Beiträge von W. Hamm.

    Also als ich im März meinen Jahreswagen gekauft habe hatte ich exakt das selbe Problem.

    Räder gewuchtet! - nichts gebracht

    Auch bei neue Reifen montiert - die Vibrationen wurden weniger

    Radsatz von meinem G21 der in Zahlung gegeben wurde um montiert und siehe da alles war "Gut"

    Irgend etwas passt mit den aktuell angebotenen Reifen nicht! Bei meinen mussten sie 3 Reifensätze vorne tauschen. Ob es nur Pirelli P Zero betrifft?

    Sind hier Vibrationen im Vorderwagen bzw Komplettfahrzeug gemeint oder Lenkraddrehschwingungen?

    Hatte noch nicht expliziert beschrieben, wie sich die Vibrationen bei meinem Wagen war zunehmen waren. Bis 100km/h nichts, alle top.

    Ab ca. 100km/h kam es, insbesondere auf dem Rücksitz war zunehmen, zum Wummern. ab ca. 110-120km/h begann das Lenkrad zu zittern. Gleichzeitig war die Vibration am Bodenblech und in den Sitzen zu spüren. Bei ca. 140km/h waren diese am stärksten. ab ca. 160km/h ließen die Vibrationen nach, der gesamte Wagen war jedoch unter einer bestimmten, als extrem unangenehm war zunehmenden, Frequenz, so dass Geschwindigkeiten höher 200km/h nicht "gesund" waren.

    Schönen Abend noch.

    Oha, hat man da was gehört, oder? Kannst du mir die Audioaufnahme mal zusenden?

    Leider habe ich diese nicht zu Verfügung. Ich musste auch den alles so glauben, was sie mir erzählen. Es lief ja auch über dritte.

    Dazu kommt: Die Bremsscheiben waren beim Nabentausch ja ohnehin schon runter. Ich hatte dabei auch ausdrücklich auf die mögliche Problematik mit Eindrücken bzw. empfindlichen Anlageflächen hingewiesen. Entweder wurde dieser Verdacht damals nicht wirklich ernst genommen — oder er wurde geprüft und als i. O. eingestuft. Dann wäre es jetzt aber umso fragwürdiger, warum genau dieser Punkt plötzlich wieder als möglicher Hauptverdacht im Raum steht.

    Ich denke auch, die haben diese geprüft. Ich hatte heute eine der hinteren Bremsscheiben runter. Musste mir ein Bild machen. Die Bremsscheiben sind extrem rostbelastet. Zustand siehe eingehängte Bilder. Einen Negativabdruck der Radnabe konnte ich nicht vernehmen, im Gegenteil, durch Rost der Radnabe und Oxidation waren die Blütenränder eher aufbauend. Der Zustand der Teile, was das rosten/oxidieren angeht, ist extrem schlecht! Der Vorbesitzer muss den Wagen bei jedem Wetter nass und auch mit Schneematsch ohne einer ausreichenden Belüftung abgestellt haben. Anders kann ich mir das nicht erklären.

    Habe erst einmal alles sauber gebürstet und so wieder montiert. Die Scheiben müssen neu, auch wenn das Mindestmaß von 22,4mm noch nicht erreicht ist.

    Alutopf gereinigt.jpgRadnabenzustand.jpegZustand Bremscheibe nach Ausbau.jpg

    Nur soviel dazu: Das ist korrekt so.

    Während man mit 140 Nm anzieht überwindet man nur Gleitreibung. Wenn du dann stoppst und wieder weiter anziehen möchtest musst du nicht nur die Gleitreibung überwinden, sondern auch die Haftreibung. Bis sich die Schraube wieder bewegt sind also deutlich höhere Drehmomentwerte erforderlich. Und ein herkömmlicher Drehmomentschlüssel kann das Lösemoment nicht korrekt bestimmen.

    Jain. Ich wechsele seit Jahrzehnten die Räder (Sommer/Winter) in der ganzen Familie persönlich. Ich schraube, außer beruflich, viel und gerne an Autos und ich weiß sehr wohl, was Haftreibung ist. Ja, es kommt schon mal vor, dass nach einer Season +/- 6 Monate, die Schrauben "festbacken" und ein erhöhtes Losbrechmoment benötigen. Jedoch nicht, wenn die Räder vor zwei Tagen montiert und dann werden gelöst werden. Zu dem waren alle Radbolzen mit unterschiedlich starken Drehmoment angezogen. Geprüft hatte ich das nur, weil sich beim Lösen des ersten Rades mein Schrauber ungewöhnlich stark "quellen" musste.

    Ich möchte nicht alle KFZ-Schrauber und Werkstätten schlecht machen, habe selbst in Familie und Freundeskreis welche, es gibt jedoch genug Leute, die die Räder auf der Bühne mit Schlagschrauber "auf END" schrauben, mit dem Voreingestellte Drehmomentschlüssel ums Auto gelaufenen, "hat ja überall geknackt". Ja, nur kann der Drehmomentschlüssel nicht voraussagen, das die Bolzen bereits 140+ angezogen sind.

    Noch mal, es sind nicht alle aber leider noch genug Leute, die so vorgehen. Und die Radbolzen, in meinem aktuellen Fall, waren unterschiedlich und zu stark angezogen. Punkt.

    Dann melde ich mich auch mit einem Update zu der Vibrationsproblematik.

    Ich habe heute, nach vier Monaten, mein Auto abgeholt und bin mit dem Ergebnis recht zufrieden.

    Der Ablauf war, zwei Monate hatte das Autohaus (keine BMW-Vertragswerkstatt) es auf eigene Faust probiert. Getauschte Teile hatte ich bereits im erwähnt. Mit einem Teilerfolg.

    Nach Ankündigung zum Wandeln, haben sie es dann an BMW-Vertragswerkstatt abgegeben. Die gaben vor was zu tun ist, der Autohändler hat es dann gerichtet. Auch ein Grund, wieso es so lange gedauert hat. Hier wurden erst die beiden Vorderreifen beim Huntern moniert. Also neue Reifen drauf => Vibrationen! Darauf hat der Händler kompletten Radsatz neu bestellt! Alle vier Felgen/Reifen. Montiert => Vibrationen! Auto zum BMW-H. Räder gehuntert, beide Vorderreifen moniert. BMW-H. bestellt zwei neue Reifen (alle Reifen waren und sind Pirelli BMW-Stern-Runflat), matcht, huntert, befindet diese als i.O. => noch leichte Vibrationen! BMW-München wurde hinzugezogen. Nach eine "Audio-Aufnahme" empfiehlt dieser die Antriebswelle links zu tauschen (RWD). BMW-H. sagt das Auto ist nun i.O., kann abgeholt werden. Restliche, eventuell wahrnehmbare Vibrationen seien "Stand der Technik". Mein Händler holte den Wagen ab und meinte es ist fast weg, jedoch nicht ganz. Hm. Wenn ich also wandeln wolle, ok.

    Wir haben ausgemacht, ich fahre den Wagen, verschaffe mir ein Bild und entscheide dann. Was soll ich sagen, ich finde die Vibrationen nun zu 95-98% weg! Das Lenkrad vibriert gar nicht, lediglich ein ganz schwaches, kaum bis gar nicht, wahrnehmendes Vibrieren bei ca. 140km/h. Wenn man hierauf nicht sensibilisiert wäre, würde es nicht auffallen. Aktuell kann ich damit leben. Auch haben wir uns über einen nachträglichen Preisnachlass geeinigt, mit dem ich einverstanden bin.

    Hier zu muss ich sagen, ich habe den Wagen in den vier Monaten nicht gefahren, kann also nicht genau sagen was am meisten zur Behebung der Vibrationen beigetragen hat. Die Hauptgründe würde ich so einstufen: Defekte Antriebswelle, Krume Felgen, schlechte Reifen, verdrückte Alutöpfe der Bremsscheiben. Hinten sind noch die "alten" Scheiben drauf. Werde die bei Gelegenheit in der Fa. innen leicht planen, bis der Radnabenabdruck weg ist. Eventuell hole ich mir diese "Reibkrafterhöhende" Scheiben und baue die dazwischen. Denke/Hoffe, dann sollte es mit dem Vibrationsproblem endgültig vorbei sein.

    PS1: Lösemoment der Radschrauben heute (nach BMW-Werkstatt) >190Nm! Mit 160Nm ließen sich die Schrauben auch nicht nachziehen! Soviel dazu, dass die nicht mit Schlagschrauber die Dinger "anknallen".

    PS2: Habe die Felgen mit Messuhr auf Schlag vermessen. Ca.-Werte: VL-0,2mm, VR-0,2mm, Hl-0,4mm, HR-0,3mm. Vorne neue Bremsscheiben, hinten die alten. Alle Felgen sind neu.

    Schöne Zeit noch.

    Glücklicherweise war ein Service fällig die Bremsscheiben hatten ihr Minimum an Dicke unterschritten und in dem Zug wurden auch gleich die Radlager gewechselt. Danach war meine Vibration am Lenkrad verschwunden.

    Folglich war die Ursache, die zu dünne Bremsscheibe oder die vorderen Radlager.

    Das freut uns sehr für dich, das du die Vibrationen los bist!

    Wieso wurden die vorderen Radlager gewechselt? Hatten diese Spiel oder auf deine Empfehlung?

    Die Bremsscheiben konnten auch einen ungleichmäßigen Abdruck von den Radnaben gehabt haben.

    Wie auch immer, gut, dass alles gut ist!

    Woher kommt diese Information? Was kosten die? Haben die das bei dir schon ausprobiert?

    Die Info über die "Reiberwerterhöhende Scheiben" habe ich mr aus den ganzen, überwiegend G30/31, Foren eingelesen. Dort konnten sich viele damit helfen und spüren eine deutliche Verbesserung nach Einbau dieser. Manche bauen eine, andere zwei scheiben pro Seite, manche zwischen Bremsscheibe/Felge, manche zwischen Radnabe/Bremsscheibe, manche zwischen beidem ein.

    Leider haben die das bei mir nicht probiert, wollte denen auch nichts einreden. Sind ja Profis..., siehe die ganzen Teile, die ohne Ergebnis, bereits getauscht wurden.

    Die kosten zwischen 30-60 euro eine! 0,2mm Stanzblech.

    https://www.leebmann24.com/de/de/product/bmw-reibwerterhoehende-scheibe-10158451?gad_source=1&gad_campaignid=20840061748&gbraid=0AAAAADRCOJC16EGqjnoF-pfR0DqcjD6Fx&gclid=CjwKCAjwwJzPBhBREiwAJfHRnbLgXurPOAp-_rkeWsCYIO6ui26I8dhwgJClAk1sGAu0SOPc4pigiBoCJtMQAvD_BwE

    Heißt das dann bei dir schon Hop oder Top?

    Leider ja. Bin ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden, wird der Wagen abgegeben.

    1. Das Problem: Die „Blüten-Nabe“

    • Die Auflagefläche zwischen Radnabe und dem Aluminium-Topf der Bremsscheibe ist dadurch extrem gering.
    • Durch die punktuelle Belastung drückt sich die Form der Nabe in das Aluminium des Bremsscheibentopfes ein (plastische Verformung).
    • In Messungen wurde festgestellt, dass sich der Topf um bis zu 90 Mikron verformen kann. Da dies ungleichmäßig geschieht, steht die Reibfläche der Scheibe nicht mehr plan, was zum Schlagen führt.


    Habe auch die Theorie bereits geäußert. Betrifft übrigens alle G-Modele. Hier versucht BMW es ja auch mit den "Reibwerterhöhende Scheiben", die zwischen Radnabe und Bremsscheibe gelegt werden, Pfusch-Abhilfe zu leisten.... Damit wird die punktuelle Presskraft etwas besser verteilt, so, dass die Nabe nicht so tief in den Alu-Topf eindringt. Die Scheiben kosten ein Vermögen, was auch eine Frechheit ist! Die sollten sie kostenlos, bei Beschwerden wegen Vibrationen, montieren!. Meine Meinung.

    Ich habe wenigstens ein Ersatzwagen.

    Bei mir gibt es soweit neues, dass die BMW-Werkstatt die Reifen, die ja bereits neu sein sollen, beim Prüfen der Räder auf einer Hunter-Maschine als Unrund eingestuft haben soll. Bei Montage eines Test-Radsatzes hätte der Wagen keine Vibrationen verursacht. Der Händler montiert nun einen komplett neuen Reifensatz und es soll alles "gut" werden. Wenn nicht, wird der Wagen zurück genommen/gegeben.

    Dabei hat die Händlerwerkstat bereits fast einen Monat mit dem "Prüfen" der Räder (siehe meinen ersten Post) vergoldet.

    Ich persönlich glaube nicht an die "Reifenlösung", das hätte die Händlerwerkstatt schon selbst festgestellt.

    Das Finale ist nah.

    Bei mir gibt es soweit was "neues", dass der Wagen nun in einer BMW-Vertragswerkstatt steht und ich denen noch max. 3 Wochen zur Behebung der Vibrationen gegeben habe. Dann wird gewandelt.

    Eine Lösung hat die Werkstatt noch nicht.