Naja, es geht ja schon mit den Lademöglichkeiten los. Beispiel Nissan Leaf. Den kann man fast nirgends schnellladen, weil er dafür die falschen Stecker hat und es Adapter wohl nicht gibt. Da hat das Ding also einen 64 kWh-Akku und braucht zig Stunden, weil er unterwegs fast nirgendswo schnell geladen werden kann.
Nissan hat hier auf Chademo (so heißt der Anschluss wohl) gesetzt, der sich in Europa aber nicht durchgesetzt hat. Das dürfte beim Wiederverkauf, auch wenn einen selbst das aus Gründen gar nicht stört, ein echtes Problem sein.
Und da gibt es beim E-Auto viele Dinge, die in wenigen Jahren einfach ein Hindernis sein können. Das ist halt beim Verbrenner zwar nicht ausgeschlossen, aber zumindest weniger wahrscheinlich. Selbst Euro 5 Diesel lassen sich durchaus noch ganz gut verkaufen.
Sehr gut geschrieben 
Ich bin auch der Meinung, das das fehlen von Langzeiterfahrung sowie die unklare Zukunft, viele Käufer unsicher werden lässt, welche am überlegen wären sich ein E- Auto gebraucht zu kaufen...
Denn wenn man einen Diesel/Benziner kauft, kennt man ja eventuell Risiken und Probleme der Zukunft sowie der Technik und meist hat man ja selbst schon Erfahrung damit, das alles fehlt beim E- Auto und da werden sich viele unsicher fühlen, was ich auch gut nachvollziehen kann, da man ja aus Käufer auch überlegen muss hm was wenn ich den in 3 Jahren wiederverkaufe, bekomme ich da noch was und wie viel überhaupt etc.
PS: Wenn jetzt wer sagt, ja E- Autos etc gibt's ja jetzt schon seit paar Jahren und Erfahrung ist ja vorhanden etc.
Das mag vielleicht auf die Händler etc. zutreffen aber kaum jemand als Privatmann hat hier schon Erfahrung über mehre Jahre mit E- Fahrzeugen sowie deren Zukunft immer noch nicht so ganz klar ist. Dem Kunde fehlt hier meist einfach die generell Erfahrung mit dem Thema..