 Stunden Aufladen hatte sie dann - nach zwei Stunden Ruhephase - 12,92 V Ruhespannung. Das alles bei Temperaturen um 0 °C.

    Im Sommer braucht das Ladegerät für dieselbe Spannungsanhebung lediglich 2-3 Stunden. Kälte hat hier einen großen Einfluss, auch auf die "Bereitschaft" der Batterie zur Ladungsaufnahme.


    Wenn ein starkes Ladegerät bereits 5 Stunden zum Laden benötigt (und dabei laufen keine Verbraucher mit), so wirst du während der Fahrt mindestens auch diese 5 Stunden benötigen, damit die Batterie wieder "voll" ist. Denn du hast ja zusätzlich etliche Verbraucher laufen während der Fahrt, gerade auch im Winter. Deine 35 km Fahrstrecke reichen da bei weitem nicht aus, wenn die Batterie relativ leer ist.


    Ich würde dir daher raten, die Starterbatterie mal über Nacht mindestens 8 Stunden lang mit einem guten Ladegerät (über die Ladepunkte im Motorraum) aufzuladen und die Sache anschließend beobachten.


    Falls du ein Voltmeter besitzt, messe die Spannung vor dem Aufladen mal direkt an den Batteriepolen. Alles unter 12,4 V ist kritisch für die Chemie in der Batterie.

    Wenn das Ladegerät "voll geladen" meldet, klemme es ab und lass das Fahrzeug mal zwei Stunden in Ruhe stehen. Messe dann erneut. Dabei das Fahrzeug nicht aufwecken! Du solltest dann 12,8 - 12,95 V messen, wenn die Batterie noch fit ist.

    Falls die Batteriespannung nach den zwei Stunden Ruhephase aber bereits wieder weniger als 12,5 V beträgt, dann kann sie die Ladung nicht mehr ausreichend halten und wird früher oder später sterben.

    Das ist so der einfachste Test, den jeder zu Hause durchführen kann, der ein einfaches 10 Euro Voltmeter besitzt.