Alles anzeigenDas würde auf jeden Fall Sinn ergeben und sicherlich auch andere ermuntern, da die Messung wirklich kein Hexenwerk ist
Die Messung selbst ist ganz einfach: Du befestigst das Smartphone unten an der Spange mit einem Gummi- oder Klettband und startest dann in der App die „Aufnahme“. Danach wird dir das Wasserfalldiagramm angezeigt. Dort kann man erkennen, bei welchen Frequenzen Auffälligkeiten auftreten.
Am besten machst du während der Messung zusätzlich eine Bildschirmaufnahme. So kannst du dir das Ganze später noch einmal als Video ansehen und es bei Bedarf auch mit uns teilen.
Anschließend schaust du in der Excel-Datei nach, bei welcher Geschwindigkeit welche Frequenz auffällig ist.
Wichtig ist dabei: Mit der Messung lassen sich schon sehr kleine Unwuchten, zum Beispiel am Rad, erkennen. Deshalb kann auch etwas deutlich angezeigt werden, obwohl es in der Praxis noch gar nicht kritisch ist. Die App hebt immer die stärkste gemessene Schwingung hervor – auch dann, wenn sie mit zum Beispiel 0,1 m/s² so gering ist, dass man sie gar nicht spürt. Nur weil also etwas sichtbar ist, bedeutet das nicht automatisch, dass ein Problem vorliegt.
Wenn die Vibrationen allerdings ab einer bestimmten Geschwindigkeit spürbar werden und gleichzeitig auch im Wasserfalldiagramm sichtbar auftauchen, kann man davon ausgehen, dass genau diese Frequenz dazugehört. So lässt sich anhand der Exceltabelle eingrenzen, aus welchem Bereich die Ursache wahrscheinlich stammt, zum Beispiel eher von den Rädern oder vom Antriebsstrang.
VG
Christoph
Das werde ich wohl selbst einmal machen. Eine schöne Wochenendaktivität. Ich denke, es ist aber sinnvoll, auf einer guten, geraden Fahrbahn zu fahren, oder?