Beiträge von MrBlacky

    Heute war wohl sowas was man einen guten Tag nennt. Nach 4 Wochen Urlaub, dem Roadtrip und letzte Woche mit Sohnemann am Gardasee, hatte ich heute den ersten Tag mal wieder Zeit für mich (klingt komisch nach 4 Wochen Urlaub, ich weiß) und wollte das Auto auf Vordermann bringen. Also gestern alles vorbereitet und heute morgen, wollte ich, nachdem ich Sohnemann beim Kindergarten abgegeben hatte, das Auto gründlich waschen, kneten, polieren und versiegeln. Spontan habe ich aber gestern Abend noch einen Termin für heute beim TÜV ausgemacht. Die haben mich direkt um 0730 Uhr angerufen und so bin ich erstmal zum TÜV gefahren... Ich hab denen gesagt, ich brauche erstmal nur ein Beratungsgespräch wegen Einzelabnahme. Ich würde gerne die gleichen Reifen vorne wie hinten fahren.

    Schon am Telefon war der Mitarbeiter sehr freundlich. Vor Ort hat er sich dann wirklich Zeit genommen und - entgegen der Aussage am Telefon - das Auto auf die Bühne gehoben und sogar die Reifen vorne <-> hinten getauscht, um zu schauen, ob das prinzipiell passen würde.


    Lange Rede, kurzer Sinn: Nach einmal Verschränken hat er gesagt, er kann mir alles gleich fertig machen. Ich so O.o ok. Gerne.

    Hab also nun 255 rundherum eingetragen, obwohl ich das Projekt erst im Frühjahr angehen wollte ^^

    Genau da liegt der Hund begraben, es ist eben nicht so das man mit Fahrwerkstuning den G2x auf das Serienniveau eines M3 bekommt.

    Das kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Wenn man das Fahrprofil vom TE berücksichtigt, ist der M3 overkill. Auf nem G21 ein gutes Fahrwerk und deutlich breitere Reifen vorne und schon gewinnt man ordentlich dazu. Ob das jetzt direkt das Niveau eines M3 ist - keine Ahnung. Aber weit wird man nicht davon entfernt sein.

    Ich würde auch sagen ein M340i mit paar Mods taugt da mehr. Fahrwerk und Reifen kann man ja vergleichsweise einfach ändern und damit ist das Thema Grip und Komfort auch erledigt.


    Jetzt, wo jeder Dulli das MSTG entsperren kann, ist Stage 2 ja auch überhaupt kein Problem mehr. Damit kommst Du auch auf 500 PS.

    Da bist einfach insgesamt eine tolle Tour gefahren.

    Chapeau!


    Und ja, der Iseran ist von Nord nach Süd weitaus attraktiver zu fahren. Es gibt dann einen wunderbaren 'Flow' bestehend aus Großer St. Bernhard, Kleiner St. Bernhard, Col de l'Iseran, Col du Télégraphe, Col du Galibier, Col du Lautaret bis zum Landebier in Briançon. Mehr als einmal genau so gefahren. :love:

    Auf jeden Fall danke für die zahlreichen Tipps und Empfehlungen. Das hat seinen Teil dazu beigetragen 8)

    So ich bin nun wieder zuhause und muss sagen diese Spontanentscheidung es einfach zu machen war goldrichtig. Es hat unfassbar viel Spaß gemacht, auch wenn gerade der letzte Teil echt anstrengend war (Von Lloret bis Erding in 30h mit 3h Schlaf :sleeping: )


    Aber chronologisch:


    Nachdem ich in Spanien angekommen war stand erstmal etwas Erholung an. Das Auto blieb 6 Tage stehen und gestern Mittag ging es dann von Lloret de Mar aus zurück nach Hause.

    Meine Route, die ich mir vorab zurecht gelegt hatte, hab ich über den Haufen geworfen, da ich von einem bekannten den Tipp mit dem Bernard-Pass und hier noch vom Iseran-Pass bekommen habe.

    Von daher ging es erstmal lange Strecken durch Frankreich über die Autobahn. Wie auf dem Hinweg konsequent alle Mautstraßen zu meiden wollte ich dann aus Zeitgründen doch nicht. Außerdem ist das ein ziemliches Gekutsche durch Frankreich. Die N260 in Spanien Richtung Andorra wollte ich zwar auch fahren, aber die hab ich leider nicht geschafft, dafür war der Umweg zu weit :(


    Das erste Ziel war also der Col de I'Iseran. Der Weg dahin zog sich, weshalb ich schon damit gerechnet habe, dass zumindest die weiteren Pässe in die Dunkelheit fallen, aber dazu gleich mehr.

    Der Col de I'Iseran ist mit 2770m ein sehr hoch gelegener Pass, allerdings kam mir die Anfahrt wenig spektakulär vor. Es ist meiner nach deutlich besser diese Straße von Nord nach Süd zu befahren.


    Als nächstes ging es weiter zum kleinen St. Bernard - eine kleine Überraschung! Der hat echt Spaß gemacht in der Dämmerung zu fahren. Auch die Kurven und die Aussicht sind spektakulär.

    Den großen St. Bernard habe ich dann erst nachts erreicht. Aber hierzu sei gesagt, dass so ein Pass nachts nochmal einen ganz anderen Reiz hat. Man ist von der Aussicht nicht abgelenkt, es ist wenig Verkehr und kann wirklich mal etwas angasen ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Das hat echt Laune gemacht.


    Nach dem großen St. Bernard stand erstmal eine Pause und etwas größere Landstraßenetappe in der Schweiz an. Von hier habe ich mich vom Navi leiten lassen. Das Ziel war Samnaun, aber Google hat mir hier noch drei echte Highlights beschert.


    Zuerst der Furkapass, welchen ich ebenfalls noch in der Dunkelheit befahren habe. Nach einer Pause und einem Powernap ging es gegen 7 Uhr morgens direkt weiter mit dem Oberalppass. Die aufgehende Sonne tauchte die Berge in ein ganz besonderes Lichtspiel. Das war echt schön anzusehen, während die Straße ebenfalls viel Freude bereitete, weil auch noch nicht viel los war.


    Zum Abschluss erreichte ich noch den Flüelapass. Der ist auch ein absoluter Geheimtipp, insbesondere für Wanderungen oder einfach um die wunderschöne Landschaft dort zu genießen.


    Nach einem letzten Tankstopp in Samnaun ging es auch direkt nach Hause. Auf der A95 zwischen Garmisch und München bot sich die Gelegenheit mal VMax zu testen. Für die 300 km/h hat es nicht ganz gereicht, aber die sind auf jeden Fall drin. Es hat sich auch noch ein Audi S5 B9 dazugesellt. Der war aber sicher nicht Serie ;)


    Noch ein paar Zahlen und Fakten:


    Gesamtkilometer: 3.470

    Spritverbrauch gesamt: 292 Liter

    Spritverbrauch l/100 km: ca. 8,4l

    Kosten: ca. 550 Euro


    Bilder: Col de I'Iseran und kleiner St. Bernard.