und Bauarbeiten/Straßensperrungen sind deutlich langsamer eingepflegt als bei Google
"Eingepflegt" wird bei Google eigentlich nichts. Google hat enorm viele Integrationen mit "Straßenhinweisdiensten" und nutzt vielfach die Daten ihrer eigenen Geräte. Fahren also viele Android-User auf einer vormals gesperrten Straße, gibt Google diese für die Navigation wieder frei - weil es ja offensichtlich funktioniert. Genauso andersherum, fahren viele Android-User auf einer (eigentlich) freien Straße nicht mehr durch, sondern fahren drumherum, womöglich sogar entgegen der eigentlichen Routenvorgabe, dann "sperrt" Google die Straße irgendwann für Navigationen. Bei der Integration und der automatisierten Rückschlüsse aus Benutzerverhalten zu Navigationsvorgaben sind sie deutlich weiter als BMW, wo man sich (scheinbar) sehr viel auf das Kartenmaterial und die RTTI-Dienste verlässt.
Bei letzterem leider auch für die Geschwindigkeitsinformationen. Wir haben eine Autobahnabfahrt, da wird "je nach Lust und Laune" das Schild (ja das Schild, nicht dynamische Anzeiger) mal auf 80 und mal auf 100 gehängt. Und das dauert immer Wochen, bis der BMW das mal "übernimmt" in seinem vorausschauenden Fahren. Oder die Amsinckstraße in Hamburg, die seit Jahresbeginn von 60 auf 50 herabgesetzt wurde. Dort will er immer noch 60 zulassen. Dadurch, dass dort natürlich keine 50er-Schilder hängen (warum auch, das gilt ja eh innerorts) bekommt der Wagen das auch nicht mit und wundert sich scheinbar auch nicht über die fehlenden 60er-Schilder. Das wird dann vermutlich erst wieder korrekt, wenn jemand händisch die Daten in die Kartendaten einpflegt und diese dann im Auto aktualisiert werden - echt schade.