Beiträge von Christoph

    Im Nachhinein wurde ich vom BMW-Händler und von einem spezialisierten NVH-Diagnoseunternehmen leider falsch bzw. unzureichend unterstützt.

    Mich würde interessieren, was die NVH-Messung gezeigt hat. In der Auswertung lässt sich in der Regel sehr gut unterscheiden, ob die Vibrationen von den Rädern (FT/RT), vom Motor (E) oder vom Differential (P) kommen. Solange das nicht eindeutig ist, bleibt es am Ende leider nur Rätselraten.


    Du müsstest doch damals auch so ein Protokoll bekommen haben, oder? [Link]


    VG
    Christoph

    Genau so toll wie die "jungen Sterne" :(

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    Nachtragkommentar vom Autoeigner unter seinem Youtube Video:

    Faireweise muss ich zugeben, dass Mercedes, nachdem mein Reparaturwunsch zwei mal abgelehnt wurde und ca. drei Wochen nach Veröffentlichung dieses Videos sich erneut gemeldet hat. Nicht der Vorstand persönlich, aber der zentrale Kundenservice. Man habe den Fall noch einmal geprüft und sei zu einer neuen Bewertung gekommen, dahingehend, die Reparatur nun doch für mich kostenlos durchzuführen. Das ist auch zwischenzeitlich passiert. Also Ende gut, alles gut? Nun ja, wie man es nimmt. Von einem Mercedes erwartet man ganz einfach neben hoher Produktgüte auch excellenten Service. Dafür zahlt man schließlich auch mehr. Vielleicht lernt man in Stuttgart aus solchen Fällen, es in Zukunft wieder besser zu machen. Danke an alle, die mich mit ihrem Post unterstützt haben. Axel

    Gibt aber halt auch Kunden, die jeden Pups bei nem Gebrauchtwagen monieren und nen Neuwagen erwarten. Denk da muss man schon unterscheiden.... Und wenn "so einer" gerade vor einem da war, bekommt man´s evtl. ab.


    Mit "ich hab da so n Gefühl das was kaputt sein könnte, schaut mal bitte nach" würde ich auch nix machen.

    Ich verstehe total, dass es Kunden gibt, die bei einem Gebrauchtwagen Neuwagenmaßstäbe anlegen – da muss man natürlich unterscheiden.


    Genau darum geht’s mir aber: Ein Gebrauchtwagen ist per Definition benutzt, und bekannte optische/technische Mängel müssen beim Verkauf transparent sein. Und es gibt eben auch eine klare Grenze zwischen „normal gebraucht“ und „nicht in Ordnung“ – gerade bei Programmen wie PSG, wo Fahrzeuge eine definierte Prüfung/Checkliste durchlaufen sollen.


    Was mich an deiner Aussage interessieren würde: Welche „Pupse“ meinst du konkret? (Kratzer? Geräusche? Verschleißteile? Bedienfehler?)

    Bei mir geht’s nicht um „ich hab da so ein Gefühl“, sondern um ein reproduzierbares Fehlerbild und darum, dass die Diagnosekette + Antragstellung + schriftliche Begründung sauber dokumentiert und kommuniziert werden.


    Und wenn vorher ein nerviger Kunde da war: Umso mehr erwarte ich bei einer Premium-Marke, dass man professionell bleibt und zwischen Fällen unterscheiden kann, statt den nächsten Kunden „mitzuerwischen“.


    Was noch mit reinspielt: Ich weiß manchmal nicht, wie technikaffin der jeweilige Serviceberater ist – und ob er die Diagnose wirklich versteht und sauber herleiten kann, oder ob er am Ende vor allem Mittelsmann ist, der Informationen weitergibt (oder weitergeben muss).


    Das ist auch gar kein persönlicher Vorwurf. Aber dann ist es umso wichtiger, dass es klare, nachvollziehbare Diagnoseschritte und eine saubere Dokumentation gibt – damit man als Kunde nicht auf „Gefühl“, „wird schon“ oder „geht nicht“ angewiesen ist, sondern auf Fakten.

    Man müsste wirklich mal Mäuschen spielen: Bei der Fehleraufnahme und dem Garantieprozess wirkt es manchmal wie „Pi mal Daumen“ – bei der Abrechnung hingegen ist es dann wieder „ISO 9001 in Reinform“.


    So nach dem Motto: Das Fehlerbild wird mit „wird schon“ oder „könnte auch nur verschmutzt sein“ abgebügelt, und der nächste saubere Schritt im Prozess (ATSI-/Diagnoseprotokoll, klare Diagnosekette, Garantie-/Versicherungsantrag, schriftliche Begründung bei Ablehnung) passiert dann oft nur halb oder gar nicht. Aber sobald es ums Kostenbild geht, läuft alles plötzlich wie aus dem Lehrbuch: minutengenau, jede Position sauber aufgeführt, jeder Handgriff dokumentiert, jede „Sichtprüfung“ als Arbeitszeit, jeder Ausdruck als Posten.


    Und genau das ist der Punkt, der so frustet: Wenn man als Kunde nach einem transparenten, reproduzierbaren Vorgehen fragt (was wurde geprüft, was wurde beantragt, was wurde abgelehnt und warum), heißt es schnell „kann man so nicht sagen“ / „ist kompliziert“ / „haben wir so noch nie gemacht“. Bei der Rechnung ist es dann aber auf einmal sehr wohl möglich, alles glasklar und prozessfest darzustellen – inklusive Begründung, warum genau diese Diagnoseschritte nötig waren.


    Am schlimmsten ist es dann ehrlich gesagt, wenn plötzlich gar keine Rückmeldung mehr kommt: Erst „wir prüfen“ / „wir melden uns“, dann Funkstille. Und irgendwann kommt – wenn überhaupt – ein kurzer Satz wie „Real Garant lehnt ab“, teilweise mit der Begründung, es sei angeblich ein Teil defekt, das nicht abgedeckt ist, obwohl das Fehlerbild für mich eher nach einem ziemlich offensichtlichen Versicherungs-/Garantiefall aussieht (oder zumindest nach etwas, das sauber geprüft und sauber begründet werden müsste). Ohne vollständige Diagnosedoku steht man dann da, kann’s kaum nachvollziehen – aber zahlen soll man natürlich trotzdem.


    Was dabei leider auch eine Rolle spielt: Das funktioniert nur, solange sich genug Kunden abspeisen lassen. Je weniger Leute sich mit „geht nicht“, „zahlt nicht“, „ist bestimmt nur Verschmutzung“ oder eben Funkstille abwürgen lassen, desto weniger zieht diese Nummer. Solange die „Abspeis-Quote“ gefühlt bei 80/20 liegt (80% schlucken’s irgendwann, 20% bleiben hartnäckig), bleibt das für manche Betriebe offenbar ein funktionierendes Modell.


    Wenn die Betriebe diesen „ISO-Modus“ konsequent auch vor der Rechnung anwenden würden – also bei Fehleraufnahme, Diagnose, Antragstellung und Kommunikation – hätten viele von uns vermutlich deutlich weniger Theater mit Garantie, EuroPlus/Premium Selection und Co.


    Und wenn man dann einmal nachhakt, hat man schnell das Gefühl, man gilt direkt als „schwieriger Kunde“ – selbst wenn man seit 24 Jahren dort pflegeleichter Kunde ist.


    Das muss natürlich nicht überall so sein – es gibt definitiv auch Betriebe, die das sauber abwickeln. Aber wenn man selbst einmal in dieser Falle sitzt (Funkstille, Hinhalten, Ablehnung ohne nachvollziehbare Begründung), dann hat man plötzlich ein echtes Problem – und das bei einem 80–90k Auto. Ein "Premium-Problem" im wahrsten Sinne.

    Hallo zusammen,


    nachdem ich die PICO-NVH-Messung am Lenkrad erfolgreich durchgeführt habe [Link], möchte ich die Messungen nun auch an folgenden Komponenten durchführen: Hinterachsgetriebe, Verteilergetriebe, Vorderachsgetriebe und am Bereich des Lenkgetriebes.


    Mithilfe dieses Videos [Link] konnte ich die relevanten Stellen unter dem Fahrzeug bereits grob lokalisieren und habe sie wie folgt beschriftet:

    • A: Hinterachsgetriebe (HAG)
    • B: Verteilergetriebe (VTG)
    • BC: vordere Kardanwelle
    • C: Vorderachsgetriebe (VAG)
    • D: Lenkgetriebe (?)

    Am HAG und VTG gibt es jeweils eine gute Stelle, an der ich einen Sensor verschrauben kann:


    001a_Hinterachsgetriebe.jpg002a_Verteilergetriebe.jpg002b_Verteilergetriebe.jpg003a_Vorderachsgetriebe_Kardan.jpg


    Am VAG sehe ich dagegen aktuell keine geeignete Verschraubungsmöglichkeit – hier müsste ich vermutlich mit einem Magneten arbeiten.:


    003b_Vorderachsgetriebe.jpg003c_Vorderachsgetriebe_Blende.jpg003d_Vorderachsgetriebe.jpgVAG_3.jpgVAG_5.jpg


    Offen ist für mich noch Punkt D: Ist das tatsächlich das Lenkgetriebe, oder liegt das Lenkgetriebe an einer anderen Position?

    Hintergrund: Ich möchte auch möglichst nah an der Schwingungsübertragung Richtung Lenkrad messen:


    003e_Vorderachsgetriebe_Lenkgetriebe.jpg


    Wahrscheinlich wäre es sinnvoll(er), die unteren Abdeckungen in einer Werkstatt oder bei jemandem mit Hebebühne abzunehmen, statt mit Wagenheber und Unterstellböcken (jeweils 3 t) unter das Auto zu kriechen, oder?


    VG

    Christoph

    Also ich kann dir sagen, dass bei meinem E46 (320i LCI) die vorderen Türen weniger Schall durchgelassen haben als bei meinem G20 (M340i preLCI), das ist mir SOFORT bei der ersten Fahrt mit meinem G20 aufgefallen ... hab leider kein Vergleich zu der Akustikverglasung, aber das geht definitiv besser. Gerade bei schnellen fahrten um die 200km/h konnte man sich im E46 noch gut unterhalten.