Beiträge von 630R6

    Zur Einpresstiefenthematik: Ich fahre im Winter die MAM B2 https://www.mamfelgen.eu/mam-b2/ in 8,5x19 vorne und hinten (wollte was Günstiges und keine Mischbereifung im Winter) mit ET30 - also 10mm weiter außen als Serie. Da es für die B2 kein Gutachten für den G20 gibt, mussten die sowieso zur Abnahme. Hatte aber ein Vergleichsgutachten für den G20 von einem anderen Felgendesign, aber mit gleichen Dimensionen vorgelegt (MAM RS3). Wie es ohne Vergleichsgutachten aussieht, kann ich leider auch nicht sagen...


    Kostenpunkt 90€ für eine halbe Stunde beim TÜV und 12€ für die Eintragung in den Fahrzeugschein. Dafür hab ich jetzt wie gewünscht im Winter 19"-Felgen ohne Mischbereifung. Und wenn beim Einparken unter dem Schneehaufen doch mal ein Bordstein lauern sollte, wäre es auch nicht so schlimm, da relativ günstig.


    Langer Rede kurzer Sinn: Mit einem Vergleichsgutachten in exakt den gewünschten Dimensionen sollte bei der Abnahme nichts schiefgehen!



    btw: Mit einer 9x20 Felge hinten wird man meiner Meinung nach Probleme mit der Tachoabweichung bekommen (darf meines Wissens kein km/h zu wenig und maximal ein paar % zu viel anzeigen), außer man findet 255/25 oder 245/25 Reifen (gibt's sowas?). EDIT: Jap - gibt es! Auf einer 9“ Felge wird ein 265er-Reifen aber deutlich überstehen, würde da auf 255er gehen.


    Abweichung bei 265/30: -3%, bei 255/30: -2,1%. bei 245/30: -1,2%. Theoretisch würde es bei 235/30 fast funktionieren (-0,3%). EDIT: mit 255/25er-Reifen ist die Abweichung bei den 255ern im Rahmen.

    Klassisches Beispiel: Du siehst gerade in Rückspiegel, während vor Dir jemand von der linken Spur ausschert oder irgendwas anderes unerwartetes passiert. Da reicht im Extremfall schon eine Sekunde, in der Dein Blick nicht nach vorne gerichtet ist...


    Ist mir selbst damals in meinem F11 passiert: Ich wollte eine Spur nach links wechseln und habe deshalb in den Rückspiegel geblickt, während ein Lastwagen auf der dritten Spur beschlossen hat trotz LKW-Überholverbot mit 80km/h rauszuziehen. War dann ziemlich knapp, passiert ist aber dank Assistent nichts.

    Für mich war der Verbrauch auch ein wichtiges Thema für die Entscheidung! Im tagtäglichen Berufsverkehr sollte der Wagen sparsam sein - bei meiner Arbeitsstrecke (~50km einfach) ist sowieso Mitschwimmen angesagt, Spaß gibt's auf dieser Strecke ohnehin nicht.


    Wenn ich mal Lust habe und die Strecke passt (freie Landstraßen, Passstraßen etc.), dann wird er auch mal fliegen gelassen und darf natürlich auch wesentlich mehr verbrauchen. Wenn aber ein niedriger Verbrauch im Alltag nicht dringewesen wäre, hätte ich mir wohl oder übel wieder einen Diesel geholt...

    Der Listenpreis der Shadowline-Niere vom M340i beträgt 130€. Es gibt eine Variante mit und eine Variante ohne Kamera (Parking Assistant Plus). Einbau ist relativ einfach - Gummilippe abziehen, Abdeckung entfernen (4 Spreizniete), 1 Schraube lösen und Niere ausclipsen.

    Stichwort ungefederte Massen - die Runflats sind deutlich schwerer, und das merkt man bei kurzen harten Schlägen oder Querfugen schon deutlich. Dazu kommt, dass OEM-Felgen aus diversen Gründen vergleichsweise schwer sind. Daraus resultieren dann solche Empfindungen.


    Mein letztes Fahrzeug war ein F11 - mit RFT auf 18“ war der deutlich (!!!) holpriger und hoppeliger als mit 20“ non-RFT und leichteren (nicht-BMW-)Felgen. Am extremsten bei kurzen, härteren Schlägen, die der 20“-Satz souverän unauffällig weggebügelt hat. Und ja - natürlich sind die 20“er aufgrund der Größe schwerer, aber sie sehen halt besser aus... :D


    Für mich persönlich würde Fahrwerkstuning bei Felgen und Reifen anfangen. Wenn Geld keine Rolle spielt, Schmiedefelgen (oder zumindest leichtere), dazu gute non-RFT-Reifen. Dann merkt man erst die Leistungsfähigkeit des Fahrwerks.

    Die Anforderungen an Lackbeschaffenheit und -dicke ist bei den aktuellen und zukünftigen Generationen tatsächlich enorm gestiegen! Bei den alten seitlichen Sensoren war das noch kein Thema, weil die ohnehin nicht so genau auflösen (mussten). Bei den aktuellen Fahrerassistenzsystemen bzw. Sensorgenerationen führt das soweit, dass neue Lacke (Farbtöne) in der Farbentwicklungsphase eine detaillierte Radar-Testprozedur durchlaufen müssen.


    Insofern ist die Vorgehensweise, an den für die Sensoren relevanten Stellen keine Mehrfachlackierung vorzunehmen, schon korrekt.