Beiträge von _SR_

    Nochmal: Dein Beispiel hinkt.


    Aus den Versicherungsbedingungen:

    Folgeschäden:

    o Kosten für Test-, Mess- und Einstellarbeiten, soweit sie nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem versicherungspflichtigen Schaden anfallen.

    o Kosten für die Bergung und Verwahrung des Fahrzeuges (z. B. Abstellgebühren, Mietwagenkosten, Frachtkosten, Abschleppkosten usw.).

    o Ein Schaden an einem nicht von der Versicherung abgedeckten Bauteil, der durch einen Schaden an einem von der Versicherung abgedeckten Bauteil verursacht wurde.

    o Ein Schaden an einem Bauteil, das von der Versicherung abgedeckt ist, verursacht durch einen Schaden an einem Bauteil, das nicht von der Versicherung erfasst ist


    Damit sind Folgeschäden im Zusammenhang von versicherten und nicht versicherten Teilen gemeint.

    Beispiele:

    1) Kupplung (nicht versichert da Verschleissteil) geht kaputt und verursacht einen Getriebeschaden -> Getriebeschaden wird nicht ersetzt, entspricht Punkt 4


    2) Getriebe geht kaputt, im zuge dessen muss die Kupplung getauscht werden -> Getriebe wird ersetzt da versichert, Kupplung wird nicht ersetzt da nicht versichert, entspricht Punkt 3


    Ein Motorschaden durch eine gerissene Steuerkette ist sowohl ein kausaler Zusammenhang als auch vollumfänglich durch die Garantie bis zur angegebenen Schadenshöhe gedeckt.


    Grüße
    Sven

    Jeder muss für sich das Risiko bewerten, am Ende mit einem teuren Schaden dazustehen den er selber zahlen muss.


    Statistisch werden in den kommenden Jahren sicherlich ein paar Motoren sterben aufgrund von Umständen, die nicht durch die Benutzung oder "Verwahrlosung" durch den Eigentümer beeinflusst wurden - als Beispiel sei einfach mal ein defekter Turbolader genannt. Je nach Schadensbild kann das schon grenzwertig 5stellig werden - wenn dann nicht originale Software erkannt wird wars das mit der Schadensübernahme.


    Aber das ist dir bewußt, und das ist auch gut so.


    Grüße

    Sven

    Ohne jetzt auf die Zahlen in deinem Beispiel zu schauen - eine gerissene Steuerkette dürfte zu 99,99% einen Totalschaden des Motors verursachen, somit liegt die tatsächliche Schadenshöhe hier in einem weit fünfstelligen Bereich - und ist auch kein gutes Beispiel für Folgeschaden. In den Bedingungen sind damit andere Zusammenhänge gemeint.


    Grüße

    Sven

    Gemini sagt wortwörtlich, dass mobile.de den Verkaufspreis der Fahrzeuge kennt und genau darum ging es dns ursprünglich im Vergleich mit eBay.

    Und hier liegt die KI falsch - mobile kennt den Verkaufspreis der Fahrzeuge nicht, mobile kennt den Inseratspreis. Das muss nicht der Verkaufspreis sein, wird es in den meisten Fällen auch nicht sein.

    Und genau da liegt der werte User dns falsch.


    Wie schon Gemini gut zusammengefasst hat - mobile hat eine solche Menge an Daten, wenn man so will über einen Großteil alle in Deutschland angebotenen Fahrzeuge, so das es den Verkaufspreis als solches gar nicht wissen muss um sehr genau herausarbeiten zu können was der Verkaufspreis gewesen ist. Dabei kommt es auf den Einzelkauf gar nicht an - wenn im Durchschnitt der reale zum "errechneten" Verkaufspreis um ein paar Euro abweicht spielt das keine Rolle.


    Also: mobile weiss bis auf eine gewisse Unschärfe sehr wohl den Verkaufspreis eines Autos.


    Die große Frage - und da hat dns recht - ist nicht die, ob mobile die Verkaufspreise kennt, sondern was es damit macht. Handelt mobile dann im Interesse von sich selber (z.B. indem es empfiehlt das Auto noch länger online zu halten weil es "bald einen Käufer geben wird - gegen Gebühr natürlich), im Interesse der Verkäufer (indem es z.B. dem Käufer einen guten Preis suggeriert) oder im Interesse des Käufers (indem es dem Verkäufer suggeriert das der Preis für einen schnellen Verkauf gesenkt werden muss). Wenn man sich nun überlegt wie mobile sein Geld verdient kommt man sicherlich auf eine Antwort.


    Ich bin dann auch raus - es ist inzwischen etwas off-topic und Diskussionen dieser Art sind immer etwas schwierig :).


    Grüße

    Sven

    Unterschätz die Datenbasis von mobile.de nicht.


    Da kann man enorm viel rausholen aus den Einstellpreisen, der Anzeigendauer, evtl. Reduzierungen zwischendurch und das eben nicht für ein paar Autos sondern, wenn man ehrlich ist, für annähernd den gesamten deutschen Gebrauchtmarkt. WAS der Algorithmus dann daraus macht und in wessen Interesse der arbeitet ist in der Tat eine andere Frage - aber ich bin mir sicher das mobile.de schon sehr genau sehen kann welche Verkaufspreise dann auch wirklich erzielt werden.


    Grüße

    Sven