Beiträge von Christoph

    Hört ihr euch eigentlich manchmal noch selbst beim jammern zu?
    Wenn durch die Assistenten, und ja, auch durch den Zwang zu Assistenten auch nur ein Menschenleben gerettet werden kann - dann bin ich bereit, zwei Knöpchen zu drücken bevor ich losfahre.
    Die gleiche dusslige Diskussion gabs bei der Anschnallpflicht, und ach was wurde über den Gefahren des Airbags diskutiert, kurz nachdem ABS als Teufelszeug dargestellt wurde.
    Kriegt euch ein mit euren Firstworldproblems.

    Ich glaube, du machst es dir da etwas zu einfach. Es geht den meisten Kritikern nicht darum, dass Sicherheitssysteme grundsätzlich schlecht sind. Gurt, ABS oder Airbag greifen in klaren Notsituationen ein oder schützen passiv. Viele moderne Assistenten dagegen piepen, bremsen, lenken oder bevormunden auch dann, wenn sie die Situation falsch interpretieren.


    Der Punkt ist also nicht: „Ich will keine Sicherheit.“ Der Punkt ist: Wenn Systeme verpflichtend sind, sich nach jedem Start wieder aktivieren und in der Praxis fehleranfällig oder nervig sind, dann darf man das kritisieren, ohne gleich als jammernder Wohlstandsbürger abgestempelt zu werden.


    Ein Menschenleben retten zu wollen ist ein starkes Argument. Aber damit kann man nicht automatisch jede Pflichtmaßnahme rechtfertigen. Sonst könnte man fast jede Form von Kontrolle im Auto begründen. Die eigentliche Frage ist: Bringt das System nachweislich mehr Sicherheit, funktioniert es zuverlässig, und bleibt der Fahrer trotzdem verantwortlich und handlungsfähig?


    Ich merke außerdem bei mir selbst, dass diese ganzen Assistenzsysteme einen beim Autofahren auch unaufmerksamer machen können. Wenn ständig etwas warnt, korrigiert oder eingreift, verlässt man sich irgendwann leichter darauf — oder ist eher mit dem System beschäftigt als mit der Straße.


    Genau darüber sollte man diskutieren — nicht darüber, ob Kritiker angeblich nur zu faul sind, „zwei Knöpfchen“ zu drücken.


    Wenn´s dann soweit ist, hoffe ich dass die EU dann einen Roboter schickt der einem wieder in die Kapsel hilft :thumbsup: .


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    Hallo in die Runde,


    zum Thema "Klimaautomatik" folgende Frage, Ich habe nur gelegentlich ein sehr hochfrequentes und deutlich hörbares Pfeifen im Fahrzeug und nach intensiven Suchen musste ich feststellen, dass es kein Tinnitus ist, sondern von der Gebläseregelung kommt. Stelle ich im vorwiegend genutzten Automodus dann die Lüfterstufe manuell auf null, ist das Pfeifen weg. Paradoxerweise ist es tagelang nicht und dann wieder echt nervend.

    Ist Jemndem hier diese Problematik schon mal unter gekommen?

    Bei mir ja, konnte die Tonhöhe an der rechten Lüftungsdüse einstellen. Damals wurde eine Klimaanlagenreinigung durchgeführt (irgendwas mit Umluft und durchpusten), nach ein paar Tagen wurde es dann weniger und war weg.

    VG
    Christoph

    :m0004: :m0043:

    Eine Vorbereitung für den Alkolock erhalten wir in den neuen Fahrzeugen bereits ab Juli 2026:

    Wegfahrsperre fürs Auto nach zu viel Alkohol: EU macht den Anfang
    Ein Alkohol-Tester im Auto checkt, ob man zu viel getrunken hat. Wenn ja, greift die Wegfahrsperre, so der Plan der EU. Was haltet ihr davon?
    www.swr3.de


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    Mercedes setzt bei Level 3 auf türkisfarbene Markerleuchten am Heck. Bei der BMW-Variante soll angeblich zusätzlich die Innenraumluft analysiert werden: Je mehr „Sportzigaretten“ erkannt werden, desto mehr grüne Blättchen leuchten am Marker in den Heckleuchten. Ab einem Grenzwert von fünf Blättchen übernimmt dann automatisch Level 4. Erkennbar sind diese Fahrzeuge am „greenDrive“-Logo auf dem Kofferraum.


    Jetzt verstehe ich auch endlich, warum das Kraut legalisiert wurde und alle von grüner Energie sprechen ^^ .


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    Ich stelle das Video von heute einfach mal hier rein — und klar, dazu gibt es unterschiedliche Meinungen.


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    Hallo Christoph,

    ich nehme an das du mittlerweile so getriggert bist mit Aufmerksamkeit das es entweder eine Challenge ist für dich der Sache auf den Grund zu gehen oder du irgendwann nur noch genervt bist.

    An deiner Stelle würde ich mich sicher parallel zu der Fehlersuche nach Alternativen umschauen.

    Ein Dacia der ohne jede Emotion einfach fährt kann mehr Spaß machen als ein Ferrari der dauernd Ärger macht.


    Hallo Kennz weis,


    tatsächlich schaue ich mich seit ein paar Tagen zwangsweise bereits nach einem Plan B um.


    Das Problem ist: Wegen meines (inzwischen) Rückens brauche ich ziemlich zwingend ein komfortableres Fahrwerk. Ein KW V3 Leveling liegt dafür eigentlich schon beim Händler bereit, der Einbau war ursprünglich bereits für November letzten Jahres geplant.

    Aktuell kann ich das aber nicht verbauen lassen, weil ich ziemlich sicher davon ausgehe, dass BMW das Vibrationsproblem danach entweder nicht mehr weiterverfolgt oder die Ursache direkt auf das geänderte Fahrwerk schiebt.


    Gerade am Anfang war ich ehrlich gesagt über diesen Teufelskreis ziemlich geschockt — dass ich wegen Lenkradvibrationen und der Tatsache, dass ich das Fahrwerk nicht einfach tauschen kann, so in die Bredouille komme. Vor allem habe ich lange überhaupt keine echte Alternative gesehen, was ich stattdessen kaufen sollte.


    Was die Sache zusätzlich schwierig macht: Das Auto steht innen wie außen wirklich wie neu da, und jeder, der es kaufen würde, bekäme — abgesehen von der Vibrationsthematik — eigentlich ein absolutes Top-Auto. Ich selbst würde das Fahrzeug so privat aber niemandem verkaufen wollen, weil ich niemand bin, der bekannte Probleme einfach an den Nächsten weiterreicht.


    Genauso wenig sehe ich aber ein, am Ende auf dem Schaden sitzenzubleiben, wenn sich ein Fehler bereits während der Werksgarantie eingeschlichen hat und bis heute nicht gelöst wurde.


    Ich werde jetzt auf jeden Fall den Termin am Montag noch abwarten und dann sieht man schon eher, wohin die Reise geht. Ich will halt auch nichts vorgeben oder BMW sagen, was sie tauschen sollen.


    Wobei ich inzwischen selbst fast davon ausgehe, dass es am Ende doch diese Bremsscheiben-/Radnaben-Thematik ist — allerdings aus meiner Sicht eben nicht wegen normalem Verschleiß, sondern eher wegen der Kombination aus dem empfindlichen Material der Bremsscheiben und der bekannten Blumennabe.


    Die Frage ist halt: Soll ich jetzt ernsthaft vier Bremsscheiben auf eigene Kosten tauschen lassen? Das hat für mich nichts mit normalem Verschleiß zu tun, und ich habe die Räder auch nie selbst ab- oder anmontiert.


    Was ich inzwischen allerdings mehr als interessant finde, ist die Vorgehensweise von BMW. Die Fehlersuche läuft aus meiner Sicht bisher eher nach Try and Error als nach einer wirklich sauberen technischen Analyse. Es wurde ja auch schon mehrfach berichtet, dass genau das dort leider die übliche Vorgehensweise ist.


    Noch bemerkenswerter finde ich, dass man Real Garant (trotz dass ich den Fall dort gemeldet habe) bislang offenbar gar nicht eingebunden hat, obwohl ich sowohl die Premium Selection Garantie als auch aktuell die Repair Inclusive Garantie habe. Heißt im Klartext: Die ganze Aktion läuft seit bald einem Jahr offenbar auf BMW-Kulanz.


    Was mich dabei besonders nervt: Gehen wir mal davon aus, ich würde das Auto bei BMW in Zahlung geben — dann wird es am Ende vermutlich 1:1 so weiterverkauft. BMW schafft es bei vielen anderen Betroffenen offenbar immer wieder, ihnen zu erzählen, dass das alles normal sei. Das Problem ist nur, dass eben nicht jeder ein NVH-Messgerät hat und man dann schnell bei einem reinen „Aussage gegen Aussage“ landet. Und ganz ehrlich: Wir reden hier nicht über irgendeine 500-Euro-Kiste, bei der man so etwas achselzuckend hinnimmt. Zumal wir hier nicht über irgendein billiges Alltagsauto sprechen, sondern über ein Fahrzeug in einer Preisklasse, in der man so etwas nicht einfach hinnehmen muss — insbesondere dann nicht, wenn die Auffälligkeit bei vergleichbaren Fahrzeugen eben nicht vorhanden ist.


    Mit einem Plan B in der Hinterhand fühle ich mich inzwischen aber schon etwas besser — auch wenn es am Ende wohl eher kein Dacia werden dürfte ;).

    VG
    Christoph

    Kurzes Update von meiner Seite:


    Seit dem Nabentausch verhalten sich die Vibrationen zunächst etwas anders als bisher. Messtechnisch ist es aktuell zwar ungefähr 20 % besser, was natürlich nicht nichts ist, aber leider immer noch deutlich im nervigen Bereich liegt.


    Zusätzlich zu den bekannten Vibrationen bei etwa 105 bis 125 km/h habe ich inzwischen auch noch weitere Auffälligkeiten im Bereich von ungefähr 40 km/h ± 10 km/h.


    Was ich außerdem inzwischen bemerke: Wenn ich zum Beispiel von 180 auf 120 km/h abbremse, merke ich ab etwa 140 km/h, dass auch die Bremsen mitwummern.


    Ich bin heute rund 90 Minuten Autobahn gefahren. Normalerweise hat man dabei ja einfach Spaß am Fahren, aber bei mir standen die ganze Zeit eigentlich nur die Vibrationen im Fokus. Genau das macht es inzwischen auch so unangenehm: Das Auto warnt einen ja eigentlich über Vibrationen, und man kann in dem Moment gefühlt 0,0 unterscheiden, ob da gerade eine normale Fahrzeugrückmeldung kommt, eine Kollisionswarnung anliegt oder ob man einfach wieder in einem bestimmten Geschwindigkeitsbereich unterwegs ist.


    Ich habe übrigens schon nachgeschaut, ob ich aus Versehen die Lenkradmassage mitgebucht habe — scheint aber nicht der Fall zu sein :S .


    Am Montag kommt jemand aus München zu meinem BMW-Haus. Dafür bringe ich den Wagen dann nochmals hin.

    Jetzt bin ich dann doch neugierig, da das in der Arbeit immer wieder Thema ist.. wie stellst du Sitz und Lenkrad ein, dass das cluster teileweise verdeckt ist? Bzw. warum stellst du das Lenkrad nicht so, dass du das komplette Cluster siehst?

    Weil ich so ergonomisch wie möglich sitze und meine Arme dabei bequem am Lenkrad liegen ... soweit das in Sportsitzen eben möglich ist.

    Das „Problem“ hatte ich allerdings schon bei meinem E46. Da waren aber zumindest die Blinker noch im Sichtfeld.

    Damit ich den Blinker höre, müsste ich schon das Radio ausmachen. Und beim kurzen Beschleunigen höre ich den Blinker ebenfalls nicht mehr — das ist also auch keine Option.


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