Motor einfahren notwendig

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    • Motor einfahren notwendig

      Servus Zusammen,

      habe heute einen 320 xd bestellt.
      Ist mein erster Neuwagen, daher die Frage:
      Werde ich das Ding einfahren müssen/sollen oder war das mal... wenn ja wie und wie lang?
      Max 2500 Touren 1000km oder wie ist das?
      Denke da gibt es differenzierte Meinungen und genau die interessieren mich!

    • Eigentlich sollte dein Händler dir das bei der Übergabe ja sagen können.
      Ansonsten sollte das in der Betriebsanleitung drin stehen.
      So was das jedenfalls "früher" immer ;)

      Ansonsten... auch wenn die Toleranzen heute nicht mehr so sind wie vor 20 Jahren, würde ich es die ersten 1000 bis 1500 km zarter angehen lassen.
      Maximal Halbgas, nicht über 3500 rpm beim Benziner, oder 2500 beim Diesel. Einfach "normal" fahren, ohne zu hetzen.
      Wenn es auf die 1500 zugeht, kannst du allmählich mehr Leistung abfordern.

      So würde ich es machen. Manche sehen das lockerer, aber das sind oft Nutzer von Firmenwagen. ;)

    • Ich muss gestehen, dass mein rechter Fuß etwas schwerer ist, als der Linke.
      Jedes meiner Fahrzeuge wurde extrem sportlich - würde ich behaupten und meine Frau auch :D - gefahren.

      An denen war NIE was dran. Zwei Fahrzeuge, die im Bekanntenkreis geschont und nicht ausgefahren wurden, waren früher oder später mit Problemen versehen.

      Die erste Tankfüllung, wie schon beschrieben, bin ich moderat unterwegs. Danach bin ich da, wie erwähnt, zügig unterwegs. Warm- & kaltfahren ist sehr wichtig. Selbst wenn ich tanken muss, lasse ich ihn nach langer und schneller Fahrt erstmal weiterlaufen ca. 2min und dann tanke ich.

      Es gibt auf Grund der geringen Toleranzen kein Muss mehr, nur noch ein Kann.

      move right >>>

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pfalz ()

    • Folgende Thesen mal zur Diskussion:

      • Auf den ersten 1.000 - 2.000 Kilometern Vollgas vermeiden und
      • mit maximal Dreiviertel der Höchstdrehzahl fahren.
      • Mit mäßigen Drehzahlen fahren, bis das Motoröl 80 Grad Celsius erreicht hat.
      • Bremsanlage richtig „einbremsen“.
        Es dauert einige hundert Kilometer und Bremsmanöver,
        bis sich Beläge und Scheiben eingeschliffen haben.
      • Reifen erreichen erst nach ca. 400 Kilometern die höchste Leistungsfähigkeit.
      • mit wechselnden Drehzahlen einfahren und
      • somit Motor/Getriebe einspielen lassen.


      Drehfreudiges Fahren ist sicher nicht schlecht für die Spritzigkeit :whistling::saint:
      Motor ordentlich warm und nach der Kurvenhatz kalt fahren, fertig :)

      BMW 316i E30 - BMW 318i touring E36 - BMW 320i E46 - BMW 330i touring E91 - aktuell: MINI JCW.

    • So in etwa habe ich mit die Bandbreite der Antworten vorgestellt.

      Warm- und Kaltfahren werde ich sowieso, auch wenn es ein Dienstagwagen ist. Fahre derzeit einen Audi mit Turbomotor da mache ich das auch schon immer...

      Ich denke auch erste Tankfüllung ganz Piano und die ersten 1000km noch nicht in meiner idR sehr sportlichen Fahrweise werden der Maschine sicher nicht schaden....

    • scasio schrieb:

      Laut Handbuch: 2000 km nicht über 160 km/h und nicht über 4.500 Umdrehungen. Danach erst langsam steigern.

      Wenn man sich nicht dran hält, wie steht BMW dann zur gewährleistet? Ich frage nach wenn ich das Auto abhole, was empfohlen wird.

      Das wird Dir der Händler sicher auch empfehlen. War bei unserem F31 letztes Jahr genauso. Wir sollten sogar nicht über 150 fahren. Das Thema Gewährleistung wäre wirklich interessant zu wissen.


      frodo schrieb:

      Gibt es irgend wo ein Handbuch das man ohne VIN lesen kann?

      Es gibt die BMW Driver's Guide - App. Darin sind digitale Handbücher mit Videos und Bildern enthalten (Gibt Beispielfahrzeuge und später kannst mit Deiner VIN auf Dein Auto umstellen). Aber, ob es die schon für den G20 gibt, weiß ich nicht.

      Grüße Sven
      :m0007:

    • Immer wieder die gleiche Diskussion...die sich eigentlich von selbst erklären sollte- wenn man nur eine Sekunde nachdenkt ;)

      In einem Auto sind unzählige bewegende und rotierende Teile verbaut. Auch wenn die Fertigungstoleranzen heute sehr gering sind, so sind dort immer noch mechanische Teile, die aufeinander reiben und gleiten.
      Man muss kein Maschinenbau-Studium abgeschlossen haben- sondern nur den normalen Menschenverstand einsetzen- um sich ausmalen zu können, dass sich bewegende Teile aufeinander einschleifen/einarbeiten müssen...am besten sanft!

      Das beginnt beim Motor, geht weiter über die Kupplung/Wandler, Differenzial bis hin zu den Radlagern...
      ...und nicht umsonst schreibt die M-GmbH für ihre Fahrzeuge nach 2.000 km eine Einfahrkontrolle vor, bei der alle Öle gewechselt werden.
      Wer sich die abgelassenen Öle mal angesehen hat, wird sicherlich nie wieder ein Auto nach der ersten Tankfüllung "schrubben" ;)

      Arroganz ist die Kunst, auf seine eigene Dummheit auch noch stolz zu sein!
    • Also ich hatte in der Vergangenheit mehrere Fahrzeuge der M GmbH. Aktuell fahre ich noch einen F90.
      Dieser wurde auch nur die ersten 1000km geschont. Danach ging es los mit der richtigen Fahrweise.
      In der Werkstatt fragte man mich zur Einfahrkontrolle, ob die Azubis das Öl haben können.

      Das, was da abgelassen wurde, war sowas von klar - wie Honig.

      move right >>>

    • Pfalz schrieb:

      Also ich hatte in der Vergangenheit mehrere Fahrzeuge der M GmbH. Aktuell fahre ich noch einen F90.
      Dieser wurde auch nur die ersten 1000km geschont. Danach ging es los mit der richtigen Fahrweise.
      In der Werkstatt fragte man mich zur Einfahrkontrolle, ob die Azubis das Öl haben können.

      Das, was da abgelassen wurde, war sowas von klar - wie Honig.
      Kleiner Tipp an Dich- und vor allem Deine Werkstatt:

      Nicht aus 5m Entfernung zuschauen, wie das Öl unten heraus läuft...
      ...einfach mal den Finger reinstecken und das so "gewonnene" Öl zwischen den Fingern ein wenig verreiben...und bei entsprechend guter Beleuchtung mal genau ansehen! ;)
      Das was da glitzert ist kein Feenstaub...

      Wenn Du mir nun erzählen möchtest, Ihr hättet das genau so gemacht und die Öle (!!!!) waren immer noch wie Honig...
      ...dann ergeben sich für mich eigentlich nur zwei Möglichkeiten:
      1. Der Typ- und sein Werkstattmeister- sind blind wie Maulwürfe oder
      2. er hat den ersten und einzigen M, der keinen Abrieb in den Ölen zu finden hat- was extrem ungewöhnlich wäre und dringend einer internen Untersuchung bedürfte ;)
      Arroganz ist die Kunst, auf seine eigene Dummheit auch noch stolz zu sein!