Ein LiFePo4 Akku könnte in etwa die halbe Kapazität eines Blei-Säure Akkus haben, um mit diesen gleichauf zu sein, da man bei Blei-Säure nur etwa die Hälfte entnehmen kann, ohne dem Akku dauerhaft zu schaden. So ein ~50Ah Lithium Akku wiegt dann auch nur ~6kg. Das ist also eher zu vernachlässigen. Von der Größe her wird das eher problematisch, wenn man keinen Kunststoffklotz sichtbar im Kofferraum platzieren will.
Das Lademanagement kann ein Ladebooster von Votronic oder Victron übernehmen, dieser sorgt auch dafür, dass der Lithium Akku nicht gleich alles von der LiMa zieht, was er kriegen kann.
Bleibt noch das Temperaturproblem bei LiFePo4 Akkus. Diese sollten nicht unter 0 Grad geladen werden, da dies zu dauerhaften Schäden führt. Es gibt Akkus mit integrierten Heizelementen, aber da wäre dieser kleine Akku vermutlich immer leer. Bleibt eigentlich nur die Variante eines Akkus mit Yttrium. Diese haben dann die Abkürzung LiFeYPo4. Das Yttrium bewirkt (irgendwie, bin kein Physiker oder Chemiker), dass man den Akku auch deutlich unter 0 Grad laden kann, ohne diesem zu schaden.
Ich habe keine fertigen 50Ah LiFeYPo4 Akkus gefunden, also müsste man sich aus 4 einzelnen Zellen und einem Batteriemanagement (BMS) selbst etwas bauen.
So einen Selbstbauakku habe ich im Wohnwagen verbaut, aber im Kofferraum möchte wohl niemand so einen Block mit vielen Kabeln usw umherfahren. Das dürfte sicher auch in Polizeikontrollen oder zum TÜV Termin Fragen aufwerfen. 😅