Beiträge von _SR_

    scheinbar ist X-Drive doch nicht so wichtig?

    X-Drive ist in meinen Augen keine Zusatzausstattung sondern ein anderes Modell - es gibt schlicht kein "ja/nein"-Häckchen sondern man konfiguriert sich ein völlig anderes Auto. Sonst wäre ja auch die Automatik des Competition schon ein "Extra" gegenüber dem Non-Comp.


    Grüße
    Sven

    Das lässt sich bei den meisten Ms auch nachträglich bestellen. Aus Sicht eine GW-Käufers ist das von daher von Vorteil, als dass der dann in den Genuss des Gutscheins für ein M-Training kommt.


    Müsste ich mich also zwischen zwei sonst ähnlichen Ms entscheiden, nähme ich immer den ohne M Driver's Package.

    Wer das haben will und dann im Zweifel bereit ist auf den Kaufpreis des Autos nochmal 2500 Euro draufzuschlagen - mag sein.


    Ich habe selber die Erfahrung gemacht das es für viele Interessenten KO-Kriterium ist.


    Grüße
    Sven

    _SR_


    Nur eine kleine Anmerkung: Ich sehe es alles ähnlich wie du. Aber Sitzbelüftung gibt es bei den Carbon Schalensitzen nicht. Mein neu bestellter G80 hat alles was du beschrieben hast, aber ich habe das Volleder vergessen... Aber ich denke das ist nicht so schlimm? Volleder finde ich eher wichtig, wenn man den Innenraum in einer anderen Farbe als schwarz hat.

    Das ist natürlich richtig das sich manche Ausstattungsmerkmale gegenseitig ausschliessen, siehe auch Carbondach und Schiebedach. Es gibt auch genug Leute für die die Carbonschalen KO-Kriterium sind aufgrund der Alltagstauglichkeit.


    Fehlendes Vollleder wäre für *mich* ein KO-Kriterium beim Gebrauchtwagenkauf (in dieser Preisklasse gehört Leder aufs Armaturenbrett), ich kenne aber viele denen das egal ist - und ich kenne auch Leute die gerne farbiges Leder auf den Sitzen möchten, denen die Farbe am Armaturenbrett dann zuviel ist und dann ohne Vollleder bestellen. Insofern - ich würds definitiv mitbestellen, beim Wiederverkauf kann ich es nicht abschätzen.


    Grüße

    Sven

    Die M3 sind auch "nackt" natürlich, verglichen mit früher, schon gut ausgestattet.


    Was bei deinem Beispiel Nr.2-Auto an Ausstattung fehlt:


    - M Drivers Package (beim Wiederverkauf SUPERwichtig, hatte ich 2024 bei meinem M2 in wirklich JEDER Anfrage als erstes abgefragt bekommen)

    - Carbon Exterieur

    - Carbon Interieur

    - Parking Assistant Pro

    - M Leuchten Shadow Line (zugegeben, nicht kriegsentscheidend, aber es fehlt nunmal zur "Vollausstattung"

    - Vollleder (geht zumindest nicht aus der Liste hervor, man darf annehmen das es fehlt)

    - ggfs. andere Bremssattelfarbe

    - Sitzbelüftung

    - Schalensitze (ja, ich weiss, polarisieren)

    - Carbonbremse (eher abschreckend im Zweitmarkt)

    - Driver Recorder (eher überflüssig)

    - 19/20" Radsatz


    Bezüglich Nachlass: Es sollten zwischen 16% und 18% möglich sein.


    Grüße

    Sven

    Dein Beispiel Nr.2 ist ein 0-8/15 M3 - diese Autos werden in ein paar Jahren massenhaft als Leasingrückläufer auf dem Markt zur Verfügung stehen. Weder besonders viel Ausstattung noch Individual-Farbe. Wenn du denkst der ist in 4 Jahren aus 2. Hand noch 70K wert - puh, ok, dann glaub dran und nimm den. Wer würde denn in dem Preisbereich von Privat (Mwst ausweisbar?) ein Auto kaufen wenn potenziell für wenig mehr das gleiche Auto bei den Händlern reihenweise zu haben ist? Da spielen dann auch ein paar Monate Rest-Gewährleistung keine Rolle mehr.


    Wenn dir der Wertverlust so wichtig ist dann solltest du:

    - Neuwagen mit hohem Rabatt nehmen, wirklich alles ein Ausstattung reinpacken und Invidiual-Farbe drauf

    - Das Auto so lange fahren bis es nicht mehr beim BMW-Händler gebraucht zu haben ist (Produktionsende plus 3 Jahre - siehe F80 wie du schon selber festgestellt hast)

    - möglichst attraktives Modell (also eher kein Schiebedach....)


    ALLES ANDERE ist Rumorakeln.


    Kleine Ergänzung noch: Du solltest dich auch noch mit dem Ausstattungsmerkmalen eines M3 vertraut machen. Dein Beispiel Nr.2 ist ein gutes Beispiel für ein relativ nacktes Auto - da wurden nur kleineren Optionen hinzugefügt, die teuren Sachen sind alle nicht dabei. Das Auto hat einen Listenpreis von "nur" ca. 108K, d.h. der von dir genannte Kaufpreis entspricht einen Rabatt von ca. 22% - das ist, angesichts der möglichen Nachlässe bei Neuwagen, jetzt auch nicht wirklich berauschend.


    Grüße

    Sven

    Genau das ist doch der Punkt - wie willst du basierend auf hochgradig unsicheren Annahmen eine Kalkulation machen?


    Du glaubst doch nicht im ernst das du bei einem Auto was so massenhaft im Markt verfügbar ist nach 4(!!) Jahren nur ca. 13K Wertverlust hast?


    Warum sollte ich ein Auto nehmen was dann 5 oder 6 Jahre alt ist wenn ich (bezogen auf den Kaufpreisbereich) für nur wenig mehr Geld einen 2 oder 3 Jahre alten Wagen bekommen kann? die nächste Frage wird sein - wie beliebt/gut wird der Nachfolger sein? Warum sind die F80-Preise so hoch? Weils ein optisch bildschönes Auto ist und man sich das Auto WEGEN der Optik gekauft hat - beim G80 kaufen viele das Auto TROTZ der Optik. Wird das mit dem nächsten M3 auch so sein? Nächste Frage wird sein - wieviele Käufer werden in Richtung iM3 abwandern, was potenziell auch Auswirkungen auf die G80-Gebrauchtpreise haben wird. Wo werden die Versicherungspreise hingehen? Und die Spritpreise? Wenn wir irgendwann 3 Euro pro Liter hinlegen wird der Markt für Autos die 12 Liter verbrauchen auch ein anderer sein als heute.


    Und dann ist da noch BMW selber:

    Ich habe als Beispiel einen M3 aus der BMW-Börse genommen. 78K Kaufpreis, von Anfang 2023, mit 17 tkm gelaufen.

    Auf 48 Monate Laufzeit - 20K Anzahlung - über 10K Zinsen, Zielrate 44K. Das ist die BMW-Annahme.


    Natürlich ist es gut und richtig sich vorab mit den Kosten eines Autos zu beschäftigen. Ich würde aber NIEMALS die Autowahl vom potenziellen Wiederverkaufswert abhängig machen. Das geht zu 99,999% nach hinten los.


    Grüße

    Sven

    Kaufst du das Auto für dich oder deinen Nachfolger?


    Bei lediglich 4000km pro Jahr wird der Wertverlust bezogen auf jeden gefahrenen KM sowieso so hoch sein das es keine Rolle spielt ob es jetzt 2000 Euro mehr oder weniger sind.


    Und: Die laufenden Kosten über 4 Jahre werden so hoch sein das der Wertverlust sowieso nur noch eine Komponente davon sein wird.


    Beispielrechnung?


    Kaufpreis....sagen wir 80K. Du finanzierst? Also werden noch rund 6-7K Zinsen draufkommen, also sagen wir 86K. Kaufpreis nach 4 Jahren, mit 16tkm mehr auf der Uhr? nehmen wir einfach mal 60K. D.h. du bezahlst 26K nur für die 4 Jahre Auto.


    Dazu kommen rund 8000 Euro Steuern und Versicherung - natürlich je nach Tarif und Einstufung. Dazu mindestens zwei Services, davon einer mit Zündkerzen. Nehmen wir mal großzügige 2000 Euro für die Wartung. Bei den wenigen KM dürften Bremsen und Reifen eher kein Thema sein.


    Die 4 Jahre kosten dich also (natürlich unter vielen Annahmen) glatte 36.000 Euro. Das sind geschmeidige 2,25 Euro pro KM. Und du hast für die 2,25 Euro noch keinen Tropfen Sprit bezahlt, keine Reifen, keine Bremsen, nichts. Wir reden von FIXKOSTEN.


    Ändern wir die Rechnung - du kaufst ein Auto für 75K, aber mit Vor-Unfallschaden und schon mehr KM. D.h. nach 4 Jahren wirst du vermutlich nur noch 50K dafür bekommen.


    Mit Zinsen also ca. 80K bezahlt, 50K bekommen, also statt 26K jetzt 30K Wertverlust. Ändert deine Fixkosten also auf 40K - sind dann 2,50 Euro pro KM.


    Willst du jetzt 4 Jahre ohne Schiebedach rumfahren, obwohl du es dir so sehr wünscht, damit du 25 Cent pro KM sparst? Du wirst das nach spätestens einem Monat bereuen, nämlich dann wenn die Kosten und die Gedanken zum Wiederverkauf nur noch Erinnerungen sind und es nur noch um das Auto und dessen ....sagen wir.....Eigenarten geht.


    Du solltest wirklich aufhören aus dem Autokauf eine Wissenschaft zu machen. Kauf dir das Auto, wo dein Bauch UND dein Kopf "JA!" brüllen und gut ist. Keiner weiss, was in 4 Jahren gefragt sein wird, was der Sprit kosten wird und ob wir dann überhaupt noch in der Lage sein werden Auto zu fahren.


    Daran wird dann auch der vierte oder fünfte Thread zu deinem Gebrauchtkaufabenteuer nichts ändern.


    Grüße

    Sven

    Das ist doch die immer wiederkehrende und immer gleiche Diskussion - Gebraucht oder Neu.


    Wer einen Gebrauchtwagen in Erwägung zieht zahlt deutlich weniger als bei einem Neuwagen (Ausnahmen - siehe oben- natürlich immer vorhanden). Dafür kauft jeder Gebrauchtwagenkäufer aber auch ein gewisses Risiko mit weil er nicht weiss, wie der oder die Vorbesitzer damit umgegangen sind - das war schon immer so und wird sich auch so schnell nicht ändern. Wer das Risiko nicht haben will - Neuwagen kaufen. Passt der Neuwagen nicht ins Budget? Budget oder Neuwagen ändern :).


    Ich bin mit Gebrauchtwagen schon 150TKM komplett störungsfrei gefahren während ich Neuwagen nach kurzer Zeit wegen Mängeln gewandelt habe. Was sagt das schon aus? Nix. Ich persönlich würde es am Auto selber festmachen - dessen Auftritt, Wartungshistorie, Verschleissbild und co. Wenn man dann noch dem Vorbesitzer mal ins Auge schauen kann - was natürlich beim Händler schwierig wird - dann wäre es für mich eine Entscheidungsgrundlage. Aber kategorisch bestimmte Autos gut oder schlecht finden nur weil sie aus dem Leasing oder eben nicht aus dem Leasing kommen - na ich weiss nicht.


    Grüße

    Sven