Gibt aber halt auch Kunden, die jeden Pups bei nem Gebrauchtwagen monieren und nen Neuwagen erwarten. Denk da muss man schon unterscheiden.... Und wenn "so einer" gerade vor einem da war, bekommt man´s evtl. ab.
Mit "ich hab da so n Gefühl das was kaputt sein könnte, schaut mal bitte nach" würde ich auch nix machen.
Ich verstehe total, dass es Kunden gibt, die bei einem Gebrauchtwagen Neuwagenmaßstäbe anlegen – da muss man natürlich unterscheiden.
Genau darum geht’s mir aber: Ein Gebrauchtwagen ist per Definition benutzt, und bekannte optische/technische Mängel müssen beim Verkauf transparent sein. Und es gibt eben auch eine klare Grenze zwischen „normal gebraucht“ und „nicht in Ordnung“ – gerade bei Programmen wie PSG, wo Fahrzeuge eine definierte Prüfung/Checkliste durchlaufen sollen.
Was mich an deiner Aussage interessieren würde: Welche „Pupse“ meinst du konkret? (Kratzer? Geräusche? Verschleißteile? Bedienfehler?)
Bei mir geht’s nicht um „ich hab da so ein Gefühl“, sondern um ein reproduzierbares Fehlerbild und darum, dass die Diagnosekette + Antragstellung + schriftliche Begründung sauber dokumentiert und kommuniziert werden.
Und wenn vorher ein nerviger Kunde da war: Umso mehr erwarte ich bei einer Premium-Marke, dass man professionell bleibt und zwischen Fällen unterscheiden kann, statt den nächsten Kunden „mitzuerwischen“.
Was noch mit reinspielt: Ich weiß manchmal nicht, wie technikaffin der jeweilige Serviceberater ist – und ob er die Diagnose wirklich versteht und sauber herleiten kann, oder ob er am Ende vor allem Mittelsmann ist, der Informationen weitergibt (oder weitergeben muss).
Das ist auch gar kein persönlicher Vorwurf. Aber dann ist es umso wichtiger, dass es klare, nachvollziehbare Diagnoseschritte und eine saubere Dokumentation gibt – damit man als Kunde nicht auf „Gefühl“, „wird schon“ oder „geht nicht“ angewiesen ist, sondern auf Fakten.