Idee: Classic-Modus / Rundinstrumente als "Function on Demand" für iDrive 8?

  • Hallo zusammen,

    ich lese hier im Forum schon eine ganze Weile still mit, möchte mich heute aber mal mit einem Gedanken zu Wort melden, der mir seit dem Kauf meines G26 LCI (430d mit iDrive 8 ) nicht mehr aus dem Kopf geht.

    Als Fan der klassischen BMW-Cockpits (ich denke da wehmütig an die symmetrischen, bernsteinfarbenen Rundinstrumente früherer Generationen zurück) vermisse ich im Alltag einfach die klassische Optik und vor allem den ganz normalen Drehzahlmesser im Comfort-Modus. Die eckigen Spangen und das Power-Meter der Mild-Hybride sind ja doch eine ziemliche Geschmackssache.

    Nun habe ich mir folgendes überlegt: Rein technisch ist ein Digitaltacho für die Hersteller in der Produktion ja um ein Vielfaches günstiger als die alten mechanischen Instrumente mit echten Zeigern. Die Hardware (das tolle Curved Display) ist verbaut und bezahlt – und sie könnte theoretisch jede erdenkliche Grafik gestochen scharf darstellen.

    Warum nutzt BMW das nicht als Geschäftsmodell? Sie könnten im ConnectedDrive Store ein "Classic Theme Pack" als Function on Demand anbieten – meinetwegen für einen glatten Hunderter.

    • Der Vorteil für BMW: Reiner Gewinn ohne zusätzliche Material- oder Hardwarekosten.
    • Der Vorteil für uns: Wer den traditionellen Look zurückhaben möchte, zahlt das Geld wahrscheinlich gerne und bekommt die Optik, die er sich wünscht.

    Was meint ihr dazu? Würdet ihr für so einen offiziellen "Retro-Modus" mit virtuellen Rundinstrumenten Geld im Store in die Hand nehmen? Oder findet ihr den Gedanken völlig abwegig?


    Viele Grüße.

  • Die Idee wäre technisch absolut machbar, gerade weil das neue OS und das Curved Display ja komplett softwarebasiert sind. Eigentlich fast eine verpasste Chance von BMW, weil sich klassische Rundinstrumente oder Retro-Themes perfekt als ConnectedDrive-Feature verkaufen würden – mit kaum Zusatzkosten und wahrscheinlich vielen Käufern.


    Warum sie es trotzdem nicht machen, liegt vermutlich eher an Corporate Design, Homologation/UX-Vorgaben und daran, dass BMW die neue digitale Designsprache bewusst durchziehen will. Zu viele frei anpassbare Layouts machen Support, Updates und Zertifizierung außerdem komplizierter.


    Mit der neuen Klasse hat sich das Thema dann eh ein für alle Mal erledigt.


    „Winamp – it really whips the llama’s ass.“ :saint: