Beiträge von Kfer

    Interessante Beobachtung- darf ich fragen, ob auch andere Parameter identisch waren? Also Motor beide Male komplett durchgewärmt und auf Betriebstemperatur und frisches W40 gegen frisches W30?

    Die Motoröltemperatur lag in beiden Fällen um die 100°C ( 5W40 bei 98°C und 0W30 bei 100°C gemessen)

    Das 5W40 wurde erst diese Woche eingefüllt, ich bin damit also erst rund 200 Kilometer gefahren.

    Der Vergleichslog stammt von einem Km-Stand von etwa 6.000–7.000 km, also das Öl, das nach dem ersten 2.000-km-Service eingefüllt wurde, hatte schätzungsweise 4.000–5.000 km runter.

    Wenn nach dem ersten 30.000er-Service wieder frisches 30er-Öl reinkommt, werde ich das natürlich noch mal checken. Ich glaube allerdings nicht, dass sich das innerhalb von 5.000 km so stark verändert.

    Bei einem Freund mit ähnlichem Ladedruck funkioniert übrigens 0W30 auch perfekt, bei ihm hat allerdings der Tuner ( Mike Ball von Tom Wrigley Performance) den Öldruck von 90-95PSI auf 110PSI eröht.

    Kleiner Beitrag zum Thema Werksöl (W30) vs. W40 aus Tuning-Sicht.

    Ich weiß nicht, wer schon davon gehört hat, aber bei den B58- und S58-Motoren gibt es das sogenannte „Cam Walk“-Phänomen.

    Das bedeutet, dass die Auslass-Nockenwelle unter höherer Last dem Sollwert nicht mehr folgen kann und mehr oder weniger stark davon abweicht oder eventuell komplett wegdriftet.

    Das Endergebnis ist, dass das VANOS-System nicht richtig arbeitet, was zu Leistungsverlust und auch zu Fehlercodes führen kann.

    Die Ursache: beim S58 treibt die Auslass-Nockenwelle die zwei Hochdruck-Kraftstoffpumpen (HPFP) an. Wird der Motor getunt, muss die Pumpe mehr Kraftstoff liefern, und dadurch wird der mechanische Gegendruck auf die Nockenwelle massiv erhöht.

    Das Interessanteste an der ganzen Sache ist, dass sich damit im Grunde kaum jemand beschäftigt, obwohl das bereits bei einer MHD OTS Stage 2 vorkommt (ungäfähr ab 27-28 PSI LD).

    Es gibt einige LÖsungsansätze wie z. B. die Erhöhung des Öldrucks, aber die echte Lösung wäre eine Port Injection , die die HPFP entlastet.

    Da ich den Öldruck noch nicht anheben wollte, dachte ich mir, ich gebe dem Ravenol RUP 5W-40 eine Chance, da das dickere Öl theoretisch dabei helfen könnte, die Situation zu stabilisieren. (haben zumindest viele behauptet)

    Ergebnis : im oberen Drehzahlbereich sind die schon mit 100-Oktan-Benzin sichtbaren Schwingungen fast vollständig verschwunden.

    Fährt hier jemand eine Stage-2 Custom-Map?

    Mich würde interessieren, ob sie sich im Vergleich zur Stage-2 MHD OTS Map lohnt. Wie viel Leistung habt ihr damit erreicht? 100–200km/h Zeiten wären auch interessant.

    Früher habe ich mich überhaupt nicht mit dem Austausch des Differenzialöls beschäftigt und dem ‚Lifetime‘-Prinzip gefolgt, in der Annahme,

    dass während einer dreijährigen Leasingperiode sowieso nichts passieren würde (vor allem, wenn es eine verlängerte Garantie und ein Service-Inclusive-Paket nach BMW Vorschriften gibt).

    Um ehrlich zu sein, hatte auch nie Probleme damit gehabt.

    Dann kam ein B58 mit Leistungssteigerung, und da wurde mir klar, dass es vielleicht besser wäre, früher zu wechseln. Der Austausch fand bei 41.000 km statt, und das Öl sah schon nicht mehr besonders gut aus.

    Nachdem ich das gesehen habe, habe ich auch gleich einen kompletten Ölwechsel beim X5 (G05) machen lassen.

    Dort wurde der Austausch bei 57.000 km durchgeführt, und im vorderen Differential war das Öl bereits völlig schwarz (siehe Bild) - hinten sah es noch etwas besser aus.

    Aus dem Verteilergetriebe fehlte etwa 1 Deziliter Öl, aber das Getriebeöl war noch in relativ gutem Zustand.

    Der Plan ist nun, das Differenzialöl spätestens alle 30Tkm zu wechseln, weil ich das Auto langfristig behalten möchte.

    Update:

    In der Zwischenzeit habe ich vom 55Parts Tuner ein MHD Stage 2 File erhalten, welches die iDrive Anzeigen auf max 480PS & 640nm anhebt.

    Ich habe einen Pull berghoch geloggt: https://datazap.me/u/jokerx3/log-1754375909?log=0&data=3-19

    Zwischen 3000 und 4500 Umdrehungen hast du Overboost, und die Drosselklappe schließt. Zusätzlich erscheint eine Motorschutz-Meldung (Status Torque Limiter 262144).

    Im oberen Drehzahlbereich gibt es etwas mehr Abstand zum Solldruck (das hast du in deinem Log zwar nicht aktiviert, aber die Regelabweichung sieht man im Parameter „Boost Deviation“, der den Unterschied zwischen Soll- und Ist-Wert zeigt – negativ bedeutet zu viel, positiv zu wenig).

    Insgesamt würde ich sagen, dass die Wastegate-Steuerung nicht optimal eingestellt ist.

    Der Zündwinkel sieht gut aus (nur minimale Korrekturen bei ein bis zwei Zylindern).

    Die Leistung sollte bei etwa 470 PS liegen.


    Diese Motorschutz-Eingriffe und der Overboost hängen mit der Software zusammen – das würde ich korrigieren lassen.

    Insgesamt sieht das eigentlich nicht schlecht aus. Was mich nur wundert, ist, dass eine für den Masseneinsatz entwickelte Software mit TÜV solche Meldungen bringt.

    Hast du sonstige Hardwareänderungen?

    Wäre es denkbar die Stage 2 kurz auf Serien-Kat zu fahren, oder sollte man dies nun wirklich nicht tun - Wer hat dies denn schon einmal getan und dabei die Temperaturen beobachtet?


    LG

    Ich würde auch nicht empfehlen aber wenn du konkrete Zahlen brauchst, kann ich welche liefern.

    MHD OTS Stage2 mit Stock DP und OPF in einem X5 45e.

    2x nacheinander 100-200km/h gemessen bei AT 24c -> Abgastemperatur nach dem ersten Lauf 730C, nach dem zweiten 770C, also völlig in Ordnung.

    1x 100-200km/h und gleich danach 200-250km/h bei AT 28,5C -> AGT 793C

    Das einzige Problemchen ist, dass die AGT Werte nicht gemessen, sondern aus dem internen Modell berechnet werden und somit nicht genau sind.

    Vor allem, weil wir hier von einem von MHD geänderten Modell reden.

    Mit 200-er Downpipe war es übrigens nach der 100-200km/h Messung bei AT 14,5C auch um die 720C also kein großer Unterschied.


    Mit Stock DP hast du auch das Problem, dass der Soll-Ladedruck nicht erreicht wird, weil dei WG Steuerung auf höheren Durchlass optimiert wurde - wie Michael oben schon geschrieben hat.

    Bei mir war die Differenz teilweise über 3 PSI ( ~20PSI target vs 17PSI ist) , wurde aber später von MHD angepasst.

    Ich weiß nicht, wie viel der 330i tatsächlich wiegt, aber mein 330e wiegt vollgetankt 1.870 kg ( gemessen) – ohne Fahrer.
    Der 330i hat nur unwesentlich weniger Drehmoment (400 Nm vs. 420 Nm) und etwas weniger Leistung (258 PS vs. 292 PS für 10 Sekunden, danach nur 252 PS) – er müsste also schneller sein als der 330e.
    Über Vorteile beim Handling muss ich gar nicht erst reden – bei rund 300 kg weniger Gewicht (selbst wenn es nur 200 kg wären)...
    Der 330e verbraucht insgesamt sicherlich weniger (wenn das Fahrprofil passt und regelmäßig geladen wird) und bietet steuerliche Vorteile, aber das sportlichere Auto ist definitiv der 330i.
    Nichtsdestotrotz würde ich persönlich wieder den 330e kaufen und nicht den 330i (vor allem mit dem größeren Akku im LCI).

    Bei mir sind es 4,7Liter nach 98TKm mit einem Elektro Anteil von 42,5%.
    Das ergibt 8,17l/100km rein für den Benziner.




    Was bei dieser Berechnung ein bisschen irreführend ist, dass der E-Anteil schöngerechnet wird. Wie orpel oben geschrieben hat, beim E-Anteil wird alles mitgerechnet wo der Benziner nicht läuft.

    Beispiel : du fährst in Hybrid 10km bergauf mit 120km/h damit rein der Benziner arbeitet. Dann kehrst du um und fährst runter ohne Benziner ( segeln oder rekuperieren egal, wichtig, dass der Verbrenner nicht läuft).

    Nehmen wir an du hast nach oben einen Verbrauch von 10 Liter/100km, also insgesamt 1Liter für die Strecke.

    ( Ich habe öfters diese Situation, dass bergauf der Benziner dazugeschaltet wird aber bergab schon alles "blau" ist und alles als elektrisch hinterlegte Strecke berechnet wird )

    Was wird angezeigt ?

    20km Strecke davon 10km elektrisch. E-Verbrauch ~ 0kw/100km, Gesamtverbrauch 5L/100km. Dann rechnen wir wie üblich den Verbrauch "hoch" und kommen auf 10l/100km mit dem Benziner.

    Und wie würde es mit einem reinen Benziner aussehen ? Da der nach unten mit Motorbremse oder Segeln fahren könnte, würde da ebenfalls nichts verbrauchen und somit hätte der auch 5L/100km....

    Also m.Meinung nach (sicherlich vom Fahrprofil abhängig ) ist der Benzinverbrauch deutlich niedriger als wir es berechnen.

    Aber um ehrlich zu sein, die 2 Welten ( benzin/elektro) kann man nicht trennen nur als eine Einheit betrachten.


    pasted-from-clipboard.png