Eine technische Quelle dafür wird man für ein aktuelles Fahrzeug nicht finden.
dann verstehe ich solche Behauptungen nicht.
Es gab schon immer Motoren oder auch ganze Autos, die den Ruf als Dauerläufer haben. Evtl. früher mehr als heute. Aber das liegt zu einem guten Teil daran das früher viele Teile, die heute die klassischen Problemkinder sind, gar nicht existierten. Zumal sich früher - ich rede hier von 70er, 80er - das Problem gar nicht gestellt hat weil spätestens beim dritten TÜV das Auto tot war - Rost.
Im Grunde sind wir es doch selber schuld. Wir haben heute Autos mit 500PS, die mit 10 Liter Verbrauch fahrbar sind und volle Alltagstauglichkeit besitzen. Das waren früher Supersportwagen mit all ihren Nachteilen. Das dadurch weitaus mehr Teile Streß haben (und überhaupt vorhanden sind) ist doch logisch. Wer würde denn einen M3 kaufen der nicht unter 20 Liter zu fahren ist?
Insofern würde ich zustimmen - die Technik ist in manchen Bereichen heute empfindlicher, und durch die höhere Komplexität ist auch mehr Potenzial für Konstruktionsfehler. Dazu kommt der aktuelle Spardrang. Alles gut, verstanden.
Und trotzdem wäre ich mich gegen diese Pauschalaussagen. Wer hat denn schon ein Auto gesehen, und ich meine GESEHEN und keine "Ich kenne da jemanden, der jemanden kennt", das bei relativ jungem Alter bei 150TKM ein wirtschaftlicher Totalschaden war aufgrund der eingeplanten Lebensdauer? Ich rede jetzt nicht von kapitalen Motorschäden - die gab es schon immer und wird es immer geben. Ich rede von Alterung und Ausfall aufgrund des geplanten Alters.
Ich bin gespannt.
Grüße
Sven