Beiträge von phchecker17

    Es gibt ja auch Apps wie Youtube, Spotify usw. die im Fahrzeug laufen.

    Aber eben (leider) nicht auf unseren G2X, um die es hier ja geht. :)


    Bei modernen Fahrzeugen seh ich das auch anders. Bei dem, was die Fahrzeuge heute alles können und tun, halte ich es da für deutlich wichtiger, das Fahrzeug aktuell zu halten.

    Es gibt aber dann ja auch deutlich weniger Gründe dagegen, weil man ja eh nicht mehr viel machen kann in Bezug auf Codierungen, etc. X/

    Aber allein schon die App mit den Remote-Funktionen bietet sicherlich genug Möglichkeiten potenziellen Angreifern aufs Fahrzeug zuzugreifen. Ja, hier wäre dann die Ursache nicht die mangelnde Sicherheit im Fahrzeug. Aber ich traue mir wetten, wenn man es mal in die Fahrzeugsoftware geschafft hat, dann ist da nicht viel mit "Schutz". Das sieht man ja auch daran, dass jeder Bauer mit nem OBD-Dongle und ner App Steuergeräte codieren kann.

    Ein Grund mehr, das Handy aktuell zu halten, damit auch die App sicher bleibt. Ich sag doch auch gar nicht, dass man es nicht machen sollte, aber es gibt schon wichtigere Dinge für Updates als das Fahrzeug, auch wenn das online ist.

    Man muss da schon auch betrachten, wie man sich üblicherweise Malware etc. auf seinen Geräten einfängt. Ich wüsste jetzt keine Möglichkeit, wie ich das mit meinem i4 hinkriege. Hast du eine Idee?

    Viel spannender ist da die Hardware-Seite, und da ist offen gesagt eh Hopfen und Malz verloren. Einerseits weil - wie schon genannt - OBD beispielsweise Unmengen an Einfallstüren bietet, und zum Anderen, weil sich hier halt auch größtenteils nichts dran ändern lässt. Neben OBD ist auch NFC (Digital Key) sehr anfällig für (MITM-)Angriffe etc. und ich bin mir sicher, dass ein echter Profi innerhalb weniger Minuten die volle Kontrolle über dein Fahrzeug hat. Und da hilft auch kein OTA-Update was. ;)


    Deswegen: Ich mach jedes Update und würde es auch empfehlen, die zu machen. Aber zu sagen, dass ein G20 ein unsicheres Fahrzeug ist, weil der Besitzer wegen Codierungen, Unlocks, etc. keine Updates macht, halte ich nicht für korrekt. Wie schon geschrieben erinnere ich mich nicht an relevante Sicherheitsupdates in den Patchnotes, und ich hab die als Beta-Tester eigentlich schon immer sehr ausführlich gelesen.


    P.S. Dein verlinkter Artikel sagt fast dasselbe. Klar, in der Theorie wäre ein Angriff über den Mobilfunk möglich, den löst aber auch ein OTA nicht, insofern da nicht wirklich jemand bei BMW in der Entwicklung Mist gebaut hat. Und für fast alles andere braucht man Nähe zum Fahrzeug. Fakt ist, dass eben einfach viele alten Standards heute nicht mehr sicher sind bzw. überholt wurden. Und die Automobilindustrie setzt eben viel auf alte bzw. bestehende Standards. Um solche Sicherheitsprobleme in einem alten Fahrzeug zu lösen, müsste man diese quasi neu entwerfen, weil man ein OBD-System nicht mal eben ersetzt bekommt. Stattdessen verbessern die Hersteller das eben mit jeder Fahrzeuggeneration. Die Folge ist dann eben, dass Codierungen etc. auch unter die Räder kommen, weil die Steuergeräte entsprechend geschützt werden.


    P.P.S. Wir haben das Thema Sicherheit im Auto in einem Seminar während meines Studiums betrachtet und das war damals schon sehr besorgniserrege

    Klar sind das zwei unterschiedliche paar Schuhe. Das eine ist ein Gerät, dass du als Anwender jeden Tag im Internet und mit diversen Apps verwendest. Dabei liest du Mails von externen Absendern, lädst Dateien und Apps aus dem Netz herunter, etc. Auch loggst du dich mit diesem einen Gerät häufig in fast allen deiner Accounts ein, z.B. auch Banking. Gibt es hier eine Sicherheitslücke, wird die üblicherweise innerhalb von kurzer Zeit aktiv von Angreifen ausgenutzt. Dafür müssen sie gar nicht viel über dich wissen, sondern du musst einfach nur die falsche Website besuchen - wenn überhaupt.


    Beim Auto hingegen gibt es das alles nichts, du besuchst da keine Websites, und das Ding lädt auch nicht alles ausm Netz wild runter. Da gibt es fest definierte Verbindungen zu Servern für die Kommunikation, etc. Dazu kommt, dass selbst wenn es einen Zero-Day-Exploit gäbe, in den meisten Fällen eine örtliche Nähe gegeben sein müsste, um das beim Auto ausnutzen zu können, entsprechend müsste der Angreifer also auch wissen, wo du bist.

    Davon abgesehen sind die Autohersteller wie hier schon geschrieben verpflichtet, bei kritischen Sicherheitslücken einen entsprechenden Rückruf über das KBA durchzuführen, während das bei Smartphones nicht der Fall ist. Hier tut sich gerade zwar viel - vor Allem in Deutschland (siehe: nächtlicher Polizeibesuch zuhause nach Softwarelücke) - aber Sicherheitsupdates beim Smartphone nicht zu machen ist einfach grob fahrlässig und schreit nach einer "Lektion", die ich schon mehrfach im Umfeld mitbekommen habe - das wünsche ich niemanden.

    Einen solchen würde ich bei einer kritischen Sicherheitslücke aber erwarten.

    Seh ich auch so, aber ob dem so ist, werden wir wohl nicht rausfinden. :) Persönlich halte ich die Updates im Auto aber auch nicht für SO wichtig, wenn man selbst keine Probleme hat. Ich selbst würde aber keines offen lassen ;)

    Das dürfte, üblichem Forums-Bias folgend, hier weit überdurchschnittlich vorkommen. 'In der freien Wildbahn' werden Liese- und Ottonormalnutzer*in Updates installieren. Wenn denn überhaupt welche angeboten werden.

    Gestern habe ich in irgendeinem Thread gelesen, dass wohl auch für OS 7 letztes Jahr noch ein Update ausgerollt wurde. Das wurde für meinen Wagen aber nicht angeboten, es wird also vermutlich nur unkritische Fehler behoben haben. Für mich kein Grund, nervös zu werden.

    Bin ich mir gar nicht so sicher. Die Anzahl an Menschen, die nichtmal bei ihrem Smartphone Sicherheitsupdates installieren, ist viel zu hoch.

    Und beim Auto muss man das ja aktiv triggern und kann das Fahrzeug dann eine Weile nicht mehr verwenden.

    Ich hab übrigens glaube ich noch nie Sicherheitsverbesserungen in den OTAs von BMW gesehen, insofern würde ich fast behaupten, dass da sicherheitstechnisch recht wenig passiert, wenn es da nicht eine konkrete Sicherheitslücke gibt.

    Das beste, was man machen könnte, wäre in meinen Augen alle Daten zu sammeln und auszuwerten. Jedes Auto teilt jedes Schild, das von den Navi-Daten abweicht, dem Server mit und der sammelt das alles.

    Fehlt ein Schild, teilt das Auto das ebenfalls mit, hält sich aber erstmal noch an die Navi-Daten, und nachdem 5 Autos reported haben, dass da kein Schild mehr steht, werden die Daten automatisch aktualisiert.

    Mit der Datenbasis würde das System extrem schnell lernen und eben auch ordentlich funktionieren.

    Leider klappt das so aber nicht, weil BMW ja selbst die Kartendaten gar nicht verwaltet. Also ist man abhängig von Dritten, die einem das Kartenmaterial liefern und eben nicht von den internen Infos der Flotte profitieren können.


    Insofern wird das wohl auf absehbare Zeit weiterhin ein Thema sein ... :(

    Wenn du Dauerstrom möchtest, solltest du einen Puffer in Form einer Powerbank oder sowas einbauen. Die meisten Cams triggern die Ruhestromerkennung des Fahrzeugs, was dazu führt, dass er den Strom abschaltet und auch teilweise Remote-Funktionen etc. reduziert, um ein Leergehen der Batterie zu vermeiden. Wenn du die Cam nur während der Fahrt verwenden möchtest, sollten deine Pins passen. Der Zigarettenanzünder wird soweit ich weiß auch nach 15 Minuten abgeschaltet.


    Ist aber glaube ich alles auch schon in diesem Thread hier dokumentiert. :)

    Wenn da kein Schild mit keiner Geschwindigkeitsbeschränkung steht, hat das System die dort ohne Beschilderung gültige Beschränkung anzuzeigen, oder halt eben gar keine für Autobahnen und autobahnähnliche Schnellstraßen. Aber es darf nicht die Information aus veralteten Daten höher priorisiert werden als die tatsächliche Beschilderung. Oder eben Nichtbeschilderung.

    Da werden wir uns dann nicht einig :D An dem Punkt würde man ja dann quasi sagen, dass man sich die Navidaten sparen kann, wenn sie nur dann gelten, wenn sie übereinstimmen mit dem, was die Kamera erkennt. In der Praxis wäre das aber vermutlich nicht besser bzw. vor Allem ist ja auch das Fehlverhalten nicht besser. So wie es aktuell ist verzögert er, man nimmt den Fuß aufs Gaspedal und fährt ohne große Einschränkung nach einem Kopfnicker weiter. Die Alternative ist, dass das Auto eben das Schild übersieht, dann nicht das Backup aus dem Navi verwendet und dich mit +40 km/h in den nächsten Blitzer fahren lässt, weil eben doch statt 120 km/h nur 80 km/h erlaubt war, aber das Schild wegen einem LKW auf der rechten Spur nicht erkannt wurde.


    Ich hab mir schon einige Gedanken über dieses Thema gemacht, und arg viel besser kriegt man es halt nicht zuverlässig umgesetzt. Jede Änderung hat einen Trade-Off, den man ebenfalls berücksichtigen muss.

    Den perfekten Weg gibt es nicht, ist ja beim menschlichen Fahrer auch nicht anders. Wenn ich z.B. tatsächlich mal ein Schild übersehe als Fahrer, das Navi mir aber anzeigt, dass hier eigentlich 100 ist, dann fahre ich da wahrscheinlich auch eher zu langsam als zu schnell.

    Zwei prominente Beispiele, eines davon immer noch aktuell:

    Bayern ST2055 Rieden - Utting: Da gibt es eine Einmündung von rechts, an der für ca. 250 m aus nachvollziehbaren Gründen ein Tempolimit auf 70 km/h gilt; aber eben nur in der Richtung von Rieden nach Utting.

    Allein, im HuD wie im Kombiinstrument wurde die Beschränkung auf 70 km/h auch in der Gegenrichtung, also Utting - Rieden, angezeigt. Und das bis Mitte 2024. Nur dass es die in dieser Richtung nie gab und somit eben auch keinerlei entsprechende Ausschilderung.


    Spanien, A4 Bailén - Valdepeñas: Da gibt es einen Abschnitt mit mehreren Tunneln, alle auf 100 km/h limitiert. Das System erkennt korrekt das 'feste' 100er-Schild, weigert sich aber die entsprechende Kennzeichnung per Wechsellichtanlage im Tunnel selbst zur Kenntnis zu nehmen. Kaum im Tunnel springt die Anzeige in HuD und Kombiinstrument auf 80 km/h. Und das seit nunmehr sechs Jahren, egal mit welchem Auto und S/W-Stand.

    Das erste ist doch genau der Fall, den ich beschrieben hab. Es gibt nichts, was den Naviangaben entgegen steht, also übernimmt er dieses Limit. Wäre dort ein 100er-Schild würde er die gespeicherten 70 überschreiben.

    Aber ich wüsste auch nicht, wie man das anders umsetzen kann, denn könnte ja sein, dass das Auto einfach ein Schild übersehen hat.

    Den zweiten Fall kenne ich so nicht, normalerweise werden die schon ordentlich erkannt bei mir. Haben hier ja einige von den Wechselanlagen um Stuttgart rum. :) Hängt vielleicht auch mit der Beschilderung in Spanien zusammen?


    Aber ich wollte das jetzt gar nicht so weit ausführen, grundsätzlich finde ich, dass BMW sehr gute Assistenzsysteme baut und beispielsweise das Autogefühl-Video zum iX3 vs. GLC (sehenswert) kommt zum selben Schluss, dass der iX3 hier meilenweit vorne ist, was die Assistenz angeht. Da die EU hier jedoch keinen Spielraum gibt, müssen die Hersteller, obwohl sie es besser könnten, sich an die EU-Vorgaben halten und ihre Systeme damit schlechter machen, obwohl sie es eigentlich besser könnten. Der Kunde leidet dann darunter, weil er sein Auto nicht wie gedacht verwenden kann bzw. in dessen Verwendung eingeschränkt wird oder zumindest behindert wird.

    Ich kann deinen Beitrag nicht nachvollziehen. Wo bevormundet der ISA denn? Ich kenne ihn zugegebenermaßen nur aus dem VW und BMW. Aber in beiden Modellen bimmelt er halt (dezent). Er bremst einen weder ein noch limitiert er die Geschwindigkeit.

    EU: Geschwindigkeitsbegrenzer darf ins Gaspedal eingreifen | t3n
    Ab 2024 schreibt die EU in Neuwagen intelligente Geschwindigkeitsassistenzen (ISA) vor. Sie sollen Fahrer:innen Kontra geben, wenn sie zu schnell fahren.…
    t3n.de

    Das hier kommt so langsam in die Umsetzung, z.B. eben in neuen Volvo-Modellen. Bei BMW ist es momentan nur starkes generve. das man bei jedem Start deaktivieren muss. Ist aber immer ein schmaler Grad zwischen Bevormundung und einfachen Regeln / Gesetzen, da bin ich bei dir. Aber wenn das Fahrzeug mich aufgrund einer EU-Richtlinie aktiv am Beschleunigen hindert, würde ich das da schon reinzählen.

    Und genau da liegt der Hund begraben. Ich habe ja noch ein gewisses Verständnis dafür. dass das System auf tendenziell veraltete Daten des Navigationssystems bei der Anzeige von Geschwindigkeitsbeschränkungen zugreift, sofern sonst keine Informationen vorliegen. Mein Verständnis endet dort, wo gut erkennbar Schilder mit Geschwindigkeitsgeboten ignoriert und stattdessen die nicht mehr aktuellen Daten aus dem Navigationssystem als verbindlich eingeblendet werden. Wenn du dann auf einer nicht limitierten (im Rahmen des generellen Tempolimits) Autobahn in Spanien aus heiterem Himmel auf 30 km/h heruntergebremst wirst, bzw. würdest, seit der letzten haarsträubenden Erfahrung nutze ich die Übernahme in den DAP nicht mehr, nur weil da vor vier(!) Jahren noch eine Mautstation stand, die aber im September 2021 abgebaut wurde, ist das scheiße.


    Genauso scheiße ist es, wenn in der Schweiz auf einer Autobahn ein temporäres Tempolimit von 80 km/h gilt, das auch laut und deutlich ausgeschildert ist, dem DAP aber steif und fest eingeredet wird, hier würden die üblichen 120 km/h gelten.


    Der Driving Assistant Professional an sich ist ein sehr gutes Assistenzsystem. Die Geschwindigkeitserkennung, die der DAP logischerweise nutzt, ist aber grottenschlecht.

    Ich kenne das eigentlich vom i4 nur dann, wenn ein Schild abgebaut wurde. D.h. da war mal eine Baustelle auf der Autobahn und dann ist da kein Schild mehr, das Navi sagt aber eben 80. Kommt hin und wieder mal vor, finde ich jetzt aber nicht sonderlich tragisch - wie gesagt: Level 2. Sobald ein entsprechendes Schild da ist, übernimmt der i4 das normalerweise auch und von meinen Fahrten mit anderen BMWs kenne ich das auch nicht anders. Kann natürlich auch sein, dass es hier noch softwaretechnisch einen Unterschied gibt, aber in den Fällen stelle ich mir eine andere Umsetzung schwer vor.