Ich hatte den RevDop für den N54 gekauft damals, das ist schon bestimmt 10 Jahre her. Ich habe damals subjektiv überhaupt keine Änderung gespürt. Weder am Sound, noch an der Leistung (hab das auch ausführlich im E90-Forum beschrieben). Aber in 10 Jahren haben die Jungs von RevDop sicher auch noch was dazu gelernt. Bin gespannt wie die ersten Userberichte dazu aussehen.
optimiertes G2x Intake - von der Entwicklung bis zur Fertigung
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Auf Instagram gibts schon ein Video dazu, da hört man definitiv einen Unterschied. Das ist aber im Stand mit offener Haube. Wie das während der Fahrt aussieht muss sich dann natürlich zeigen.
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Freut mich wirklich, dass das Interesse so groß ist. Das motiviert natürlich ungemein. 🙂
Zum Thema Sound:
Wir werden dazu auf jeden Fall noch Vorher-/Nachher-Aufnahmen machen. Ich möchte aber auch keine falschen Erwartungen wecken. Wer jetzt ein extremes Turbozischen oder eine komplett andere Geräuschkulisse erwartet, wird wahrscheinlich enttäuscht sein.
Der Resonator am OEM-Luftfilterkasten entfällt zwar, wodurch der Turbo etwas präsenter zu hören ist, aber wir sprechen hier eher von einem netten Gimmick. Unser Entwicklungsziel war von Anfang an nicht der Sound, sondern eine möglichst effiziente Strömungsführung mit geringem Druckverlust. Wenn man aber die Soundklappe entfernt, kann man ein klein wenig den LAder beim Abtouren zischen hören.

Zum Thema Filter:
Aktuell ist geplant, den Luftfilter direkt mitzuliefern, da wir den Luftfilterkasten bewusst auf einen größeren Filter ausgelegt haben. Zusätzlich möchten wir den Luftfilterkasten später sowohl mit als auch ohne RevDop-Logo auf dem Oberkasten anbieten. Ich weiß, dass viele es möglichst dezent mögen, deshalb soll jeder selbst entscheiden können.
Zum Thema Straßenzulassung:
Das prüfen wir aktuell weiterhin. Grundsätzlich wäre eine TTG natürlich der Idealfall, allerdings bewegen sich die Kosten nach unseren bisherigen Gesprächen in einer Größenordnung von rund 15.000 bis 17.000 € pro Fahrzeug. Also man kann für die Kosten zB. nur den M340d abdecken, wenn man dann den 320d oder M340i messen möchte, kommen nochmal die Kosten on top. Das ist alles verrückt geworden.
Für ein kleines Unternehmen wie unseres muss man solche Investitionen sehr genau abwägen. Uns wäre eine Straßenzulassung natürlich ebenfalls lieber, aber realistisch betrachtet würden wir diese Kosten zum Marktstart vermutlich nicht über den Absatz des Luftfilterkastens wieder einspielen.Deshalb möchten wir das Projekt zunächst technisch auf ein möglichst hohes Niveau bringen und dann Schritt für Schritt schauen, wie sich das Interesse entwickelt. Sollte die Nachfrage entsprechend groß sein, wird das Thema Zulassung natürlich umso interessanter.
Vielen Dank auch für euer Feedback und die Anregungen. Einige Punkte aus dem Thread sind tatsächlich schon in unsere weiteren Überlegungen eingeflossen. Genau deshalb macht so ein Entwicklungs-Thread aus meiner Sicht Spaß – man bekommt nicht nur Rückmeldungen, sondern oft auch gute Ideen aus der Community.
Grüße
Robin
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Ich hatte den RevDop für den N54 gekauft damals, das ist schon bestimmt 10 Jahre her. Ich habe damals subjektiv überhaupt keine Änderung gespürt. Weder am Sound, noch an der Leistung (hab das auch ausführlich im E90-Forum beschrieben). Aber in 10 Jahren haben die Jungs von RevDop sicher auch noch was dazu gelernt. Bin gespannt wie die ersten Userberichte dazu aussehen.
danke für deine ehrliche Rückmeldung. Ich erinnere mich noch gut an das Projekt.
Tatsächlich haben wir damals viel positives Feedback bekommen und den Luftfilterkasten auch auf dem Leistungsprüfstand bei EZ Performance getestet. Dort konnten wir sowohl eine Mehrleistung als auch ein höheres Drehmoment im direkten Vergleich messen.
Dass man solche Änderungen subjektiv unterschiedlich wahrnimmt, glaube ich sofort. Gerade bei einem Ansaugsystem spielen viele Faktoren eine Rolle und nicht jeder empfindet eine Verbesserung gleich stark. Deshalb verlassen wir uns bei solchen Themen lieber auf reproduzierbare Messungen als auf das reine Popometer.
Der eigentliche Grund, warum wir das Projekt damals eingestellt haben, war übrigens nicht die Entwicklung selbst. Wir hatten bereits in ein Spritzgusswerkzeug investiert, allerdings gab es anschließend Probleme mit unserem damaligen Fertigungspartner in China. Dadurch ließ sich das Projekt wirtschaftlich leider nicht mehr sinnvoll weiterführen.
Heute würden wir vieles ohnehin anders angehen. In den letzten Jahren haben wir uns im Bereich Strömungssimulation, Topologieoptimierung und Fertigung deutlich weiterentwickelt. Genau deshalb zeigen wir hier den kompletten Entwicklungsprozess auch so transparent.
Ob wir den N54-Luftfilterkasten irgendwann noch einmal neu auflegen, prüfen wir intern tatsächlich gerade. Versprechen möchte ich aber noch nichts.
Grüße
Robin
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Ich habe grade das Video zum Prototypen gesehen und frage mich, wie das beim G22/G23 M440i passen soll.
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Hallo, nach langer Zeit melden wir uns wieder zu Wort. Sorry aber wir hatten echt viel zu tun.
Ja, guter Punkt – in der aktuell gezeigten Version passt der Oberkasten nicht beim G22/G23 M440i, bzw. es gibt dort ein Bauraumthema mit der Domstrebe.
Die aktuelle Geometrie haben wir zunächst auf die Bauraumsituation der G20/G21-Plattform ausgelegt. Beim G22/G23 ist die Situation im Bereich des oberen Kastens durch die Domstrebe anders, deshalb lässt sich der jetzige Oberkasten nicht einfach 1:1 übernehmen.
Wir haben das Thema aber auf dem Schirm. Der Unterkasten bzw. die grundsätzliche Strömungsgeometrie ist dabei nicht das eigentliche Problem – wir müssen für die Fahrzeuge mit Domstrebe den Oberkasten entsprechend neu konstruieren.
Genau deshalb wollen wir auch nicht einfach behaupten, dass „G2x“ automatisch alle Modelle bedeutet. 😉
G20/G21 ohne diese Bauraumproblematik stehen aktuell im Fokus, und für die Fahrzeuge mit Domstrebe wäre eine eigene Variante sinnvoll.
Sobald wir daran weiterarbeiten, würde ich das natürlich auch hier im Thread zeigen.
Gruß Robin
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Update zur Fertigung – und der aktuelle Stand
Nachdem wir jetzt einige Monate an dem G2x-Intake gearbeitet haben, gibt es nochmal ein etwas größeres Update von meiner Seite.
Die Konstruktion der aktuellen Version ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Die Geometrie wurde aus dem 3D-Scan entwickelt, über Topologieoptimierung und CAD aufgebaut und anschließend in CFD immer wieder angepasst und verglichen.
Damit sind wir inzwischen an dem Punkt angekommen, an dem wir das Bauteil tatsächlich in die Fertigung bringen können.
Ursprünglich war unser Plan, den Luftfilterkasten nach der Entwicklung selbst im RIM-Verfahren zu fertigen. Dafür hätten wir einen eigenen Formenbau aufbauen und entsprechend in Werkzeuge und die notwendige Fertigungstechnik investieren müssen.
Je weiter wir uns mit diesem Thema beschäftigt haben, desto klarer wurde aber, dass das für uns als kleines Unternehmen im Moment nicht unbedingt der sinnvollste Weg ist.
Der Formenbau ist bei einem solchen Bauteil relativ kostenintensiv. Dazu kommen Entwicklungszeit, Werkzeugkosten, gebundenes Kapital und vor allem die geringere Flexibilität, wenn wir später noch Änderungen an der Geometrie vornehmen oder parallel andere Produkte entwickeln wollen.
Deshalb haben wir uns vorerst bewusst gegen die eigene RIM-Fertigung entschieden.
Stattdessen wird die aktuelle Version im SLS-Lasersinterverfahren aus hochwertigem PA12 gefertigt.
Hier mal ein Vergleichsbild zum OEM LK.
Vergleich OEM RevDop G2x Intake.jpg
Das hat für uns einen großen Vorteil: Wir können die bestehende CAD-Geometrie direkt fertigen lassen, bleiben bei Änderungen flexibel und können dieselbe Fertigungstechnologie auch für weitere komplexe Bauteile einsetzen.
Gerade bei unseren Entwicklungsprojekten ist das für uns momentan deutlich sinnvoller, als für jedes einzelne Produkt ein eigenes Werkzeug aufzubauen.
Allerdings hat diese Entscheidung auch eine Seite, die wir nicht verschweigen wollen:
Die SLS-Fertigung macht das Bauteil in der Stückzahl deutlich teurer als ursprünglich mit einer späteren eigenen RIM-Fertigung geplant.
Deshalb mussten wir auch die ursprüngliche Preisplanung entsprechend anpassen.
Der reguläre Verkaufspreis wird bei 799 € liegen.
Da wir jetzt aber bereits in der Vorbestellphase sind, bieten wir den Luftfilterkasten zum Start für 699 € an.
So können wir die ersten Stückzahlen produzieren lassen und gleichzeitig sehen, wie groß das tatsächliche Interesse an der Entwicklung ist.
Außerdem haben wir noch eine kleine Option ergänzt, die einige von euch sicherlich interessant finden werden:
Der obere Deckel kann wahlweise mit oder ohne RevDop Logo bestellt werden.
Damit kann jeder selbst entscheiden, ob er das Teil optisch etwas auffälliger oder eher dezent im OEM-Stil haben möchte.
Technisch bleibt der Anspruch natürlich derselbe:
3D-Scan → Topologieoptimierung → CAD → CFD → Prototyp → Überarbeitung → SLS PA12
Und genau deshalb wollte ich auch diesen Teil der Entwicklung hier offen zeigen.
Die Entwicklung eines solchen Bauteils besteht eben nicht nur aus „Teil konstruieren und produzieren“. Gerade bei einem kleinen Unternehmen müssen wir bei jedem Projekt auch überlegen, welcher Fertigungsweg technisch sinnvoll und gleichzeitig wirtschaftlich vertretbar ist.
RIM ist für uns deshalb nicht endgültig vom Tisch. Wenn sich die Stückzahlen später entsprechend entwickeln, kann eine eigene Fertigung mit Werkzeug durchaus wieder interessant werden.
Für den jetzigen Start ist SLS PA12 für uns aber der sinnvollere Weg.
Und damit sind wir jetzt tatsächlich an dem Punkt, an dem aus der Entwicklung ein fertiges Produkt wird.Gruß Robin