Alles andere kann auch teuer werden und einen folgenschweren Schaden für die Reputation von BMW bedeuten.
Ich kenne trotz Deiner Aussage - ebenfalls aus erster Hand - genügend Unternehmen, die das deshalb mit dem Datenschutz trotzdem nicht genauer nehmen. Oft auch deshalb, weil sie eine so komplexe Infrastruktur geschaffen haben, dass gar nicht bekannt ist, welche Komponente wo jetzt Daten speichert oder nur durchreicht oder verarbeitet.
Bei uns (deutsches Softwareunternehmen) ist die DSGVO deshalb eine heilige Kuh.
Man tut auch besser daran sich das genau anzuschauen. Wobei man als deutsches Unternehmen eigentlich gar nicht so zittrige Knie bekommen sollte, denn das vorher gültige Datenschutz-Recht war tatsächlich in sehr vielen Punkten schon so, wie es die DSGVO jetzt ist. Der größte Unterschied zur vorherigen Gesetzgebung sind eigentlich das Recht durch die Nutzer einen Bericht über die eigenen persönlichen Daten zu erhalten und das auch in einem überschaubaren Zeitraum und die Bußgelder, die deutlich erhöht wurde. Allerdings wurde seit der DSGVO-Einführung auch noch nie wirklich ein richtig hohes Bußgeld ausgesprochen. Das waren bisher alles eher nach dem Motto "dududu das machen wir aber nicht nochmal, verstanden" kleine Tapser auf die Finger der Unternehmen.
Aber so oder so hole ich mir die CarData-Daten ca. 1x im Jahr und hefte sie in meine Auto-Unterlagen rein. Man weiß ja nie, ob das mal interessant wird für einen Verkauf oder auch wenn mal bspw. das digitale Serviceheft irgendwann über'n Jordan geht.