Nein, er verhielt sich eigentlich so wie immer beim losfahren.
Der Verbrenner war die ganze Zeit aus. Wenn ich da richtig eingelesen habe heißt das, dass die Kupplung K0 für den Hybridbetrieb mal aussen vor ist. Kupplung A soll erst richtig vorgefüllt sein, wenn der erste Schaltvorgang von 1 auf 2 abgeschlossen ist. Klingt für mich erstmal plausibel, weil ansonsten immer nur der erste Schaltvorgang spürbar ist. Beim Wiederanfahren bei der selben Fahrt war auch dieser Schaltvorgang unauffällig.
Kann es sein, dass folgende Faktoren ungünstig sind:
- Fahrzeug wird warm an einem Gefälle angestellt (Fahrtrichtung bergab)
- das warme Öl verteilt sich dadurch "ungünstig" im Getriebe
- Öl kühlt auf 0 Grad ab und wird so etwas zäher
- beim losfahren nach längerer Standzeit (12h) ist Kupplung A nicht richtig vorgefüllt
- beim ersten Schaltvorgang gibt es dadurch eine Havarie
Evtl sollte ich mal morgens kurz nach den ersten Schaltvorgängen nochmal die Getriebewerte auslesen.
Wie schnell ändern sich die? Weiß das jemand?
Mechanischer Defekt, den man versucht mit allen anderen Mitteln zu lösen ... kann mich aber natürlich auch irren.
Meist Softwareupdate, Adaption prüfen, Getriebeölspülung, ... und dann nach allem meißt immer noch da, hmmmm.
Ob hier schon was defekt ist, oder sich nur irgendwas verschluckt hat ist die Frage.
Da das Getriebe aber in 99% der Fälle völlig unauffällig ist, tippe ich eher auf ein Zusammentreffen ungünstiger Zustände.
Das Getriebe/die Kupplung vom Hybrid kann ja auch einiges ab. Es sollte das GA8P75HZ verbaut sein, was 750Nm bedeuten würde, Limiter sitzt bei 800Nm. Verträgt aber 1000Nm+ (lt. MHD Versuchsfahrzeug).
Ein Fertigungs oder Materialfehler ist natürlich nie auszuschließen, ich glaube eher dass das Problem tatsächlich wo anders liegt.