Mit irgendwelchen Wurst-Käse-Szenarien lässt sich jede Ausstattung ad Absurdum führen.
Modellpflege 2026
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Was wäre denn an einem Ausstattungsabonnement so schlimm? Wenn jemand eine spezielle Ausstattung nur für z. B. eine Urlaubsreise benötigt, wäre doch klasse, wenn die nur für diese eine Reise gebucht werden könnte.
Wird so eh nie kommen, zumindest nicht für wirklich relevante dinge. Dafür müssten die ja sonst was die Hardware angeht alles Vollausstattung bauen. Also alle Sensoren, Kameras etc ab Werk drin. Denn ohne die Hardware funktioniert an vielen Stellen das Software-Upgrade nicht.
Wenn alles eh verbaut wird. Würde zudem der Basispreis massiv hoch gehen. Man zahlt dann für Funktionen die eh keiner braucht.
So Abo Modelle sind immer eine Benachteiligung für den Kunden. Früher hat man eine Ausstattung gekauft.
Heute ist es so das du die Ausstattung kaufst und dann noch die Lizenz dafür monatlich buchen musst um das überhaupt nutzen zu können.
Wenn Apple anfangen würde das du künftig die Kamera nur ohne zoom nutzen kannst und jeglicher Zoom 10€ pro Monat. Oder 5 Cent pro Foto kosten würde, dann würde vermutlich kaum noch wer zu apple greifen
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BMW wird kaum allen Basismodellen die teuersten Scheinwerfer spendieren, das rechnet sich ja nicht, denn die nehmen garantiert weniger als 50% der Kunden. Bei der Sitzheizung hingegen sieht es anders aus: Wenn 80-90% eine Ausstattung wählen, verursachen die restlichen 10-20% deutlich höhere Kosten, als wenn man denen auch einfach die Sitzheizung einbaut. Deswegen halte ich das Risiko jetzt nicht für so groß, dass die Reparaturkosten wegen einer nicht-freigeschalteten Ausstattung explodieren.
Allerdings habe ich andere Bedenken: Wie auch andere Anbieter bindet BMW (Anm.: möglicherweise) bei der neuen Klasse das Abo für den Autobahnassistenten an den Account und nicht an das Fahrzeug. D.h. wenn ich einen iX3 NK als Jahreswagen kaufe, dann zahle ich ab dem ersten Tag das Abo für den Autobahnassistenten, obwohl der Erstbesitzer 3 Jahre inklusive gehabt hätte. Auch gäbe es dann keine Möglichkeit mehr, das permanent zu kaufen. Heißt: Ich könnte einen Teil der von mir bezahlten Ausstattung nicht mitverkaufen. Wenn BMW das auch auf andere Freischaltungen ausweiten würde, hieße das, dass ich zwar für mich permanent die Sitzheizung nachträglich freischalten könnte, das aber wieder gesperrt wäre, wenn ich den Wagen verkaufe. D.h. der neue Käufer muss dann denselben Betrag auch wieder hinlegen.
Edit: Habe etwas klarer gemacht, dass das meine Bedenken sind.

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Allerdings habe ich andere Bedenken: Wie auch andere Anbieter bindet BMW bei der neuen Klasse das Abo für den Autobahnassistenten an den Account und nicht an das Fahrzeug. D.h. wenn ich einen iX3 NK als Jahreswagen kaufe, dann zahle ich ab dem ersten Tag das Abo für den Autobahnassistenten, obwohl der Erstbesitzer 3 Jahre inklusive gehabt hätte. Auch gibt es hier keine Möglichkeit mehr, das permanent zu kaufen. Heißt: Ich kann einen Teil der von mir bezahlten Ausstattung nicht mitverkaufen. Wenn BMW das auch auf andere Freischaltungen ausweitet, hieße das, dass ich zwar für mich permanent die Sitzheizung nachträglich freischalten könnte, das aber wieder gesperrt wäre, wenn ich den Wagen verkaufe. D.h. der neue Käufer muss dann denselben Betrag auch wieder hinlegen.
Hast du eine Quelle dafür?
Ich lese das anders:
"Die initiale Laufzeit beträgt 2 Jahre ab Neufahrzeugauslieferung an den Kunden. Danach können die Funktionen dieser Sonderausstattung innerhalb von 3 Monaten einmalig kostenlos für 2 Jahre über die My BMW App oder im BMW ConnectedDrive Store verlängert werden. Anschließend können die Funktionen dieser Sonderausstattung über den BMW ConnectedDrive Store verlängert werden."
Aus welcher Quelle entnimmst du die Bindung an den Account und nicht an das Fahrzeug? Letztlich ist das Fahrzeug an einen Account gebunden, insofern ist das schon richtig, aber eine einmal freigeschaltete Funktion bleibt beim Fahrzeug und nicht beim Account - das ist zumindest mein Verständnis, und so ist es auch aktuell gegeben.
Danke für die Quelle!
GrüßeSven
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Sorry, habe mich vertan. Man kauft die ersten 2 Jahre (nicht das erste Jahr) mit als Abo (im Voraus bezahlt für 1.450€) und kann dann als Erstbesitzer nach 2 Jahren kostenlos verlängern auf 4 Jahre. Verkaufe ich das Fahrzeug aber nach einem Jahr, hat so wie ich das verstehe der nächste Pech und kann zumindest nicht die kostenlose Verlängerung machen, wenn er überhaupt das Abo "verwenden" kann. Warum sonst sollte BMW das mit den zwei Jahren und "kostenloser" Verlängerung machen? Dann könnte man es ja auch gleich 4 Jahre dazu geben.
Ich lass mich hier gern vom Gegenteil belehren, vor Allem weil mich das in ein paar Jahren auch treffen wird, wenn ich einen gebrauchten i3 NK suchen werde. Aktuell geh ich aber davon aus, dass ich den Autobahnassistenten von Tag 1 als Abo bezahlen werden muss, selbst wenn der Vorbesitzer das schon bezahlt hat.
Und zu deiner Frage: es gibt keine Kaufoption dafür, sondern immer nur das Abo. Beim Kaufen sähe ich auch die Freischaltung im Auto, aber das Abo liefe nunmal über den BMW-Account und nicht das Auto. Hat der Account kein Abo, kann man es nicht nutzen - so mein Verständnis.
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Aha, du "gehst davon aus".
Schade, also keine Quellen.
Grüße
Sven
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Manchmal ist ja sinnvoller, die entsprechende FAQ zu konsultieren anstatt Annahmen zu treffen.

Erhalte ich beim Verkauf meines BMW eine Erstattung für die Restlaufzeit gebuchter BMW ConnectedDrive Services?
Nein. BMW ConnectedDrive Services sind für ein Fahrzeug gebucht und bleiben auch bei einem Halter-Wechsel bis zu ihrem Ablauf aktiv. Beachten Sie: Entfernen Sie Ihren BMW nach dem Verkauf im My BMW Portal oder in der My BMW App von Ihrer BMW ID.
(Quelle)
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_SR_ Ja da müssen wir uns noch gedulden, bis die ersten iX3 mit Autobahnassistent die Besitzer wechseln, bis wir das schwarz auf weiß wissen.

Toscha42 Ich hab schon die FAQ durchsucht gehabt, aber nichts zu der "kostenlosen" Verlängerung des Autobahnassistenten gefunden.
Ich frage mich aber, warum man dann dieses Modell einführt, wenn man nicht das Ziel hat, sich ein paar der kostenlosen Verlängerungen zu ersparen. Dann könnte man ja direkt die 4 Jahre dazu geben. Außer man setzt darauf, dass einige zu blöd oder vergesslich für die Verlängerung sind.
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Ich bin mir relativ sicher daß die Nutzung des Autobahnassistenten im Hintergrund bei BMW gewisse Kosten verursacht - sei es wegen Echtzeitdaten, Rechenkapazitäten oder anderes. Die kostenlose Verlängerung nach 2 Jahren könnte eine Maßnahme sein um zu prüfen ob die Funktion überhaupt verwendet wird - wer sie nie benutzt wird vermutlich auf die Verlängerung verzichten.
Und nein - wir müssen uns nicht gedulden. Die Funktion hängt am Fahrzeug und nicht am Account. Ende der Geschichte.
Grüße
Sven
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Die vermeintliche Kostenfreiheit irgendwelcher Connected-Dienst dient vornehmlich dem 'Anteasern' der Kunden, in der Hoffnung und Erwartung, dass genug Kunden eine Verlängerung buchen, um die gesamte dafür nötige Systemlandschaft dauerhaft kostendeckend, aber besser noch gewinnbringend betreiben zu können. Wer in der zweijährigen Probenutzung einen persönlichen Vorteil im System erkennt, wird über eine Folgebuchung sicher anders nachdenken als jemand, der das System nur selten oder vielleicht gar nicht genutzt hat.