Motor einfahren notwendig

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    • ...und wer das nicht glauben möchte, kann sich gerne mal die Werkstatt von Urgestein Walter B. ansehen...
      Bei dem landen nämlich ALLE hingerichteten M-Motoren und es ist bemerkenswert, wie man den Umgang durch den Besitzer am zerlegten Motor ablesen kann ;)

      Denn gerade die S63TÜ und folgende sind dort weit gefächert...
      Es gibt Motoren, die über 100.000 km wirklich gefordert wurden und wo Lagerschalen, Kurbelwelle und Kolbenringe noch gut aussehen...
      ...und es gibt Motoren, die nach 50.000 km einen Wechsel der Kurbelwelle, der Lagerschalen und der Kolbenringen notwenig haben- und die Teilweise nicht mehr instand zu setzen sind, weil die Zylinderlaufbahnen hinüber sind...

      Arroganz ist die Kunst, auf seine eigene Dummheit auch noch stolz zu sein!
    • Ich weiß nicht, haben und einen E90 mit 20.000km aus Sixt gekauft. Wir hatten keine Probleme mit dem Motor. Haben bis 209.000 km. Einzig das Getriebe war bei 180.000 am spinnen, haben bei 120.000 das Öl wechseln lassen bei ZF. Dort kam Aussage: Normal.

      Also ich glaub nicht das bei Sixt der Wagen ordentlich eingefahren wurde.

      Der e46 320d von mir hielt komplett durch bis 310.000. haben ihn aber damals neu geholt.


      Ich denke Mal es spielen einige Faktoren eine Rolle... Die Querlenker beim e46 hab ich erst bei 200.000 wechseln müssen, trotz Krankheit von e46...

    • MathMarc schrieb:

      vital4ik schrieb:

      Dort kam Aussage: Normal.
      Was ist normal? Dass das Getriebe bei 180tkm anfängt zu spinnen?Nö. Ist es nicht. Meins hat 345tkm und spinnt nicht.
      (der Motor hat die natürlich auch)
      Ja, kann ich mir auch nicht vorstellen, aber so war es. Es war ein Automatik Getriebe. Und das obwohl der Wagen nicht Mal stark belastet wurde über den Zeitraum.
    • wenn man ein Auto heutzutage einfahren soll, da es sonst zu Schäden führen kann, gehört das fett und rot irgendwo hingeschrieben, damit man es sofort sieht, und nicht irgendwo auf Seite 268 ins Kleingedruckte ....

      Dieser Beitrag wurde bereits 324 mal editiert, zuletzt von »nickxson« (23. Juni 2019, 15:38)
    • Ich habe jetzt die ersten 1.500 km hinter mir. Diese habe ich bei einer langen Autobahnfahrt abgespult, meistens mit Tempomat 160 km/h aber dafür die Gänge immer mal wieder gewechselt (6, 7, 8).

      Bei der Auslieferung hat mir der BMW Verkäufer auf meine Nachfrage gesagt, ich soll die erste Tankfüllung einfach im Komfortmodus fahren und Kickdown vermeiden, dann passt das schon.

      Ich frage mich allerdings, wie das rechtlich im Falle eines Motorschadens aussieht. Das Auto weiß ja, dass ich die 160km/h und die 4.500rpm ab und an mal etwas gerissen habe (161 km/h und 4.510rpm ;-)). Kann BMW im Fall der Fälle die Gewährleistung ablehnen?

      Wie handhabt ihr das? Muss ich die 2.000 km noch voll machen, oder passt das so? Das ständige auf die Drehzahl Schauen nervt und ich wüsste gerne, wie er oben raus dann geht. Auch verstehe ich die 160 km/h nicht. Das sind gerade mal 3.000 rpm im 8. Gang.

    • Jones16v schrieb:

      Ich habe jetzt die ersten 1.500 km hinter mir. Diese habe ich bei einer langen Autobahnfahrt abgespult, meistens mit Tempomat 160 km/h aber dafür die Gänge immer mal wieder gewechselt (6, 7, 8).

      Bei der Auslieferung hat mir der BMW Verkäufer auf meine Nachfrage gesagt, ich soll die erste Tankfüllung einfach im Komfortmodus fahren und Kickdown vermeiden, dann passt das schon.

      Ich frage mich allerdings, wie das rechtlich im Falle eines Motorschadens aussieht. Das Auto weiß ja, dass ich die 160km/h und die 4.500rpm ab und an mal etwas gerissen habe (161 km/h und 4.510rpm ;-)). Kann BMW im Fall der Fälle die Gewährleistung ablehnen?

      Wie handhabt ihr das? Muss ich die 2.000 km noch voll machen, oder passt das so? Das ständige auf die Drehzahl Schauen nervt und ich wüsste gerne, wie er oben raus dann geht. Auch verstehe ich die 160 km/h nicht. Das sind gerade mal 3.000 rpm im 8. Gang.
      Ich denke mir da immer: wenn das so ernst gewesen wäre, hätten die das elektronisch abriegeln sollen. Ist ja nicht so, dass aktuelle Höchstgeschwindigkeit oder Drehzahl mechanisch abgeriegelt wären. Da ein If-Statement mehr (< 2000km) wäre ja kein Problem. Vor allem bei Automatik ist das wirklich kein Problem, da kann man den Motor nicht weiter drehen, als das die Elektronik erlaubt, der Gang wird einfach nicht eingelegt.
      Daher glaube ich kaum, dass gelegentliche leichte Abweichungen irgendeine Rolle spielen.
    • frodo schrieb:

      Das Abriegeln wäre auch viel zu gefährlich, was ist wenn man kurzfristig die Drehrzahl überschreiten muß um einen Unfall zu ermeiden?
      Selbst der Limiter ist bei einem Kickdown übersteuerbar.
      Dann lass das halt per Kickdown übersteuerbar ...
      Darum gehts nicht, wäre das wirklich zwingend erforderlich, wäre das mehr als ein klein gedruckter Hinweis und manchmal ausbleibende Erwähnung des Händlers.
      Was dazu passt: ich bekomme demnächst den 30e, da ist letztendlich gleicher 20i Motor verbaut. Mit bisschen Glück und Geschick wird dem Motor keine 200km haben während der Wagen die besagten 2000km überschreitet. Wenn ich nach 2000km dann in Super Sport Modus voll drauf trete, wird aber der kleine Benziner schon mit "offizieller Freigabe" ackern müssen, obwohl dieser dann bei einem 320i noch lange nicht eingefahren wäre.
    • frodo schrieb:

      Das Abriegeln wäre auch viel zu gefährlich, was ist wenn man kurzfristig die Drehrzahl überschreiten muß um einen Unfall zu ermeiden?
      Das ist ein netter Versuch ;)
      Wenn dir bei einem 3er BMW mit den aktuellen Motorisierungen 4.500 rpm nicht ausreichen, um einen Unfall zu vermeiden, dann hast du ein ganz anderes Problem.


      Aber egal, ich sehe das ähnlich wie @GIR. Einerseits kann es nicht so wichtig sein, sonst wäre es einfach elektronisch als Einfahrprogramm hinterlegt. (Eventuell mit der Möglichkeit sich gegen das Einfahrprogramm zu entscheiden. Andererseits schreibt das Auto heutzutage so viele Daten mit, dass es nachher gegen einen verwendet werden kann, wenn man sich nicht an die Einfahrvorschriften hält, ob sie Sinn machen oder nicht.