Beiträge von BMW7005

    Spaß beseite, vielleicht kann jemand von denjenigen hier, mit Erfahrung oder Einblick zu solchen Zahlen oder Garantiefällen, eine verlässliche Aussage treffen, wie hoch wirklich das Risiko ist, einen "Montags-M" zu bekommen... :/

    Sowas ist immer schwer zu sagen... Unabhägig von BMW-M. Ich glaube das man sagen kann, dass die Qualität von Fahrzeugen der BMW Group sehr hochwertig ist. Bei den Firmenfahrzeugen von mir gab es nie Probleme und bei meinem Dad in der Firma haben die eine riesige BMW Flotte und die Autos sind in der Regel nur beim Service in der Werkstatt. Motor oder Getriebeprobleme sind aus meiner subjektiven Erfahrung sehr selten.


    Aber das nützt dir unterm Strich trotzdem alles nichts. Der S58 Motor und das Getriebe ist (nach meiner Meinung) das nonplusultra und wahrscheinlich der beste und zuverlässigste 6 Zyliner den BMW je gebaut hat. Man sieht ja auch, was der S58 bei 24-Stundenrennen im Rennsport leistet.


    Aber das Risiko ist immer, dass man ab Werk vielleicht doch mal irgendwo einen Fehler hat. Und wenn dann der Motor oder Turbolader nach 12 TKM kaputt geht, weil schon ab Werk irgendeine Fertigungstoleranz nicht in Ordnung war dann hast du halt sehr wahrscheinlich keine Garantie mehr, wenn eine andere Software drauf ist. Ansonsten tauscht BMW das anstandslos und die Entscheidung musst du halt für dich treffen.


    Eine andere Option wäre vor dem CS Flash erst mal 10-15 TKM zu fahren.

    Ist ja gut, ich bin ja nicht auf der Brennsuppe dahergeschwommen, wie man in Bayern sagt. Das ist mir schon bewusst und ich würde die Karre schon gerne, wie Michael sagt, nach der Einfahrkontrolle mit dem CS Flash beglücken. Außerdem habe ich absichtlich kein Driver´s Package deswegen bestellt und ein paar Burbles

    Okay, verstehe. Das M Drivers Package habe ich extra ausgewählt... Aber wenn du das nicht hast kann ich den CS Flash verstehen, wobei es mir die paar Euro fürs M Drivers Package Wert waren und man dafür nicht die Garantie verliert.

    dns


    Ich komme selbst aus der IT-Branche und es ist mir die Mühe nicht Wert selbst einen Text zu schreiben. Das was Gemini geschrieben hat fasst es übergeordnet relativ gut zusammen. Ich glaube (das hat man schon an deinen anderen Posts gesehen), dass du keine Lust hast dich ernsthaft damit ausseinanderzusetzen, daher bekommst du auch nur eine KI Antwort. Darüber zu diskutieren wäre sowieso vollkommen sinnlos, weil das was Gemini beschrieben hat Tatsachen sind und ob einem das gefällt oder nicht, der Gebrauchtwagenmarkt funktioniert halt so. Ich glaube (nicht böse gemeint) du hast keinerlei Vorstellung davon was Mobile mit den Daten die sie bekommen alles analysieren und auswerten kann, weil nahezu kein Autohändler um Mobile drum rum kommt. Aber lassen wir es sein, es ist sinnlos.

    Das mag ja sein, aber dafür bei einem Neufahrzeug die Ansprüche auf eine eventuelle Gewährleistung zu verlieren ist halt ein ganz anderer Schnack. Ganz abgesehen davon, dass, wie cj#22 korrekt ausgeführt hat, ein Vertragshändler bei einem solchen Vorgehen arg in die Bredouille kommen kann.

    Ja und dazu kommt noch, dass beim M3 und M4 ab LCI 2 mit xDrive und 530 PS die Software ohnehin schon recht nah am CS dran ist, weil sehr viele Verbesserungen die BMW beim G8X CS gemacht hat ab dem G8X LCI 2 in die Serien rübergewandert sind. (Motorsoftware, Fahrwerk, Dämpfer, Getriebe uvm.)

    Bei der 530 PS LCI 2 Variante ist daher der CS Flash aus meiner Sicht nahezu nutzlos, weil die meisten CS Verbesserungen ab dem LCI 2 sowieso schon drin sind, Das lohnt sich eigentlich nur für ältere G8X von 2020-2022.

    Wenn Du da besondere Einsichten hast, die uns verwehrt bleiben, dann nur her damit. ;)

    So viel Einblick muss man dafür nicht haben, die Datenbasis die Mobile hat sagt eigentlich schon alles.

    Google Gemini Antwort:

    Hier ist eine detaillierte Ausführung darüber, wie Mobile.de diese 2 Millionen Inserate nutzt, um den Markt zu durchleuchten:

    1. Die Macht der Echtzeit-Daten (Big Data)

    Mobile.de sieht nicht nur den aktuellen Preis, sondern die gesamte Preishistorie jedes Fahrzeugs.

    • Standtage: Sie wissen auf die Minute genau, wie lange ein Auto steht. Wenn ein Händler nach 30 Tagen den Preis um 500 € senkt, wird das sofort als Datenpunkt registriert.
    • Preiselastizität: Die Plattform erkennt, ab welchem Preisnachlass das Kundeninteresse (Klicks, Parkplatz-Speicherungen, Anfragen) sprunghaft ansteigt.
    • Verkaufsgeschwindigkeit: Da Inserate gelöscht werden, wenn das Auto verkauft ist, weiß Mobile.de genau, welcher Preis für welches Modell in welcher Region zu einem Abschluss führt.

    2. Der "Preis-Algorithmus"

    Hast du dich schon mal gefragt, wie die Labels "Top-Preis", "Guter Preis" oder "Teuer" entstehen? Dahinter steckt eine KI, die jedes Auto mit tausenden ähnlichen Inseraten vergleicht. Dabei werden Variablen einbezogen, die ein Mensch kaum gleichzeitig überblicken kann:

    • Sonderausstattung (Navi, Leder, Schiebedach).
    • Saisonalität (Cabrios sind im März teurer als im November).
    • Regionale Unterschiede (Ein SUV verkauft sich im ländlichen Bayern anders als in der Berliner Innenstadt).

    3. Informationsvorsprung gegenüber Händlern

    Während ein einzelner Händler vielleicht 50 Autos auf dem Hof hat und sich auf seine Erfahrung verlässt, hat Mobile.de das makroökonomische Bild:

    • Sie sehen Trends, bevor sie im Autohaus ankommen (z.B. sinkende Nachfrage nach Dieseln in bestimmten Städten).
    • Sie können Händlern aktiv Tipps geben: "Dein VW Golf steht 20% länger als der Durchschnitt in deinem PLZ-Bereich. Senke den Preis um 3%, um wieder im Ranking oben zu erscheinen."

    4. Monetarisierung der Daten

    Mobile.de ist längst kein reines Anzeigenblatt mehr, sondern ein Datenverkäufer:

    • Marktanalysen: Sie verkaufen Berichte an Hersteller und Banken über Restwertentwicklungen.
    • Händler-Tools: Sie bieten Software an, die Händlern direkt sagt, zu welchem Preis sie ein Auto ankaufen sollten, um es innerhalb von 14 Tagen wieder loszuwerden.

    Zusammenfassend: Mobile.de weiß nicht nur, wann ein Händler die Preise senkt, sondern sie können oft schon vorhersehen, dass er es tun muss, um den Wagen nicht als "Standuhr" auf dem Hof verrotten zu lassen.

    Hab gerade mal dem Importeur geschrieben, dass ein Softwareupdate zu unterlassen ist und dass er diese Anweisung an den Händler weitergeben soll. Außerdem auch noch die Frage, wer in der Kette den Transportmodus deaktiviert?
    Mehr kann ich eh nicht tun...im Zweifelsfalle biete ich an, dass ich alles selber mache....nein, natürlich alles in einer BMW-Niederlassung machen lasse ;)

    Was ich nicht ganz verstehe, wieso willst du die BMW Softwareupdates nicht haben?

    Nein, Du siehst nur was angeboten wird, nicht was nachgefragt wird, und nicht wie abgeschlossen wird. Und von dem letzten angebotenen Preis auf den tatsächlich erzielten Kaufpreis zu schließen, ist reine Spekulation.

    Mobile kann die Nachfrage leicht auswerten anhand von Autos die offline genommen werden. Wenn dann ein M3 für 80k drin steht, 4x reduziert wird und bei 85k direkt offline ist und andere Vergleichfahrzeuge bei 85k auch offline genommen werden, dann weiß man schon für was das Auto verkauft wird. Ob das dann beim Händler vor Ort 85k oder 84.500 waren spielt dann auch keine Rolle mehr. Aber die können ermitteln was ein guter Preis ist.

    Durch Mobile ist der Verhandlungsspielraum außerdem sowieso sehr gering für Gebrauchtfahrzeuge. (Darauf basierend können die den Verkaufspreis schon sehr gut eingrenzen)

    janday

    Das stimmt auch sowas wie Carbon Schalensitze scheint da keine Rolle bei Mobile zu spielen.

    Wobei man hier sagen muss: Wenn jemand einen gebrauchten G8X mit Schalensitzen und Carbon Innen+Außen sucht dann findet er bei Mobile so gut wie überhaupt nichts... Von mehreren Hundert Autos bist du dann auf 4-5 Treffer(!) unten.

    In dem Segment kann man dann schon einen höheren Preis fordern (egal wie Mobile den Preis bewertet) weil der potenzielle Käufer sowieso nur 4-5 Treffer zur Auswahl hat.
    Bevor ich den G80 neu bestellt habe, habe ich selbst versucht einen gebrauchten mit Schalensitzen und Carbon Exterieur und Interieur zu finden... Nahezu unmöglich, weil da es dann so gut wie keine Treffer mehr gibt.

    Wenn man bedenkt das der F90 als Comp. 625PS hatte ohne E ist das schon etwas traurig das der G90 nun nur noch 544ps ohne E schafft..


    Denke auch mal es würde vielen Sauer aufstoßen wenn der G80 Comp statt 530 oder 510ps nur noch 500 oder 480 hätte..


    Den Quartett Effekt darf man nicht unterschätzen

    Ich verstehe in diesem Zusammenhang auch nicht die Vorgaben der EU. Momentan ist das wirtschaftliche Umfeld global nicht einfach für Europa und für Deutschland sowieso nicht. In so einem schwierigen Umfeld muss es doch ein Konsens darüber geben, dass man die Normen lockert und der wichtigen Autobranche hilft anstatt da noch Steine in den Weg zu werfen... Ich verstehe es einfach nicht mehr. Die Politik in Europa schadet der Autobranche massiv...