Beiträge von G20-Pilot

    Wie fahre ich die Teile frei? 1km bei 30 km/h und immer Bremsen und wieder Losfahren hat nichts gebracht.

    Nicht so einfach, wenn die Bremsscheiben erheblich verrostet sind.

    Vor allem die hinteren Bremsen sind schwer zu "entrosten", da sie schon beim "normalen" Fahren sehr wenig beansprucht werden.


    Die Geschwindigkeit muss höher sein, ebenso der Bremsdruck, der Rost muss ja abgeschliffen werden.

    Trotzdem mit Gefühl bremsen, nicht brutal hineinsteigen.


    Autobahn wäre ideal, es sollte natürlich niemand hinter dir fahren.

    Oder eine Bergstrasse, die man etwas flotter hinunterfährt und dabei immer wieder vor den Kurven abbremsen muss.


    Im schlimmsten Fall geht der Rost nicht ganz weg und du brauchst vorzeitig irgendwann doch neue Bremsscheiben.


    Was mir noch einfällt:

    Man sollte den Wagen nie mit nassen und kalten Bremsscheiben abstellen (z.B. nach der Wagenwäsche, nach einer Fahrt im Regen).

    Ein Laternenparkplatz ist suboptimal, eine (trockene) Garage wäre vorteilhaft.

    Würded ihr das reklamieren oder einfach die Reifen runterfahren?

    Ich würde es reklamieren, denn die Reifen sind deine Lebensversicherung.

    In kritischen Situationen bist du mit der derzeitigen Konfiguration im Nachteil.


    Auch wenn es erlaubt ist, sollte man so nicht fahren:

    Ein Reifen hat eine andere Marke, ein anderes Profil, andere Haftwerte, einen anderen DOT-Wert, ...

    wenn ich überlege, dass mein 330e beim Autobahnauffahren direkt bei 3000 U/min aus der Kalten startet 😣



    Da hast du recht, das ist der Motorlebensdauer nicht förderlich.

    Idealerweise sollte da nicht nur das Motoröl eine Mindesttemperatur haben, sondern auch der gesamte Motorblock.

    vielen Dank für die Rückmeldungen! Interessant, 5 Antworten und 5 Meinungen. Das Thema Öl scheint tatsächlich ein schwarzes Loch im Universum zu sein. :D


    Deshalb muss man sich seine eigene Meinung bilden, obwohl oder gerade weil es so viele gibt.


    Wenn du dir das Video anschaust, gibt es darin auch wissenschaftliche Untersuchungen und nicht nur die subjektive Meinung eines Motoreninstandsetzers:

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    Wichtig ist daher auch, wie sich Öle im Lauf der Zeit verändern, also verschlechtern und welche Reserven sie haben.


    Dazu kommen die vorgegebenen Ölwechselintervalle, die mit 30.000 Kilometern viel zu hoch sind.

    Wer seinen Wagen über viele Jahre fahren möchte, muss das wirklich optimale Öl verwenden und das Öl häufiger wechseln, als die Ölwechselinervalle vorgeben.


    Früher war die Autolebensdauer auf wesentlich höhere Kilometerleistungen ausgelegt, 500.000 Kilometer waren oft kein Problem.

    Heutzutage werden oftmals 150.000 Kilometer als Autolebensdauer angesehen, so "billig" werden sie daher auch gebaut.


    Fazit:

    Vermutlich erreichen sie diese Laufleistung mit nahezu allen Ölen.