In einem meiner Projekte hat ein Kollege erzählt, dass er mal relativ abschüssig stand und telefoniert hat, als sich ein BMW Mitarbeiter meldete um zu fragen, ob alles ok wäre, da sich das Fahrzeug "in einer ungewöhnlichen Lage" befinde.
Der erste Eindruck, wenn man so etwas hört, mag vielleicht ein wenig creepy sein, aber so etwas kann ja in der Tat Leben retten.
Und seien wir mal ehrlich. Was soll es in so einem Fall für ein Missbrauchspotential geben, dass ein BMW Mitarbeiter auf seinem Bildschirm angezeigt bekommt, dass einer von ein paar Millionen BMW Fahrern gerade abschüssig steht.
nur mal so zur Erinnerung:
seit Jahren oder sogar Jahrzehnten wissen Banken und Mobilfunkunternehmen, wie auch Telefon- und Internetanbieter, wo man was kauft, wo man sich befindet, wann man welchen Websiten besucht (Stichwort DNS Abfragen), mit wem man in Kontakt ist, etc.
Das hat lange Zeit irgendwie niemanden interessiert und wird auch aktuell mehr oder weniger als selbstverständlich hingenommen.
Aber ja, zu hinterfragen, wer welche Daten von einem hat und was damit gemacht wird, wie hier bzgl. BMW, ist sicherlich nicht verkehrt.
Gerade große Unternehmen sind sich ihrer Verantwortung bewusst, und auf Vergehen, auch von einzelnen Mitarbeitern, stehen teilweise hohe Strafen.
Dieses Risiko würde ich persönlich daher als sehr gering einschätzen.
Problematischer wird es jedoch, wenn man an Hacks denkt und dann, um beim Beispiel BMW zu bleiben, z.B. jeder, der ein Bordell besucht hat, damit erpresst wird.