Beiträge von W. Hamm.

    Bei meinem waren die Vibrationen am deutlichsten auch ab 120km/h und es war die Kardanwelle. Allerdings, war es egal, ob unter Last, im Neutral oder Schub.

    Was häufig bei den G30/31 (Fünfer), unter Last der Fall ist, ist der verschlissene Verbindungsflansch der Kardanwelle zum Differenzial. Da gibt es aktuell sogar einen Rückruf 0026520100 , bei dem der fortgeschrittener Verschleiß geprüft und bei Bedarf die Kardanwelle getauscht wird.

    Es gibt jedoch im Netzt auch Fälle, wo es G20/21 betrifft.

    In deinem Fall müsste man die Vibrationsfrequenz nach "Christoph-Verfahren" messen. Die Kardanwelle dreht fast dreimal so schnell, als die Antriebswellen. Dann hätte man Gewissheit, oder man hätte die Kardanwelle(Flansch) ausschließen können.

    Meiner Erfahrung nach, verursachen die Antriebswellen Vibrationen wenn:

    1.Der Wagen bereits einiges (50 000km+) gelaufen ist (die laufen ein, bzw. die Rollen schaffen auf der Lauffläche Verschleißrillen), dann eine Tieferlegung bekommt und die Rollen quasi neben der "gewohnten" Rille laufen müssen, diese jedoch auch mal überlaufen. Das gibt's sich jedoch meistens nach 5-10tkm und die Vibrationen beim Beschleunigen bereits bei Geschwindigkeiten <30-50km/h anfangen.

    2. Wenn die Lager vom Differenzial zu viel Spiel haben und entsprechend auch die Antriebswellen, die darin stecken.

    Hallo Christoph,


    ich habe den Wagen mit der Option abgeholt, dass ich mich selbst um den "Rest der Vibrationen" kümmern werden, dafür gab es einen Kaufpreisnachlass.


    Wie auch schon geschrieben, hatte mein Händler "alles" versucht, wovon die Hälfte einfach nicht wahr gewesen ist. Angeblicher Tausch beider Antriebswellen, Differenzial, Kardanwelle, beide Radlager rechts. Von erwähnten Teilen hatte er nur das Radlager vorne rechts getauscht.

    Dann kamen alle Felgen neu, alle Reifen neu..., dann kam der Wagen zu BMW. Dort wurden ja nochmals die Reifen vorne neu gemacht und erst nach Messung und Einsendung bei BMW (sorry, ich weiß nicht wie genau gemessen, soll eine akustische gewesen sein) wurde nach Aussage meines Händlers die "Antriebswelle" getauscht, nach der die Vibrationen aus der Karosse und Lenkrad weg waren. Wie ich später auf der Bühne feststelle, es war die Kardanwelle, die getauscht wurde. Antriebswellen sind die alten. Deshalb halte ich die Kardanwelle für den "Hauptübeltäter".


    Also mit den "Vibrationen" war ich anfangs auch zufrieden (mein Beitrag 95-98%) und so empfanden es auch andere Mitfahrende. Die "Restlichen Vibrationen" waren nicht mit den Vibrationen zu vergleichen, die es vorher gab, weshalb ich das reklamiert hatte. Diese waren nicht von dieser hohen Frequenz und auch nicht so störend wahrnehmbar.

    Nur lies mich das nicht los und ich habe weiter gesucht. (Mein Sohn arbeitet in einer Autowerkstatt, so habe ich die Möglichkeit ab und an Bühne usw. zu nützen)

    - Bremsscheiben hinten und Radnabenreinigung => kein Erfolg;

    - Bremsscheibenauflageflächen hinten nacharbeiten => verschlimmbessert;

    - Neue Bremsen hinten => keine Verbesserung;

    - Alle restliche Radlager präventiv (VL, HL, HR) bestellt und getauscht. Beim Tausch vermessen. Zusätzlich habe ich vorsichtshalber die Reibwerterhöhende Scheiben montiert. Ab hier keine restlichen Vibrationen mehr.

    Anschließend eine neue Achsvermessung. Hier war nichts kriminelles.


    Gruß

    Vielen Dank für die Rückmeldung.


    0,05mm kommt mir etwas wenig vor. Bist du dir sicher? So glatt ist kaum eine Radnabe. Jeder Hauch von Rost ist schon mehr.

    Die anderen hatten keine, bzw. eine von 0,01-0,02mm, Abweichung.

    Rost hatte ich zweimal penibel gereinigt, die waren blank.

    Hallo, abschließend möchte ich die Ursachen für die Vibrationen an meinen G21 330D benennen:

    Als Hauptursachen:

    1. Kardanwelle (feine Vibrationen über die ganze Karosse bis ins Lenkrad bei 120-170km/h)

    2. Radnabe hinten rechts ( Auflagenunebenheit von 0,05mm, eventuell durch einen Bordsteinkuss?) Hier konnte man auf der Rücksitzbank ein deutliches Vibrieren, Wummern ab ca. 100km/h wahrnehmen.


    Der Rest: Reifen.


    Der Tausch der Hinterradbremsen komplett hat nichts, bis auf das der Wagen jetzt schicke, neue, nicht angerostete Bremsscheiben hat, gebracht. Auch konnte ich keine eingedrückte Abdrücke auf den Alutöpfen von der Radnabe erkennen/messen.

    Die Vibrationen sind weg und gut ist!


    Schönes Wochenende!

    Also als ich im März meinen Jahreswagen gekauft habe hatte ich exakt das selbe Problem.

    Räder gewuchtet! - nichts gebracht

    Auch bei neue Reifen montiert - die Vibrationen wurden weniger

    Radsatz von meinem G21 der in Zahlung gegeben wurde um montiert und siehe da alles war "Gut"

    Irgend etwas passt mit den aktuell angebotenen Reifen nicht! Bei meinen mussten sie 3 Reifensätze vorne tauschen. Ob es nur Pirelli P Zero betrifft?

    Sind hier Vibrationen im Vorderwagen bzw Komplettfahrzeug gemeint oder Lenkraddrehschwingungen?

    Hatte noch nicht expliziert beschrieben, wie sich die Vibrationen bei meinem Wagen war zunehmen waren. Bis 100km/h nichts, alle top.

    Ab ca. 100km/h kam es, insbesondere auf dem Rücksitz war zunehmen, zum Wummern. ab ca. 110-120km/h begann das Lenkrad zu zittern. Gleichzeitig war die Vibration am Bodenblech und in den Sitzen zu spüren. Bei ca. 140km/h waren diese am stärksten. ab ca. 160km/h ließen die Vibrationen nach, der gesamte Wagen war jedoch unter einer bestimmten, als extrem unangenehm war zunehmenden, Frequenz, so dass Geschwindigkeiten höher 200km/h nicht "gesund" waren.

    Schönen Abend noch.

    Oha, hat man da was gehört, oder? Kannst du mir die Audioaufnahme mal zusenden?

    Leider habe ich diese nicht zu Verfügung. Ich musste auch den alles so glauben, was sie mir erzählen. Es lief ja auch über dritte.

    Dazu kommt: Die Bremsscheiben waren beim Nabentausch ja ohnehin schon runter. Ich hatte dabei auch ausdrücklich auf die mögliche Problematik mit Eindrücken bzw. empfindlichen Anlageflächen hingewiesen. Entweder wurde dieser Verdacht damals nicht wirklich ernst genommen — oder er wurde geprüft und als i. O. eingestuft. Dann wäre es jetzt aber umso fragwürdiger, warum genau dieser Punkt plötzlich wieder als möglicher Hauptverdacht im Raum steht.

    Ich denke auch, die haben diese geprüft. Ich hatte heute eine der hinteren Bremsscheiben runter. Musste mir ein Bild machen. Die Bremsscheiben sind extrem rostbelastet. Zustand siehe eingehängte Bilder. Einen Negativabdruck der Radnabe konnte ich nicht vernehmen, im Gegenteil, durch Rost der Radnabe und Oxidation waren die Blütenränder eher aufbauend. Der Zustand der Teile, was das rosten/oxidieren angeht, ist extrem schlecht! Der Vorbesitzer muss den Wagen bei jedem Wetter nass und auch mit Schneematsch ohne einer ausreichenden Belüftung abgestellt haben. Anders kann ich mir das nicht erklären.

    Habe erst einmal alles sauber gebürstet und so wieder montiert. Die Scheiben müssen neu, auch wenn das Mindestmaß von 22,4mm noch nicht erreicht ist.

    Alutopf gereinigt.jpgRadnabenzustand.jpegZustand Bremscheibe nach Ausbau.jpg

    Nur soviel dazu: Das ist korrekt so.

    Während man mit 140 Nm anzieht überwindet man nur Gleitreibung. Wenn du dann stoppst und wieder weiter anziehen möchtest musst du nicht nur die Gleitreibung überwinden, sondern auch die Haftreibung. Bis sich die Schraube wieder bewegt sind also deutlich höhere Drehmomentwerte erforderlich. Und ein herkömmlicher Drehmomentschlüssel kann das Lösemoment nicht korrekt bestimmen.

    Jain. Ich wechsele seit Jahrzehnten die Räder (Sommer/Winter) in der ganzen Familie persönlich. Ich schraube, außer beruflich, viel und gerne an Autos und ich weiß sehr wohl, was Haftreibung ist. Ja, es kommt schon mal vor, dass nach einer Season +/- 6 Monate, die Schrauben "festbacken" und ein erhöhtes Losbrechmoment benötigen. Jedoch nicht, wenn die Räder vor zwei Tagen montiert und dann werden gelöst werden. Zu dem waren alle Radbolzen mit unterschiedlich starken Drehmoment angezogen. Geprüft hatte ich das nur, weil sich beim Lösen des ersten Rades mein Schrauber ungewöhnlich stark "quellen" musste.

    Ich möchte nicht alle KFZ-Schrauber und Werkstätten schlecht machen, habe selbst in Familie und Freundeskreis welche, es gibt jedoch genug Leute, die die Räder auf der Bühne mit Schlagschrauber "auf END" schrauben, mit dem Voreingestellte Drehmomentschlüssel ums Auto gelaufenen, "hat ja überall geknackt". Ja, nur kann der Drehmomentschlüssel nicht voraussagen, das die Bolzen bereits 140+ angezogen sind.

    Noch mal, es sind nicht alle aber leider noch genug Leute, die so vorgehen. Und die Radbolzen, in meinem aktuellen Fall, waren unterschiedlich und zu stark angezogen. Punkt.

    Dann melde ich mich auch mit einem Update zu der Vibrationsproblematik.

    Ich habe heute, nach vier Monaten, mein Auto abgeholt und bin mit dem Ergebnis recht zufrieden.

    Der Ablauf war, zwei Monate hatte das Autohaus (keine BMW-Vertragswerkstatt) es auf eigene Faust probiert. Getauschte Teile hatte ich bereits im erwähnt. Mit einem Teilerfolg.

    Nach Ankündigung zum Wandeln, haben sie es dann an BMW-Vertragswerkstatt abgegeben. Die gaben vor was zu tun ist, der Autohändler hat es dann gerichtet. Auch ein Grund, wieso es so lange gedauert hat. Hier wurden erst die beiden Vorderreifen beim Huntern moniert. Also neue Reifen drauf => Vibrationen! Darauf hat der Händler kompletten Radsatz neu bestellt! Alle vier Felgen/Reifen. Montiert => Vibrationen! Auto zum BMW-H. Räder gehuntert, beide Vorderreifen moniert. BMW-H. bestellt zwei neue Reifen (alle Reifen waren und sind Pirelli BMW-Stern-Runflat), matcht, huntert, befindet diese als i.O. => noch leichte Vibrationen! BMW-München wurde hinzugezogen. Nach eine "Audio-Aufnahme" empfiehlt dieser die Antriebswelle links zu tauschen (RWD). BMW-H. sagt das Auto ist nun i.O., kann abgeholt werden. Restliche, eventuell wahrnehmbare Vibrationen seien "Stand der Technik". Mein Händler holte den Wagen ab und meinte es ist fast weg, jedoch nicht ganz. Hm. Wenn ich also wandeln wolle, ok.

    Wir haben ausgemacht, ich fahre den Wagen, verschaffe mir ein Bild und entscheide dann. Was soll ich sagen, ich finde die Vibrationen nun zu 95-98% weg! Das Lenkrad vibriert gar nicht, lediglich ein ganz schwaches, kaum bis gar nicht, wahrnehmendes Vibrieren bei ca. 140km/h. Wenn man hierauf nicht sensibilisiert wäre, würde es nicht auffallen. Aktuell kann ich damit leben. Auch haben wir uns über einen nachträglichen Preisnachlass geeinigt, mit dem ich einverstanden bin.

    Hier zu muss ich sagen, ich habe den Wagen in den vier Monaten nicht gefahren, kann also nicht genau sagen was am meisten zur Behebung der Vibrationen beigetragen hat. Die Hauptgründe würde ich so einstufen: Defekte Antriebswelle, Krume Felgen, schlechte Reifen, verdrückte Alutöpfe der Bremsscheiben. Hinten sind noch die "alten" Scheiben drauf. Werde die bei Gelegenheit in der Fa. innen leicht planen, bis der Radnabenabdruck weg ist. Eventuell hole ich mir diese "Reibkrafterhöhende" Scheiben und baue die dazwischen. Denke/Hoffe, dann sollte es mit dem Vibrationsproblem endgültig vorbei sein.

    PS1: Lösemoment der Radschrauben heute (nach BMW-Werkstatt) >190Nm! Mit 160Nm ließen sich die Schrauben auch nicht nachziehen! Soviel dazu, dass die nicht mit Schlagschrauber die Dinger "anknallen".

    PS2: Habe die Felgen mit Messuhr auf Schlag vermessen. Ca.-Werte: VL-0,2mm, VR-0,2mm, Hl-0,4mm, HR-0,3mm. Vorne neue Bremsscheiben, hinten die alten. Alle Felgen sind neu.

    Schöne Zeit noch.

    Glücklicherweise war ein Service fällig die Bremsscheiben hatten ihr Minimum an Dicke unterschritten und in dem Zug wurden auch gleich die Radlager gewechselt. Danach war meine Vibration am Lenkrad verschwunden.

    Folglich war die Ursache, die zu dünne Bremsscheibe oder die vorderen Radlager.

    Das freut uns sehr für dich, das du die Vibrationen los bist!

    Wieso wurden die vorderen Radlager gewechselt? Hatten diese Spiel oder auf deine Empfehlung?

    Die Bremsscheiben konnten auch einen ungleichmäßigen Abdruck von den Radnaben gehabt haben.

    Wie auch immer, gut, dass alles gut ist!