Beiträge von Berofunk

    Ich kann nur einstellen dass es eine AGM ist, mehr will er nicht wissen. Aber mal sehen was in einigen Tagen angezeigt wird. Nächste Woche kommen endlich auch mal wieder 600km dazu.

    Mehr musste ich auch nicht angeben. AGM und fertig. Nach ein paar Tagen und einigen Fahrten bildet sich der Batteriewächter ein "Urteil" und bewertet den Zustand der Batterie mittels dem angezeigten SoC Wert.


    600 km sind gut. Sollte doch eigentlich den gleichen Effekt haben wie ca. 6 Stunden mit einem Ladegerät aufladen.

    Oder macht es für die Batterie einen Unterschied, ob sie über das Lademanagement oder über ein externes Ladegerät aufgeladen wird?


    Ist dein 3er denn ein MH Fahrzeug mit dem 48-Volt-Mild-Hybrid-System mit 8 kW? Dann interessiert mich wirklich mal, ob das MXS 5.0 die Starterbatterie problemlos laden kann, ohne ständig die Steuergeräte ein- und auszuschalten.

    Der Batteriewächter nennt das immer noch niedrige Spannung mit einem roten Ausrufezeichen. Kann das jemand erklären?

    Falls du den intAct Batteriewächter angeschlossen hast: Der hat einen "lernenden" Algorithmus implementiert und bewertet den Zustand der Batterie nicht nur nach der aktuellen Spannung, sondern bezieht die "Historie" mit ein. Daher braucht er einige Tage, bis er die nötigen Daten gesammelt hat.

    Die 12,8 V nach Kurzstrecke werden sicherlich nicht lange Bestand haben, oder?


    Schau mal erneut, wenn sich dein Fahrzeug fünf Stunden im Ruhemodus befunden hat. Dann hast du eine brauchbare Ruhespannung. Je beschädigter die Batterie ist, desto schneller geht die Spannung wieder runter.

    Warum hast du die Batterie denn noch nicht aufgeladen (mit dem MXS5)? Ist dein Fahrzeug ständig unterwegs?


    Bei meiner 2,5 Jahre alten Starterbatterie (92 Ah, 850 A, Clarios Mexiko, Erstausstattung) sieht es nach dem manuellen Aufladen so aus:

    1 h nach dem Aufladen: 13,0 V

    6 h nach dem Aufladen: 12,97 V

    12 h nach dem Aufladen: 12,93 V

    24 h nach dem Aufladen: 12,91 V

    Das gilt nur, wenn das Fahrzeug währenddessen nicht geweckt und nicht bewegt wurde.


    Fünf Stunden nach einer normalen 30 km Fahrt wird eine Ruhespannung zwischen 12,80 und 12,85 V gemessen, im Alltagsbetrieb, wenn vorher nicht manuell geladen wurde.

    Sieht dann so aus:

    Screenshot_2025.12.05_12_20_24.png

    Da gibt es viele Möglichkeiten.

    Bei einem Kollegen war es mal eine der beiden Hochglanzabdeckungen außen an den Türen, siehe Foto.

    Da war minimal Luft zwischen Abdeckung und Rahmen und bei bestimmten Frequenzen hat die Abdeckung auf dem Türrahmen vibriert.

    Ich glaube, die Abdeckungen kann man abnehmen. Es wurde dann wohl "unterfüttert" und danach war Ruhe. Genau weiß ich es nicht mehr.

    Aber du schreibst ja, dass das Geräusch eher aus dem vorderen Bereich kommt...


    Vielleicht liegt auch etwas loses in der Tür und rappelt vor sich hin.


    Sind die Geräusche denn plötzlich aufgetreten oder geht das schon länger so? Oder nur bei bestimmten Temperaturen?


    Screenshot_2025.12.05_11_38_53.png

    Vielen Dank für die Erklärung. :thumbup: In der Tat ist die Spannung bei 14,9 V wenn ich das Ladegerät ausschalte.

    Wenn die Batterie jetzt von den 12,9V auf unter 12,5V fällt wird es kritisch und ich muß nachladen. Richtig ?

    Wenn man die Batterie gut pflegen möchte, sollte man sich an die 12,5 V Grenze halten.

    Wenn man sein Fahrzeug täglich oder zumindest alle zwei Tage ca. 20 km bewegt, sollten die 12,5 V normalerweise nicht erreicht werden.


    Da aber z. B. mein 3er aufgrund Home Office und einem Zweitwagen auch mal 5-7 Tage nicht bewegt wird oder (noch schlimmer) nur mal für eine kurze Einkaufsfahrt genutzt wird, erreiche ich die 12,5 V ein oder zwei Mal pro Monat, gerade im Winter. Der Batteriewächter ist da recht praktisch und schlägt Alarm.


    Was das Laden angeht: Solange die "Intelligenz" des Ladegeräts meint, die Batterie sei noch nicht ausreichend geladen, wird mit ca. 14,8 V aufgeladen. Sobald ein "voller" Ladezustand erreicht ist, wird auf Erhaltungsladung umgeschaltet. Diese Erhaltungsladespannung liegt zwischen 13,7 und 14,0 V, je nach Ladegerät.


    Ähnliches passiert beim Fahren. Das Lademanagement lädt die Starterbatterie ebenfalls mit maximal 14,8 V, geht aber auch bis auf 13,0 V runter, wenn "voll" genug. Während der Fahrt sieht man auch mal 13,5 V oder 14,0 V. Da wird anscheinend dynamisch wechselnd geladen.

    Ich bin das. ;)

    Hamburch

    Die günstigeren Alternativen sind in diesem Thread ebenfalls erwähnt. Daher ist für jeden etwas dabei.

    Das CTEK PRO25S hat halt 25 A an Stromreserven. Damals hieß es von CTEK, dass diese Stromstärke benötigt wird, um die Starterbatterie in den MildHybrid Fahrzeugen zuverlässig zu laden. Mittlerweile wissen wir, dass es noch ein paar andere, günstigere Ladegeräte mit weniger Leistungsreserven gibt, die ebenfalls zuverlässig laden.


    Darf ich denn keinen Preistipp für das Ladegerät geben, wenn es normalerweise um die 250 Euro kostet?

    Ich lade auch gerade auf. Nachdem die Spannung auf unter 12,5 V gesunken war, habe ich sie heute Mittag ans Ladegerät gehängt.

    Seit Dienstag stand der G20 still, bis auf zwei Kurzfahrten zum Einkaufen. Nicht gut für die Batterie.

    Nach 5 Stunden Laden mit 14,85 V ist das Ladegerät eben auf Erhaltungsladen gewechselt. Also kann ich es gleich wieder abklemmen. Im Sommer reichen 3 Stunden aus.


    Screenshot_20251129_171352_Battery Check.jpg