Beiträge von phchecker17

    Das ist aber ja ein expliziter Nachteil von Plugin-Hybriden gegenüber vollelektrischen Fahrzeugen, wie dem hier diskutierten i3.

    Es gibt hier mehrere wichtige große Unterschiede:

    1. Zyklenzahl: Beim Plugin fahren manche täglich einen Zyklus, sodass man hier sehr schnell in einen 4-stelligen Zyklenbereich kommt, wo Akkus entsprechend anfangen stärker zu degradieren. Beim BEV hingegen ist selbst ein Zyklus pro Woche schon viel. Rechnerisch ergibt das ca. 40.000 elektrische km für 1.000 Zyklen beim alten Plugin 3er gegenüber 700.000 km beim i3.

    2. Temperatur: DIe meisten Plugin-Hybride haben kein oder nur ein rudimentäres Heiz- und Kühlsystem für den Akku, um ihn im optimalen Temperaturbereich zu halten, der 3er kann soweit ich weiß zumindest heizen. Das trägt nachweislich zur schnelleren Degradation der Zellen bei.

    3. Belastung: Beim Plugin ist die Belastung für den Akku deutlich höher. Ein Pre-LCI-330e zieht hier mit 80 kW bis zu 8C an Leistung aus den 10 kWh, während der i3 mit seinen 345 kW nur knapp über 3C aus den 110 kWh zieht, wobei die Leistung beim Plugin definitiv auch häufiger abgerufen wird.


    D.h. die Belastung beim i3 ist um ein Vielfaches geringer (inkl. Schnellladen) als bei einem 3er Hybrid, sodass diese beiden Fahrzeuge in Punkten Akkulebensdauer nur schwer verglichen werden können. Dazu kommt, dass die meisten i3-Fahrer die ersten Prozente an Degradation aufgrund der extrem hohen Reichweite kaum bemerken dürften. Einzige die kalendarische Degradation ist noch ein kleines Fragezeichen, wie es dann jenseits der 10 Jahre weitergeht, aber nach aktueller Lage gehen BEVs nach 10 Jahren nicht einfach kaputt. Und bis es soweit ist, dass ein i3 10 Jahre alt ist, wird sich da auch auf dem Markt viel tun.

    Wie gesagt: es gibt im KFZ-Bereich einige Teile, die so etwas ähnliches wie Pfand haben, d.h. eine Neubeschaffung ist üblicherweise mit einer Rückgabe des defekten Teils verknüpft, da dieses instandgesetzt wird. Kenne ich so von Austauschmotoren, von Turboladern und noch ein paar Teilen mehr. So wird es auch bei den Akkupacks sein, sodass ich nicht davon ausgehe, dass ein Akkuproblem nach 9 Jahren ein Totalschaden ist. Die genauen Konditionen kennt auch BMW sicher noch nicht, weil keiner weiß, wie sich die Zellpreise in den nächsten 10 Jahren entwickeln, aber teurer als aktuell wird es auf jeden Fall nicht.


    Aber ja, wenn wir beim Verbrenner nach 9 Jahren die Zylinderkopfdichtung undicht wird und dabei den Turbo mitreißt, ist der wirschaftliche Totalschaden auch schon in greifbarer Nähe. Nur mit dem großen Unterschied, dass ich beim Akku üblicherweise sehr präzise Statusinformationen kriege im Gegensatz zum Turbolader beim Verbrenner.

    BMW ist hier eigentlich sehr offen, aber die wichtigen Informationen stehen hier noch nicht. Beim i4 ist jede Zelle von unten einzeln erreichbar und kann geprüft und getauscht werden, etc., dafür kommt man aber an die Leistungselektronik NICHT ran ohne den gesamten Akku auszubauen.

    In der Praxis hatte sich gezeigt, dass die Leistungselektronik aber sehr viel anfälliger als die Batteriezellen ist, sodass hier insgesamt der Aufwand sehr hoch war. Echte Akkutausche waren wohl kaum nötig.

    In der Folge hat BMW bei der neuen Klasse alles so gestaltet, dass man vom Innenraum unter der Rücksitzbank an alle wichtigen Bauteile abseits der Zellen selbst der HV-Leistungselektronik rankommt. Das sind die Teile, die in der Vergangenheit häufiger gewartet bzw. getauscht werden mussten.

    Der große Nachteil ist, dass im Falle eines Batteriedefekts die ganze Batterie getauscht werden muss, allerdings wird das hier wahrscheinlich so ablaufen, wie bei anderen aufbereitbaren Teilen auch: die alte Batterie geht zurück und wird aufbereitet und eine neue bzw. vergleichbare wird eingebaut.

    Das wiederum spart Zeit in den Werkstätten und macht auch diese Operationen weniger aufwändig und gefährlich, weil dann nur noch die HV-Experten von BMW an der Batterie selbst arbeiten.


    Ich persönlich hab mich damit abgefunden, da die Batterie sicherlich älter wird als das Auto, bis ich es wieder abgebe. Wenn ich nach meinem i4 gehe, dann würde ich aus einem Akku locker 400.000-600.000 km erwarten.

    Damit hast du natürlich grundsätzlich recht; ähnlich wie auch mit Hinweis auf die Fähigkeiten einer KI geantwortet wurde. Nur, in meinen Augen führt man damit die ursprüngliche Idee eines Forums, nämlich Gedankenaustausch unter Gleichgesinnten, sukzessive ad absurdum.

    Wo ich dir vorbehaltlos zustimme, sind Anfragen, die deutlich zeigen, dass überhaupt nicht erst recherchiert wurde. Ein gewisses Grundwissen, und das ist leicht zu erlernen, sollte ein Interessent schon mitbringen.

    Immer und immer wieder dieselben Dinge im selben Thread zu posten führt auch ein Forum ad absurdum. Informationen werden schwerer zu finden, man bekommt Threads mit 446 Seiten, von denen wahrscheinlich 20-30 tatsächlich echter Content und keine Variation von "Geht das mit Bimmercode", "Wie starte ich den Expertenmodus" sind, und weil neue Leser dann nicht 446 Seiten durchlesen wollen, wird eben einfach nochmal gefragt. Ist auch gar nicht böse gemeint, schlussendlich soll hier ja auch allen geholfen werden.


    Dennoch ist Informationsaustausch für mich, wie man bestimmte Dinge umsetzt, welche Werte dafür wichtig sind, neue Tricks, wie z.B. das Umgehen von Secure Coding usw.

    Wenn ich einfach nur das B&W kodieren möchte, reicht dafür eine Google-Suche oder einfache KI-Anfrage. Das ist alles ausreichend festgehalten und dokumentiert, dafür brauche ich kein Schwarmwissen hier im Forum.

    Man könnte mit Tutorials auf YouTube anfangen.

    Es wird häufig so getan, als gäbe es null öffentliche Informationen, was schlicht falsch ist.

    Man muss nur wollen und leider scheitert es oft an diesem Punkt.

    Lieber 10 Fragen stellen als einmal selbst zu recherchieren.

    Heutzutage hab ich dafür auch nur noch sehr begrenztes Verständnis. Habe es eben ausprobiert, wenn ich dein Posting mit den Parametern mit einem 3er-Modell (z.B. 2022) an ChatGPT gebe, dann sagt er mir exakt, was ich machen muss, um das nun einzustellen bzw. zu codieren. Inkl. Diagnosemodus fürs Auto und dem Expertenmodus in BC. Er berechnet mir den Wert, den ich eintragen muss, und rät mir sogar, die alten Daten zu sichern.

    Klar, ohne Idee kommt man da nicht weit, aber so die letzten Umsetzungsdetails sind heutzutage sehr simpel rauszukriegen, wenn man die Key-Informationen hat.

    Außerdem finde ich so Rückfragen immer schwer, bevor man BC überhaupt mal gestartet hat, weil sich doch einiges von selbst ergibt.


    Aber M340M war ja erfolgreich. ;)

    Wenn ich die BA richtig im Kopf hat, geht das Fernlicht innerorts nur an, wenn es keinerlei Straßenbeleuchtung o.Ä. gibt. Im Alltag kommt das bei mir so gut wie nie vor. Die Geschwindigkeit würde das zwar teilweise lösen, aber auch dafür sorgen, dass du in anderen Situationen kein Fernlicht hast, weil du eben bspw. nur 65 fährst. Davon abgesehen kann ich mich nicht an eine solche Option erinnern und finde dazu auch nichts passendes. Es gibt einige Geschwindigkeitsschwellen z.B. für Warnungen oder auch Deaktivierung der Parkansicht, aber zum Fernlicht hab ich da nichts gesehen. Deswegen würde ich mal behaupten, dass sich die FLA-Schwelle nicht einfach codieren lässt.

    Ich habe keine Ahnung von der E/E-Architektur (warum sollte SP18 keine Videos von YouTube abspielen können, sehe da keine Hardwareproblem wie bei UWB in Bezug auf Digital Key) können, aber wenn Spotify funktioniert, warum sollen dann andere Q Apps den Standby-Modus gehen. Das verstehe ich nicht. Das MGU22 ist beim G20/21 LCI2 ab 2024 jedenfalls identisch mit dem System aus den größeren Klasse

    Aber der Rest halt leider nicht. Es gibt hier wohl technische Einschränkungen, die ein Schauen von Videos ohne eingeschaltete Zündung dauerhaft nicht ermöglichen.

    Zitat

    Die Kommunikation in Bezug auf Multimedia des G29/21 ist von BMW meiner Meinung nach inakzeptabel, da es immer wieder Hinweise vorkommen, dass es die Möglichkeit von z.B. YouTube gibt, ohne jedes Mal die 3er Reihe auszuschließen.

    Da bin ich bei dir, da wurde halt Mist gemacht. Da waren sich vermutlich Entwicklung und Marketing nicht ganz einig ...

    Aber was willst du denn erreichen? BMW wird dir hier nicht entgegenkommen, ich hab hierzu schon ausführlich mit mehreren BMW-Mitarbeitern gesprochen, Mails geschrieben, Beschwerden, usw. Und ich bin auch nicht der einzige. Aber das bringt halt BMW nicht dazu, hier auf einmal zu sagen "Ja doch ne, hast Recht, machen wir".

    Zitat

    Personal Sim ist auch wieder so ein Knaller. Im 3er meines Wissens nur Hotspot, was jedes Mobiltelefon kann.

    Die Personal eSim funktioniert genau so wie sie soll, auch im 3er. Als Hotspot und auch zum Telefonieren über die integrierte Antenne, für mich eines der wichtigsten Ausstattungsmerkmale an meinem i4. Kein Vergleich zur normalen Freisprecheinrichtung in Sachen Sprachqualität und vor Allem Empfang.

    Der M3 hatte doch eine Zeit lang so einen Zwitter zwischen OS8 und OS8.5, wo Klima etc. noch OS8 waren, aber das Menü schon getauscht, oder nicht?

    Weil die M GmbH ihre Softwareanpassungen ja für OS8 gemacht hatten und OS8.5 so stark vorgezogen wurde.


    Bei OS8.5 ist beides komplett unabhängig voneinander:

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    Die Automatik schaltet dabei selbstständig die Sitzheizung an, auch wenn es z.B. während der Fahrt kälter wird.

    Trotzdem kann ich immer manuell steuern, das fasst die Automatik dann auch nicht mehr an - so wie es sein sollte.