Beiträge von Berofunk

    Dogcatcher

    Du kannst den Schlüssel gefahrlos öffnen, die leere Knopfzelle entnehmen und eine frische CR 2032 Knopfzelle einsetzen.

    Mit dem Fahrzeug passiert gar nichts. Es muss nichts neu angelernt werden. Einfach austauschen und fertig.


    Man liest immer mal wieder, dass nicht alle CR 2032 Knopfzellen zuverlässig erkannt werden oder funktionieren.

    Vor einigen Monaten habe ich zwei frische Varta CR 2032 in beide Schlüssel eingesetzt und beide funktionieren bis heute problemlos. Siehe Beitrag #100.

    Wegen der Kälte wird beim genannten Ladegerät mit höherer Spannung geladen. Dazu hat es diesen Temperaturfühler.

    Das kann ich zumindest bestätigen.


    Im Sommer bei 20 °C messe ich während des Ladevorgangs über das CTEK PRO25S direkt an der Batterie 14,4 V, genau so wie es auch in der BA geschrieben steht.

    Wenn das Ladegerät nach x Stunden in die Erhaltungsladung wechselt, stehen an der Batterie noch 13,6 V an.

    Leider erkennt man nicht, ob die Batterie dann bei 80 % ihrer Kapazität ist (dank BMW Lademanagement) oder doch bei 100 %, weil das Ladegerät halt "schiebt" und die Batterie noch "dankbar" annimmt. Ist das Lademanagement denn aktiv und regelt bei eingeschlafenem Fahrzeug?


    Jetzt im Winter bei 0 °C messe ich während des Ladevorgangs erhöhte 14,85 V an der Batterie und anschließend bei der Erhaltungsladung sind es 14,2 V.

    Eine Erhöhung der Ladespannung um ca. 0,5 V, wenn man um den Gefrierpunkt herum lädt.


    Wenn es interessiert, hier einige Messreihen:

    Screenshot_2026.01.09_14_04_30.png


    Bin mal gespannt, wie schnell die Spannung in die Knie geht, wenn hier jetzt für Samstag und Sonntag -10 °C angekündigt sind.

    Denkt ihr mit aufladen ist es getan oder brauche ich eine neue Batterie? Bin heute ca. 35 km am Stück gefahren und die Anzeige „Batterie stark entladen“ erscheint weiterhin.

    Hi Steffen,

    ich habe meine 2,5 Jahre alte Batterie am Wochenende 5 Stunden lang mit einem starken CTEK PRO25S aufladen müssen, bis das Ladegerät sie als "voll" angezeigt hat und in die Erhaltungsladung gewechselt ist.

    Die Batterie hatte vor dem Laden noch 12,48 V und nach 5 Stunden Aufladen hatte sie dann - nach zwei Stunden Ruhephase - 12,92 V Ruhespannung. Das alles bei Temperaturen um 0 °C.

    Im Sommer braucht das Ladegerät für dieselbe Spannungsanhebung lediglich 2-3 Stunden. Kälte hat hier einen großen Einfluss, auch auf die "Bereitschaft" der Batterie zur Ladungsaufnahme.


    Wenn ein starkes Ladegerät bereits 5 Stunden zum Laden benötigt (und dabei laufen keine Verbraucher mit), so wirst du während der Fahrt mindestens auch diese 5 Stunden benötigen, damit die Batterie wieder "voll" ist. Denn du hast ja zusätzlich etliche Verbraucher laufen während der Fahrt, gerade auch im Winter. Deine 35 km Fahrstrecke reichen da bei weitem nicht aus, wenn die Batterie relativ leer ist.


    Ich würde dir daher raten, die Starterbatterie mal über Nacht mindestens 8 Stunden lang mit einem guten Ladegerät (über die Ladepunkte im Motorraum) aufzuladen und die Sache anschließend beobachten.


    Falls du ein Voltmeter besitzt, messe die Spannung vor dem Aufladen mal direkt an den Batteriepolen. Alles unter 12,4 V ist kritisch für die Chemie in der Batterie.

    Wenn das Ladegerät "voll geladen" meldet, klemme es ab und lass das Fahrzeug mal zwei Stunden in Ruhe stehen. Messe dann erneut. Dabei das Fahrzeug nicht aufwecken! Du solltest dann 12,8 - 12,95 V messen, wenn die Batterie noch fit ist.

    Falls die Batteriespannung nach den zwei Stunden Ruhephase aber bereits wieder weniger als 12,5 V beträgt, dann kann sie die Ladung nicht mehr ausreichend halten und wird früher oder später sterben.

    Das ist so der einfachste Test, den jeder zu Hause durchführen kann, der ein einfaches 10 Euro Voltmeter besitzt.