Alles anzeigensehe ich auch so. Meist kaufen die BMW Händler gar kein Auto an - sondern verweisen auf andere Händler. Ist auch ehrlich gesagt Blödsinn einem Autohaus ein Auto von privat anzubieten. Ich gehe auch nicht zum Bäcker und verkauf dem meine Brötchen vom Vortag.
Bietet ein Händler tatsächlich einen vernünftigen Preis für deinen Gebrauchten - dann hat er das mit dem Neukaufrabatt verrechnet. Dann denkst Du vielleicht - der Preis für mein alten ist ok und auf den neuen gibt es auch noch paar Prozente - toll.
Wenn ein Händler ein Auto und dann vielleicht noch ein Fremdfabrikat ankauft zahlt er max. Händler EK was in der Regel weit unter dem Marktpreis liegt. Er hat dann auch das Vermarktungsrisiko (Standfläche, Anzeigen, Bilder...), muss Aufbereitung und Garantie bezahlen bzw. garantieren und er muss auch noch etwas daran verdienen.
Beim Neukauf bzw. Leasing habe ich eher die Erfahrung gemacht, dass der Händler gleich sein "Kampfpreis" nennt und dann eigentlich nix mehr geht. Ich hatte auch erlebt dass ich einem Händler abgesagt habe - weil ich von einem anderen ein besseres Angebot erhalten habe. Der Verkäufer meinte dann das er mitgeht (ohne das Angebot zu kennen).
Also immer selbst verkaufen - kann auch an einen Händler sein und dann ausschließlich das neue Auto verhandeln.
Kann ich leider so auch nicht unterschreiben.
Als wir 2017 den F31 neu leasten (ausgeschrieben sieht das Wort voll komisch aus), hatten wir einen Hyundai I30 von 2014. Der F31 hatte schon einen unschlagbaren Preis, aber für den I30 hat er uns ebenfalls einen fairen Preis gemacht, der sich am privaten Verkaufspreis orientierte, sodass ich den Aufwand nicht hatte, den privat zu verkaufen.
Endgültige Aussagen wie "also immer selbst verkaufen" kann ich so nicht gelten lassen. Das kommt immer auf den richtigen Zeitpunkt, Händler, Verkäufer, die eigene Rhetorik, etc. an.
Hier können Anhaltspunkte, Stichpunkte und so gegeben werden, aber solch endgültige Aussagen halte ich für schwierig.