Beiträge von phchecker17

    Jetzt wo du es sagst kann ich es durchaus bestätigen ... gab nicht nur eine Diskussion, die ich irgendwann aufgegeben habe. Liegt sicher auch daran, dass MT alle Bereiche abdeckt und viele Leute einfach querbeet unterwegs sind. Aber das wollen wir hier ja sicher nicht zum Thema im i4-Thread machen, insofern ergänze ich eine seriösere Quelle.


    Wer es lesen kann (Paywall), hier ein Artikel der F.A.Z.: https://www.faz.net/aktuell/te…erarbeitung-18014969.html

    Gerne zitiere ich aber die entsprechende Stelle: "[...] mit maximal 120km/h angereist, was einen Verbrauch von 23,1 kWh auf 100 Kilometer ergab. Auf dem Rückweg erhöhten wir die Vorgabe auf 140 km/h, der Verbrauch stieg auf 26,2kWh. [...] Die forsch gefahrene Taunusrunde mit viel Freude am Fahren quittierte der BMW mit einem Schnitt von 30,4kWh [pro 100km]".

    Also auch hier die zwischen 23 und 25kWh bei Autobahntempo 130 und deutlich weniger, wenn man langsamer unterwegs ist. Bei sehr sportlicher Fahrt kommt man in diesem Test auf den Pendlerverbrauch von AMS - interessant.

    Ich glaube es ging darum, dass ich einen User aus dem Motor-Talk-Forum hier erwähnt habe bzw. dessen Langzeitverbrauch. Ich denke mal, dass einige von hier auch dort unterwegs sein werden, insofern kann ich es nicht ganz nachvollziehen ;)


    Was ich damit sagen wollte ist, dass die ermittelten Werte von AMS weit weg von der Realität sind und sicherlich auch den ein oder anderen potentiellen Käufer verschrecken. Es ist alles andere als unrealistisch, den M50 bei normaler Fahrweise im Pendelverkehr mit unter 20kWh/100km zu bewegen und den eDrive40 sogar mit unter 17kWh/100km, wie ja diverse Erfahrungswerte der ersten Besitzer ganz klar zeigen.

    Nur zur Einordnung, in Motor-Talk gibt es einen User aus der Schweiz, der mit seinem M50 schon fast 5000km seit Anfang April gefahren ist, davon ein Großteil Autobahn. Der hat einen Langzeitverbrauch von 18,4kWh/100km ab Werk. Wie gesagt: wer mit dem M50 mit knapp 30kWh pendelt, der weiß nicht, wie man Auto fährt.


    Evtl. wurde das Fahrzeug bei laufender Heizung und komplett heruntergekühltem Innenraum getestet? Im Sinne von: Auto bei 10°C auskühlen lassen, schnell den Test machen, dabei Heizung an und dann wieder abstellen. Wer weiß? Objektiv ist aber was anderes in meinen Augen ...

    g20-330e Mit der Argumentation bin ich an die Elektroautosuche gegangen und tatsächlich sind fast alle rausgeflogen. Ich wurde auch teilweise ausgelacht, weil ich der Meinung war, dass ein Elektroauto sparsamer sein müsse, als so ein popeliger Plugin-Hybrid. Tatsächlich sind die Hybride doch relativ sparsam, weil die Motoren sehr klein dimensioniert sind und auch das Gewicht aufgrund des kleinen Akkus relativ gering ist.


    Es gibt sozusagen momentan nach meinen Tests nur zwei Fahrzeuge, die sparsamer als mein GTE sind, das ist der i4 (iX bin ich nicht gefahren) und das Model 3 (nicht Performance). Der 330e braucht minimal mehr, war aber bei meiner Probefahrt sehr ähnlich im Verbrauch.


    Der eDrive40 ist eines der sparsamsten Elektroautos momentan, in einigen Videos waren sogar Verbräuche von zwischen 10 und 13 kWh/100km möglich, wenn man nicht auf die Autobahn ist. Bei meiner Testfahrt waren es 16kWh. Der M50 braucht eben je nach Belastung so 2-5kWh mehr (nach oben natürlich offen), aber die Ökorunde mit 23 und Pendeln mit knapp 30 ist und bleibt absurd.

    Die Verbräuche sind absolut utopisch, der M50 ist deutlich sparsamer wie der Polestar. Pendlerfahrt mit 29kWh/100km? Wie pendeln die denn? Ökorunde 21? Steht dort dran, unter welchen Bedingungen die Tests durchgeführt wurden?


    Realistisch sind wohl eher unter 20 bei einer echten Eco-Fahrt und um die 22-25 beim Pendeln. Ich habe in anderen Foren auch schon Langstreckenerfahrungen gelesen, da sind selbst die, die ich wohl als "Sportfahrer" zählen würde, noch unter 30 geblieben. Die 40 kriegt man hin, wenn man wirklich viel an die 200 fährt.


    Andererseits hauen die 10% weniger beim Tesla aus eigener Erfahrung schon hin, insofern frage ich mich wirklich, wie die Runden aussehen. Eine Ökorunde wäre für mich etwas Stadt, Überland und alles so sparsam wie möglich gefahren.

    Das macht nicht nur Tesla so, sondern ist so ein amerikanisches Ding. Rollout wird abgezogen, d.h. man kriegt so 0,2-0,4 Sekunden bessere Werte. bei BMW ist es ja meistens so, dass die Angaben auch wirklich erreicht werden (M3, i4, etc.), zumindest in den Tests, die ich gesehen habe.

    Das mit dem Rollout findet man übrigens auch auf der Website von Tesla: Bei den Zeitangaben steht ein Sternchen mit Text "* With rollout subtracted" - allerdings nicht bei allen. Beim Model S Plaid aber ebenso, da nur so die 1,99 Sekunden möglich sind. Gemessen sind es da ja eher 2,3-2,4 bisher.

    Man siehe den i4 M50 gegen das Model 3 Performance, das hat bei weniger Leistung eine bessere Beschleunigung, der iX M60 gegen den Model Y, da verliert der iX auch und vom Model S- Plaid mit über 1000 PS was 2,1 Sekunden braucht, will ich erst gar nicht anfangen..

    Hast du Quellen für diese Behauptung? Laut aktuellen Tests (z.B.

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    ) ist er M50 schneller als das Model 3 Performance - abgesehen von der Höchstgeschwindigkeit. Beim Model X vs iX gibt es leider noch nichts aktuelles, da dürfte das Model X aber tatsächlich schneller sein.

    Nicht vergessen: die 0-100 Angaben von Tesla sind fürn Allerwertesten, weil Tesla hier immer schön den Rollout abzieht. Die Angaben auf dem Papier erreicht also kein Tesla in der Realität.

    Klar zählt die Gesamtkilometerleistung, dafür habe ich ja den Kilometerzähler :) Der zählt ja immer alles. Aber gerade beim Gebrauchtwagenkauf ist es doch auch wichtig zu wissen, wie viele km das Auto elektrisch und wie viele mit Verbrenner gefahren wurden. BMW zeigt das ja sogar an, das ist doch gut :D Andere Hersteller machen das nicht. Wobei es mir hier gar nicht ums Kaufen oder Verkaufen geht, sondern eben für mich als Fahrer, da mich diese Informationen interessieren.

    Bei anderen Herstellern wird auch der Langzeitzähler teils nach 100 Stunden zurückgesetzt, d.h. es gibt keine Möglichkeit über den BC herauszufinden, wie das Auto zuvor gefahren wurde. Ein 330e der 90% mit Verbrenner und einem Verbrauch von 10 Litern gefahren wurde ist eben doch was anderes als ein 330e, der 90% elektrisch mit Verbrauch von 16 KWh gefahren wurde und den Rest mit 5,5 Litern. Thema Rentner- vs Raserauto.


    Beim Tracken der geladenen KWh geht es ja nicht darum, den rein elektrischen Verbrauch zu bestimmen, sondern eben die genauen Gesamtkosten. Bei der Anzeige kann man den Herstellern ja auch nichts vorwerfen, denn Ladeverluste kommen tatsächlich nicht im Auto an, sind dort also kein "Messfehler"o.Ä. Aber für die gesamtfinanzielle Betrachtung sind sie eben doch sehr wichtig, da gerade bei viel elektrischer Fahrt die realen Betriebskosten gerne um 10% oder mehr nach oben abweichen können.

    Vielleicht an der Stelle als Anmerkung: vermutlich wirst du auch im Verbrennermodus einiges an Strom für Heizen, Multimedia, Sitzheizung, etc. gebraucht haben.

    D.h. du kannst so zwar den Verbrenneranteil ausrechnen, allerdings ist der Stromverbrauch dann trotzdem nicht nur der Stromverbrauch während elektrischer Fahrt, sondern eben gesamt.

    Während du bei Verbrennerfahrt vielleicht noch 1-2KWh/100km verbraucht hast, hast du die dann eben bei elektrischer Fahrt weniger verbraucht.

    Umgekehrt kannst du bei Verbrennerfahrten ja auch den Akku laden, sodass du den rein elektrischen Verbrauch damit nach unten ziehst :)


    Solange BMW das nicht einzeln aufschlüsselt, wirst du hier keine genauen Stromverbräuche für Verbrenner- oder elektrische Fahrt bekommen. Das machen aber auch die meisten anderen Hersteller nicht - leider. Bei anderen (VW zum Beispiel) sehe ich nicht mal die elektrischen Kilometer, geschweige denn irgendwelche Statistiken oder Verläufe.


    Für was der Wert dann gut ist? Ganz einfach: du kannst damit deinen Gesamtverbrauch sowie deine gesamten Fahrtkosten berechnen. Wobei hier natürlich Ladeverluste und Abweichungen ignoriert werden. Sauberer ist es, sowohl die geladenen KW immer zu tracken sowie die getankten Liter. Aber als Anhaltspunkt reicht es.

    Bei 1,50€/l und 0,32€/KWh hast du also Kosten von ziemlich genau 10€ pro 100km. Kommt zwar nicht an einen 320d ran, ist aber deutlich günstiger als jeder Benziner in dieser Leistungsklasse.

    Bei 10% Ladeverlusten und 5% Abweichung beim Benziner wärst du dann bei knapp 11€.